#01 Das Leben zwischen Scheiße, Spucke & Räucherstäbchen | Spiritualität im Alltag
Shownotes
Darum geht es
Was hat Kindererziehung mit Spiritualität zu tun? Mehr als du denkst.
Niko und David sprechen über das echte Leben zwischen Windeln, inneren Stimmen und Räucherstäbchen. Über spirituellen Tourismus, sechs Jahre Zen-Kloster ohne Erleuchtung und warum Verletzlichkeit vielleicht der einzige Weg ist, der wirklich funktioniert.
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Produziert von
Soulful Media – soulfulmedia.de
Hör uns nicht zu, guck mich nicht an, mach es aus und sei präsent.
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00:00:00: Wir können uns gegenseitig nicht das geben, was schon längst in uns
00:00:03: ist.
00:00:03: Das ist unangenehm!
00:00:05: Wir laufen auf der Straße und die Menschen kommen und betteln alle.
00:00:08: Sie wollen alle, dass du ihnen das jetzt gibst... ...das kann ich dir ja nicht geben.
00:00:11: Drum haben wir so eine Angst vor der Stille.
00:00:15: Das glaube ich sehr wichtig, dass wir uns dessen bewusst werden.
00:00:18: Was ich mich gerade gefragt habe ist warum?
00:00:20: Warum sollten wir es überhaupt
00:00:21: noch machen?
00:00:22: Es ist glaube ich ein ganz wichtiger Punkt.
00:00:24: Dass wir erkennen, dass diese Angst nicht echt ist.
00:00:27: Wir haben diese Angst, wir haben sogar panische Angst.
00:00:30: Aber die Angst ist nicht echt!
00:00:31: Weil das auf dem Telefon ist nicht echt.
00:00:34: Das was in dem Telefon passiert ist nicht ECHT.
00:00:37: Also in Wirklichkeit hörst du mir nicht zu und du siehst mich auch nicht.
00:00:40: Für das was die anderen machen... ...das ist bedeutungslos.
00:00:44: Einzige was Bedeutung ist es was wir wissen Und ob wir entsprechend unserem Wissen auch handeln.
00:00:49: Warum haben wir immer das Gefühl dass es zu wenig ist?
00:00:55: Damit herzlich willkommen zur ersten Folge von Nico und David.
00:01:00: Wir hatten gestern Abend eine spontane Idee, die wir dann heute direkt umsetzen durften mussten und nach viel Aufbau ist es soweit.
00:01:09: David und ich haben uns hier vor viel Technik gesetzt, um über Dinge zu reden, von denen du am besten abschaltest, denn das ist auch so ein bisschen das Ziel des Ganzen.
00:01:16: oder machen wir das eigentlich?
00:01:18: Ganz genau!
00:01:18: Die Kernbotschaft das Telefon auszumachen, den Computer aus zu machen und wieder hier zu sein.
00:01:28: Deswegen sind wir tatsächlich auch hier gelandet.
00:01:30: Kann
00:01:31: ihr tief werden?
00:01:32: Aber es ist kein... Es ist was fürs Machen-Podcast rein, dass die Anleitung für's Leben sondern einfach zwei Männer, die aus ihrem Leben berichten Und alles was du hier mitnehmen kannst darfst aufs eigene Gefahr anwenden.
00:01:45: Wir haben uns gestern schon gesagt Mein Ziel ist, dass du hoffentlich eingeschaltet hast.
00:01:48: Da wird's zieles, dass du auch nicht wieder abschaltest.
00:01:50: Auf jeden Fall!
00:01:51: Abschalten, ausschalten und wieder zu sich kommen.
00:01:55: Und da findet die Information Raum und Platz.
00:01:59: Wir hatten diese Folge ... Die erste Folge liebevoll genannt Das Leben zwischen Scheißer, Spuckel- und Räucherstäbchen.
00:02:05: Dazu muss man vielleicht sagen, Nico und ich unterhalten uns wie normale Menschen auch.
00:02:10: Wir sitzen beim Essen und reden.
00:02:13: Und das kann man natürlich aufzeichnen und ein Podcast drauf machen.
00:02:17: also Machen wir das halt jetzt einfach mal in der Hoffnung, dass du diesen Podcast wieder ausschaltest und bei dir ankommst.
00:02:27: Deshalb sind wir hier und freuen uns, wenn du dabei bist.
00:02:32: Wir hatten auch schon unterschiedliche Rangene zu weißen damit du das weit aus rustikal erhalten.
00:02:37: Ich hatte eher einen technischen Anspruch.
00:02:39: Es ist auch gut, dass ihr verschiedene Perspektiven bekommst.
00:02:42: und ja David was hat es mit dem Leben zwischen Scheißespucke und Räucherstäbchen auf sich?
00:02:47: Ja, also das ist für jeden der Kinder erzieht die da der Kinder hat.
00:02:57: Für den ist es jetzt kein Neuland.
00:02:59: Also jeder weiß dass Kindererziehung gewisse Herausforderungen mit sich bringt und eine ist natürlich das aufs Klo gehen lernen ja?
00:03:10: Also für manche ist das vielleicht weniger aufwendig, für mancher ist es mehr aufwändig.
00:03:16: Wenn man sechs Jahre einen Menschen begleitet und dem den Hintern abwischt, dann wäre es schön irgendwann auch dieser Mensch würde sich selber gerne auch den Hinter abwischen wollen.
00:03:29: Und man lernt halt so vieles dadurch ja?
00:03:31: Du lernst das wenn jemand keine Bereitschaft mitbringt etwas zu tun und dasselbe weiß, dass man's tun sollte... Dann bringt das Unannehmlichkeiten mit sich.
00:03:44: Also das hat bei mir eben auch vieles dann in die Richtung gebracht, wo ich mir gedacht habe also wenn wir etwas Begriffen haben zum Beispiel dass alles eins ist Dann sollten wir auch entsprechend handeln.
00:04:01: Bei mir lösen natürlich diese Begegnungen Mit meinem Sohn so einiges aus und eine Sache ist genau das.
00:04:09: Also da kommt es dann wahrscheinlich irgendwann zum Räucherstäbchen, ja?
00:04:13: Von der Scheiße zu dem Räucherstäbchen.
00:04:17: Und die Spucke ist dann dazwischen... Das ist vieles von dem wie sich Kinderverhalten zeigt einem wo man selber noch viel lernen darf und wo man selbst irgendwo auch sich selber im Weg steht.
00:04:45: Also das sehe ich oft, dass man steht sich selber im Weg.
00:04:49: Weil wenn du willst, dass dein Kind aufhört, sich total scheiße zu benehmen und sich voll zu scheißen und voll zu rotzen und es absichtlich zu machen dann liegt es meistens daran, dass du irgendwie das Kind so sehr bedrängst, dass es damit aufhört anstatt dass du in der Lage bist einfach mit dem zu machen ... mit dem Kind zusammen irgendwie darauf einzugehen und das... ... dann löst sich das von selber auf.
00:05:27: Tatsächlich, ja.
00:05:29: Also man steht sich da selber so sehr im Weg.
00:05:32: Wenn wir jetzt mal in eine ganz alltägliche Situation gehen wie ich finde es ist ja wie ein Tanz.
00:05:40: Es sind Tanz zwischen ganz verschiedenen Rollen, zwischen Verantwortlichkeiten und zwischen ... ... scheißes Spurke- und Räucherstäbchen deshalb hat mir das auch genannt und zwischen diesen verschiedenen Rollen und auch Anteilen, die wir selber in uns haben.
00:05:52: Wie gestaltest du für dich diesen Tanz um da gewissermaßen ein Rhythmus zu finden?
00:05:59: Und einem Rhythmuss zu sein der natürlich immer wieder vielleicht anders ist aber irgendwie nicht nur zu stolpern in den nächsten Schritt sondern vielleicht mit bisschen Flow hinüberzugehen?
00:06:09: Also für mich persönlich ist es immer wieder eine große Herausforderung wenn mein Kind ... ununterbrochen, zu mir sagt Papa komm mach dies, komm mach das.
00:06:17: Und ich möchte einfach nur mal gerade da sitzen und einfach mal nichts tun oder... ...ich möchte mal grad ein Buch lesen oder was essen oder was trinken.
00:06:27: Dann frage auch meinen Sohn und frage ihn wieso kannst du mich nicht einfach mal... ...nur hier sitzen lassen?
00:06:33: Und er sagte dann Ich weiß es nicht!
00:06:35: Da sage ich mir Das ist interessant Du weißt es auch nicht.
00:06:43: mir selber irgendwie einen Raum wieder zu schaffen, in dem ich mal ganz bei mir sein kann.
00:06:52: Um dann wieder beim Sohn sein zu können.
00:06:55: und das versuche ich ihm auch zu erklären.
00:06:57: Ich versuche ihm zu sagen lasst mich doch mal bei mir seien dass sich dann auch ganz freiwillig weil ich es will mit dir zusammen malen möchte oder mit ihr zusammen Federball spielen möchte oder damit ihr zusammen was auch immer gerade ist machen möchtet nicht Du mich unter Druck setzt.
00:07:15: Und das ist, glaube ich, genau dasselbe was wir auch mit unseren Kindern machen.
00:07:18: Wenn ihr unsere Kinder unter Druck setzen, dann machen sie es umso weniger das, was wir wollen.
00:07:24: Dann kommt noch mehr Spucke!
00:07:25: Dann kommt doch mehr Scheiße!
00:07:29: Das ist ja mit uns als Erwachsener genauso.
00:07:31: wenn er mich unterdruck setzt.
00:07:33: Papa ich komm malen mit mir, malen jetzt, spielen mit mir... Dann will ich's um so weniger aber umso mehr Raum ich vorher für mich einnehmen konnte, einfach mal nur sitzen konnte.
00:07:44: Einfach mal nur was essen konnte.
00:07:46: Dann habe ich auch aus mir heraus Lust zu malen, zu spielen und das ist so dieser Tanz den du angesprochen hast.
00:07:58: also das ist auf jeden Fall ein Tanz.
00:08:00: Und in diesem Tanz Ist es immer wieder auch diese schwerer Aufgabe, Dinge nicht persönlich zu nehmen.
00:08:13: Gerade bei eigenen Kindern.
00:08:15: Wenn das eigene Kind sich voll scheißt, voll spuckt dann einfach ein Räucherstiebchen anzuzünden und sagen ja ist alles eine heile Welt oder um das nicht für sich persönlich zunehmen wäre wahrscheinlich der weißeste Schritt.
00:08:32: aber gerade als Elternteil nimmt man es halt persönlich.
00:08:36: Es ist ja mein Kind.
00:08:38: Also, und ich bin verantwortlich für mein Kind.
00:08:41: Das heißt wenn mein Kind sich voll scheißt dann nehme mich das persönlich Aber eigentlich hat es ja gar nichts mit mir zu tun.
00:08:51: Das hat er mit mir David nix zu tun.
00:08:54: Es hat auch mit seiner Mutter nix zutun oder mit seiner Oma.
00:08:57: Es ist ein kind auf der Erde dass in die Hand spuckt und da drin rumpanscht.
00:09:02: Ja aber man bezieht das auf sich Man nimmt es persönlich Man fühlt sich auch irgendwie nicht gewürdigt in seiner Elternrolle.
00:09:17: Ich habe mir jetzt so viel Mühe gegeben, dass aus dir ein guter Mensch wird, ein ordentlicher Mensch, ein sauberer Mensch und du spuckst dich voll und scheißdich voll.
00:09:31: Man fühlte sich nicht gewürdigt man nimmt es zu persönlich Und dann wird man laut.
00:09:37: gerade Dann wird es auch nicht reale Scheiße, sondern dann wird es scheiße zwischen dir und deinem Kind.
00:09:48: Und mit sich selber!
00:09:50: Man ist auch mit sich selbst überhaupt nicht mehr glücklich.
00:09:53: wenn man wütend wird laut wird die Beherrschung verliert glaubt im Recht zu sein Das ist ja der nächste schlimme Punkt.
00:10:02: Du glaubst ja auch noch du hast sehr recht.
00:10:04: Ich bin ja im Recht weil jeder mit Verstand begab Der Mensch weiß, dass es ... der sich voll scheißt oder sich vollerotzt ist wohl der, der im Unrecht ist.
00:10:17: Also hab ich auch noch recht und ich weiß auch noch, das ich Recht habe und alle um mich herum bestätigen, also hab ich ja auch noch das Recht laut zu sein!
00:10:25: Es macht alles nur noch schlimmer.
00:10:27: Gerade für mich selber.
00:10:29: Ich hab dann immer das Gefühl mir geht's gar nicht gut damit.
00:10:34: Was hilft dir denn in diesen Situationen?
00:10:38: Wir werden laut, wir bekommen das bestätigt.
00:10:42: Wir haben es vielleicht selber so erlebt dass man es so macht.
00:10:45: Es ist normal und lebt bei anderen Eltern wieder seich mal zu diesem Räucherstäbchen, diesen bewussten Teil überzugehen und sich zu trennen zwischen dem was normales oder eine Autobahn ist auf der man das Verhalten erlebt hat wo jeder fährt sagen ne ich weiß nicht nur dass ich es anders machen will Ich habe nicht nur dieses Wissen und ich hab's gelernt Irgendwann gehört es, sondern ich schaffe es auch in diesen Situationen mich zu trennen von diesem Automatismus und tatsächlich anders zu handeln.
00:11:13: Das ist das Schwierigste!
00:11:14: Das gelingt mir wohl in den wenigen Fällen.
00:11:26: Es ist nicht der Schnitt in neun von zehn Fällen und ich möchte mich selber jetzt auch nicht so runter putzen aber... Also was?
00:11:36: Das ist so eine Situation, in der diese Kette an... Ich beziehe das auf mich.
00:11:47: Das ist mein Kind.
00:11:48: Das passiert alles so vieles auf einmal.
00:11:50: Diese Überforderung dann sich zurückzunehmen und zu sagen ich mache jetzt mal drei tiefe Atemzüge und komme wieder in den gegenwärtigen Augenblick.
00:12:00: Das würde helfen.
00:12:01: Das wäre das einzige was tatsächlich hilft also wirklich ... zu atmen und die Situation aus einer gewissen Distanz zu betrachten.
00:12:13: Also das hilft, wenn man sagt okay gut... Ich mach was mit.
00:12:18: zum Beispiel hift, wenn ich meinem Sohn mal das Telefon wieder in die Hand gegeben habe damit er mal also darauf irgendwas gucken kann oder so und ich bin dann so, ich denk mir naja jetzt verblödet das Kind vor diesem Ding.
00:12:34: aber Was hilft mir dann ist zum Beispiel mich zurückzunehmen und zu sagen guck mal dein sohn liegt in einem schlafzimmer auf dem bet von einem telefon.
00:12:45: er muss nicht auf der straße irgendwo um Essen betteln.
00:12:50: also oder wir Es gibt keinen kind das in nem kriegsland lebt.
00:12:55: Also guck Mal wie gut es dem geht dass der da jetzt im bett liegen kann und auf den telefon gucken kann.
00:13:01: uns das hilft auch bei.
00:13:05: Also wenn man ein vollgekacktes Kind hat und du musst das jetzt machen.
00:13:12: Du musst ihm die Klamotten ausziehen, du musst den jetzt saubermachen.
00:13:16: Du kannst jetzt schlecht dich hinstellen und sagen, komm mal ganz bei mir an.
00:13:24: Versuch das mal aus der distanzierten Haltung zu betrachten.
00:13:28: Du bist nicht distanziert!
00:13:29: Du steckst mit beiden Händen in der Scheiße und alles riecht nach Scheiße.
00:13:32: Das zieht sich also solche Momente ziehen sich hin Ich habe das noch nicht herausgefunden, wie man in so einem Moment wo das alles vollgekackt ist da in der Lage sein soll zu sagen, ich distanziere mich dann mal.
00:13:54: Also es gibt kleinere Momente wie gesagt mit dem Telefon oder wenn sie mal irgendwie sich... Es kann auch schlimm werden und dann auch irgendwann zu sagen ich halte das nicht mehr aus.
00:14:11: Es gibt kein... kein Mittel, kein Patentrezept für so eine Situation.
00:14:19: Wir sind als Menschen in solchen Situationen tatsächlich ausgeliefert bis jetzt.
00:14:24: Vielleicht entwickeln wir uns irgendwann mal weiter aber ich bin da oft sehr verzweifelt.
00:14:33: Zuerst ein Punkt was du kletzert hast war die Perspektive zu wechseln also nicht im akuten Moment aber immer wieder zu verstehen dass wir es sehr bequem haben.
00:14:43: Also, darf man für mich auch kennen.
00:14:45: Jeder der hier zuhört, ob Video oder Digital hat den Luxus irgendwelche Endgeräte zu besitzen?
00:14:51: Zugriff auf Internet zu haben, Strom zu haben und wahrscheinlich keine akuten Lebensprobleme ... Der Buddha
00:14:56: hatte kein Smartphone!
00:14:58: Und er ist auch ohne Smartphone erfolgreich in viral gegangen.
00:15:01: Jesus auch nicht.
00:15:02: Ja, Jesus hatte auch keinen Smartphone.
00:15:05: Und auch kein Strom.
00:15:06: Kein Internet.
00:15:08: Das heißt ja einmal an dem Perspektivenwechsel.
00:15:12: Ich find in dieser spirituellen Welt, das hatten wir gestern auch erwähnt.
00:15:14: Gibt's auch mal diesen Tendenz, dass es sehr getrennt ist?
00:15:18: Es gibt mehr Räume wo Kinder erlaubt sind.
00:15:20: aber ich finde diese spirituelle Bubble ist auf sich bezogen und sehr oft als Highlight-Seeking genannt und sehr auf diesem.
00:15:28: Ich mein Bewusstsein, mein Ego und alles was ich dazu brauche auch Räucherstäbchen und Co gehen jetzt auf eine Mission.
00:15:35: Wir ballern uns ins Nirwana ob Pflanzenmedizin, ob synthetisch Drogen oder Musik völlig egal.
00:15:41: Und dann gehe ich wieder zurück in die böse Welt und es findet so eine Abspaltung statt.
00:15:47: Das finde ich total schade, was wir gestern hatten, dass die Frage an dich ist wie siehst du das?
00:15:56: Woher weiß ich für mich ob ich eher ein spiritueller Tourist bin oder ob ich das Leben für mich authentisch lebe?
00:16:04: Dabei geht's nicht um Faktoren im Außen sondern diese innere Weisheit.
00:16:07: also wie finde ich für Welten ist.
00:16:14: Ich glaube, du kannst sehr gut an dir selber erkennen ob du ein Tourist bist wenn du ja mal irgendwo auf den Konzert gehst oder mal das versuchst eben in die Länge zu ziehen also nur diese Höhepunkte die ganze Zeit von einer Zeremonie zur nächsten zu gehen und Da zu Hause bist, das weißt du.
00:16:46: Du weißt, dass du da zuhause bist weil die Touristen die gehen und du bist immer noch da.
00:16:55: Und daran weist du es dann.
00:16:58: Was bedeutet das für dich im Unterschied?
00:16:59: Das ist ein Konzept von Spürthelmen, Tourismus und Zuhausescience.
00:17:05: Wie erlebst du das im Alltag?
00:17:14: Es ist mein Alltag.
00:17:20: Ich glaube es hat einfach überwiegend damit zu tun, präsent zu sein.
00:17:25: Da zu sein diesen Bedürfnis ständig ins Telefon zu gucken das eben an sich selber zu erleben ohne reinzugucken dass man merkt wo ich will.
00:17:40: da jetzt reingucken habe diese Tragen und ich lass es.
00:17:45: Und bleib einfach mal im Jetzt, was mache ich gerade?
00:17:49: Ich muss vielleicht einkaufen gehen oder die Blumen gießen.
00:17:52: Dann mach' ich nur das!
00:17:53: Ich gehe nur einkaufen oder gießt nur die Blume ohne zur selben Zeit auch noch immer wieder ins Telefon zu gucken oder mir Sorgen darumzumachen... Was könnte jetzt in der Zeit für eine E-Mail gekommen sein?
00:18:05: Oder was könnte auf WhatsApp passiert sein?
00:18:13: Für einen Touristen?
00:18:15: Der hat sein Handy halt auch immer dabei.
00:18:19: Das ist glaube ich so ein ganz großes Merkmal an einem Touristen, auch in der spirituellen Welt.
00:18:25: Du hast dein Handy bei der Gartenarbeit dabei, du hast es dabei wenn du einkaufen gehst.
00:18:29: und also die spirituelle Welt oder geistige Welt oder die Räucherstipchen... Das ist eigentlich tatsächlich die Alltagswelt, das ist die Welt in der wir jeden Tag leben.
00:18:42: In die Welt, wo wir einkaufen gehen und unsere Kinder ins Kindergarten bringen oder mit unseren Kindern zum Eis essen gehen oder uns neue Klamotten kaufen.
00:18:53: Aber wir machen das eben immer aus diesem Moment heraus.
00:18:56: Aus dem jetzt heraus stehen wir dann da plötzlich vor dem Kaufhaus und kaufen uns eine neue Jacke Nicht, weil wir das jetzt schon geplant haben oder weil wir die unbedingt wollen.
00:19:10: Oder weil wir sie gesehen haben in einem Clip.
00:19:13: Irgendjemand hat die coole Jacke getragen.
00:19:15: Jetzt will ich auch so eine coole Jacke haben und deswegen... Sondern immer, weil we im Jetzt sind, leben wir aus dem Jetzt heraus und machen die Dinge, die ihm jetzt gerade dran sind.
00:19:28: Und es gibt immer diesen in einem drin dieses Ding, dass sagt ja aber du könntest doch auch was anderes machen!
00:19:37: Du kannst doch machen, was du willst.
00:19:39: Ja?
00:19:39: Jetzt bist du alleine zu Hause und du willst doch schon die ganze Zeit mal in Ruhe dein Buch lesen.
00:19:45: Das könntest du ja jetzt machen!
00:19:48: Ist ja jetzt auch offensichtlich eigentlich.
00:19:50: ein Buchlesen ist ja eine schöne Sache also spricht jetzt nichts dagegen.
00:19:55: aber es ist jetzt vielleicht gerade etwas anderes dran.
00:19:58: jetzt das Einkaufen gehen daran Und du weißt dass dies jetzt gerade dran ist weil du eben jetzt bist und das macht den Unterschied.
00:20:07: Das heißt, der Unterschied ist für dich auch viel aus dem Moment leben.
00:20:09: Und wenn du jetzt gerade von im Jahrzeichen sprichst, dann denk ich gleich ein Eckertolle und gleichzeitig so viele... ...und für mich selber auch lange, wenn ich mich reflektiere genau das ja eine große Angst also das Smartphone wegzulegen still zu werden nicht im Jahr zu sein diesem Trubel diesen Getriebensein mitzurennen sich zu beschäftigen einem wie was nennten Highlight zum nächsten, von einer Zeremonie zum nächsten Super Real darüber zur nächsten High Energy Meditation.
00:20:41: Was war dein Weg?
00:20:43: Auch da wieder ähnlich wie am Anfang die gleiche Frage da ein Stück weit.
00:20:49: ich will nicht sagen auszusteigen sondern bewusst mitzufahren weil Aussteigen war für mich lange so die ja ich flüchte diese rebellische Die gehen weil, die könnten mich alle mal am Arsch lecken und da mache ich mein Ding.
00:21:02: Was natürlich auch wieder nur das Ego der Abspaltung ist und sagen Ich bin besser, weil ich habe daher meine Isolation.
00:21:08: Und darum geht es ja gar nicht, weil wir haben ja, was erwähnt dein Sohn Verantwortung Job Rollen, die wir weiter ausführen wollen, die auch da bleiben.
00:21:19: Auch wenn wir uns bewusst entwickeln man Räucherstäbchen angezündet haben werden wir trotzdem mit ähnlichen Situationen konfrontiert.
00:21:27: Das erste, was ich darauf eingehen möchte.
00:21:30: Was du gesagt hast ist dass wir Angst haben wenn wir das Telefon mal weglegen und glauben zum Beispiel jetzt kriegen wir nicht mit was gerade auf WhatsApp oder Facebook oder Instagram passiert.
00:21:41: Wir haben Angst davor was zu verpassen.
00:21:43: es ist glaube ich ein ganz wichtiger Punkt Dass wir erkennen dass wird dass diese angst nicht echt ist.
00:21:50: wir haben dieser angst wir haben sogar panische angst Davor.
00:21:53: Ja, ich habe panische Angst davor jetzt das Telefon in die Hand zu nehmen und da könnte wieder eine Horror-Email von der Hausverwaltung sein oder ein Schreckensemail von der Mutter meines Sohnes ja?
00:22:04: Also panische angst davor, da könnte jetzt irgendein was sein.
00:22:09: aber die Angst ist nicht echt weil das auf dem Telefon ist nicht echt!
00:22:13: Das was in dem Telefon passiert ist nicht ECHT!
00:22:18: Mein Sohn hat es so schön gesagt.
00:22:19: er hat gesagt Papa das Telephone Das ist in der echten Welt.
00:22:24: Aber das, was im Telefon ist, das ist nicht echt!
00:22:30: Und deswegen haben wir Panische Angst, weil es etwas ist, was gar nicht
00:22:35: existiert.".
00:22:41: Also ich gehe voll mit, dass du sagst, dass vor allem das, das was im telefonen ist, nicht echt ist und dass in dieser virtuellen Welt, in der auch beruflich zuhause bin viel Lärm um oft nichts gemacht wird.
00:22:51: tatsächlich und irgendwie wie ich von den gelernt habe gesagt hat viel Worte, wenig Tiefe oder viel Informationen.
00:23:01: So ein seichtes Geschwafel hat sie gesagt?
00:23:03: Ein seichtest geschwafelt teilweise
00:23:05: auch.
00:23:06: Ganz lautes Geschwapel aber da ist nichts dahinter.
00:23:16: was ich mich gerade gefragt habe ist also es klingt ja nach einem bewussteren Weg und in dieser spürtelten Bubble ist das ja unausgesprochen so dass Landfühngszeichen ultimative Ziel The way to go und auch wenn es keiner irgendwie Erleuchtung nennt, alle streben nach dem nächsten ich den besseren Erkenntnis der tiefen Reise zu sich selbst.
00:23:41: Warum?
00:23:42: Warum sollten wir so gut machen?
00:23:45: Da fallen mir einige Dinge dazu ein also der Sendmeisterin sei.
00:23:49: er hat gesagt Wenn du an einen Ort kommst wo der Buddha nicht ist dann geh weiter!
00:23:55: Wenn Du an einem Ort kommest wo der buddha isst Dann renn.
00:24:02: Also es geht nicht darum etwas zu erreichen.
00:24:05: Das ist Sprichwort, der Weg ist das Ziel, dass wir es alle erkennen soll dadurch erklärt werden, dass die Veränderung etwas ist, der wir nicht entkommen.
00:24:18: Ja?
00:24:18: Das passiert und in solchen Momenten bleibt uns nichts als präsent zu sein.
00:24:28: Ansonsten werden wir weggespült von der Veränderungen.
00:24:33: Da gibt es so viele Gleichnisse von einem ... ... dieser Tornado und in der Mitte ist diese Ruhepol.
00:24:42: Wir werden weggerissen, wenn wir nicht in unserer Mitte bleiben... Wenn wir nicht im Jetzt bleiben!
00:24:48: Im Hier- und Jetzt- Und da ein Präsentsein.
00:24:54: Atmen und erleben was passiert, welche Panik, welche Angst habe ich?
00:24:59: Ich könnte verpassen, was das auf Facebook ist, was irgendwo in einer Welt die nicht echt ist die gar nicht existiert.
00:25:07: Und das ist die Grundlage für meine Angst.
00:25:17: Hätte ich dieses Streben nach Erleuchtung, ne?
00:25:25: Das hätten wir gestern, haben ja darüber auch kurz gesprochen.
00:25:32: Dazu müsste man erst mal definieren was es Erleuchttung und man sagt Erleichterung ist die Wirklichkeit so zu sehen wie sie ist.
00:25:39: Wenn wirft das die Frage auf können wir die Wirklichkeit überhaupt zu sehen, wie sie isst weil die Wirkligkeit ist immer perspektivabhängig.
00:25:47: Man gibt es auch verschiedene Gleichnisse.
00:25:49: Zum Beispiel man nimmt den Berg Fuji als Gleichnis für die Wirklichkeit, der eine schaut auf den Berg drauf und sagt da ist Schnee.
00:25:57: Also er sagt Schnee ist die Wirklichkeit.
00:25:59: Der andere schaut von anderen Perspektiven auf denselben Berg und sagt das sind Wolken.
00:26:04: Jetzt streiten sich aber die Menschen wer hat die Wahrheit?
00:26:08: Beides ist wahr nur sie schauen aus unterschiedlichen Perspektive auf dieselbe Wahrheit Die Wirklichkeit so zu sehen wie sie ist.
00:26:20: Ich frage, können wir das überhaupt?
00:26:22: Sind wir dazu überhaupt in der Lage?
00:26:25: Das gibt dieses andere Gleichnis mit den fünf Blinden die einen Elefanten erklären sollen.
00:26:29: Der eine sagt, der Elefant ist wie ein Seil, der wo den Schwanz anfasst.
00:26:33: Der andere sagt, er Elefante ist wie Fächer, der das Ohr anfasst.
00:26:38: Also jeder erklärt den Elefants, der stellvertretend für die Wirklichkeit ist.
00:26:42: anders Keiner sieht die Wirklichkeit als Ganzes.
00:26:49: Das müssen wir vielleicht anerkennen, dass niemand von uns in der Lage ist die Wirklichkeit als Ganzes zu sehen und das jeder ein Teil seine Perspektive auf dieselbe Wirklichheit hat.
00:27:05: Was mir gerade kam es ja ein Stück weit wie einen Puzzle, von dem wir alle nicht wissen, wie das Entbild ist.
00:27:11: aber jeder hat so seinen Puzzlestück dazu beizutragen was ich viele Alltag und auch nicht so, vor allem wie das spürtete in Pabbel auf der Lebe.
00:27:18: Das man nennen möchte ist, dass jeder meint ich habe das einzige Puzzlestück und das war der Puzzelstück Und meine Form ist besser und meine Form muss an diesen Platz auch wenn es da nicht hinpasst.
00:27:28: Und dein Puzzle-Stück muss so sehen wie meins und deshalb verkaufste jetzt mein Kurs für vierhundert Euro das Dein Puzzles Stück aus die B-Eins.
00:27:35: Wir wurden im Namen dieser Wahrheit Kriege geführt und Menschen getötet.
00:27:39: uns wird heute immer noch gemacht ja Also mein Gott ist der einzig wahre Gott und deswegen ist natürlich dein Gott falsch.
00:27:46: Und wenn du nicht mein Bruder sein willst, dann muss ich dich
00:27:48: umbringen.".
00:27:51: Ja?
00:27:51: Und will er nicht deinem Bruder seien, dann hau ihm eine rein!
00:27:57: Die erste Wahrheit des ersten spirituellen Gesetzes könnte man sagen alles ist eins.
00:28:01: Das ist auch was das jeder begriffen hat eigentlich.
00:28:04: also es gibt auch keinen.
00:28:05: da musst du nicht röcherstäbchen Mensch sein um zu begriffen zu haben dass eigentlich ist alles eins.
00:28:12: eigentlich sind wir alle miteinander verbunden können wir auch mittlerweile schön auf wissenschaftlicher Ebene belegen, also so.
00:28:21: Wir haben das Begriffen!
00:28:24: Jetzt müssen wir als nächsten Schritt entsprechend handeln und da fällt uns... Da kommen wieder zur Scheiße und zu Spucke zurück ja?
00:28:31: Wir haben begriffen dass wir uns den Arsch abwischen müssen, weil wir haben begriffen dass wir nicht in die Hose scheißen sollten.
00:28:38: jetzt müssten wir auch noch entsprechend Handeln und das fällt uns Menschen unfassbar schwer.
00:28:44: warum?
00:28:46: Weil wir immer glauben, es geht doch.
00:28:49: Ich könnte doch noch mal in die Hose scheißen oder vielleicht machen ja auch alle anderen.
00:28:55: Die schmeißen alle denn Mülle auf die Straße?
00:28:58: Soll ich dann mit meinen Müllen Müller immer schmeißen?
00:29:01: Alles in einem Handy!
00:29:03: Das kann aber so weit gehen, dass würden wir Nazi-Deutschland leben da wär's normalen Juden auf der Straße zu erschießen.
00:29:12: Also ist das normal.
00:29:13: also kann ich das auch machen weil die Anderen machen das ja auch.
00:29:18: Also das, was die anderen machen ist bedeutungslos.
00:29:25: Einzige, was Bedeutung ist, ist, was wir wissen und ob wir entsprechend unserem Wissen auch handeln.
00:29:32: Wenn wir wissen dass alles eins ist, dass wir alle miteinander verbunden sind dann sind wir aufgefordert entsprechend zu handeln Und uns selber dabei zu beobachten wenn wir ein Wiederstreben dagegen haben.
00:29:51: Ich weiß es zwar, aber eigentlich will ich diese Serie auf Netflix jetzt doch gucken.
00:29:57: Ja?
00:29:58: Ich weiß ja dass das eigentlich ist das Schwachsinn da in diesen Computer rein zu gucken weil eigentlich sitze ich vor einem Bildschirm der es in Wirklichkeit ist er ja schwarz und gerade in dem Moment wird er mit Strom versorgt und dann gibt's auch noch ein bisschen Ton dazu langen Bildschirm.
00:30:25: Das ist das, was du gerade wirklich machst.
00:30:29: Also in Wirklichkeit hörst du mir nicht zu und du siehst mich auch nicht.
00:30:34: In Wirklichkeitssitz du vor einem schwarzen Bildschirm.
00:30:40: Ja?
00:30:41: Also da ist nichts lebendiges dahinter.
00:30:45: Das sollte man lassen!
00:30:48: Und jetzt entsprechend sollten wir handeln.
00:30:52: Klappt den Bildschirm zu.
00:30:54: Ich machs Fenster auf!
00:30:55: Gute Möglichkeit
00:30:56: im Podcast in der Frage, ob du ihn gerade bewusst hörst oder aber nur im Hintergrund läuft.
00:31:00: es Zeit war vielleicht abzuschalten und bei dir anzukommen?
00:31:03: Es ist immer Zeit abzus schalten und mit dir anzukommen.
00:31:07: Das das Einzige wofür Zeit is'.
00:31:10: Ja ich sage nicht dass sich... Dass ich es besser weiß, ich sage Nicht dass ich es Besser mache.
00:31:16: ja ich bin genau An dem selben Punkt.
00:31:18: auch Bei mir läuft Auch Der Hotel Matze.
00:31:21: Also jetzt zur Zeit gerade nicht mehr, aber also Podcasts die für mich unterhaltsam sind.
00:31:27: Ja ich bin auch ein Mensch und ich suche auch nach Unterhaltung ja?
00:31:32: Ich brauche... gibt es auch den Wunsch, ich will irgendwie unterhalten werden!
00:31:36: Und bin jetzt aber dankenswerterweise wieder bei Büchern angekommen deren Unterhaltungsgrad doch um ein vielfaches schöner sein können als jeder Podcast, den man sich reinzieht.
00:31:50: Das erste Mal in meinem Leben, jetzt mit zweiundvierzig Jahren das ich in einem Buch die ersten siebzig Seiten durchgehend geschmunzelt habe dreimal herzhaft gelacht habe einmal nicht mehr weiterlesen konnte.
00:32:07: Verlachen!
00:32:08: Ansonsten kenne ich das nur von Büchern mit wenig Inhalt viel Tiefe dass ich die dann weglege und das dann erst mal nicht mehr weiterlesen kann.
00:32:17: Aber dass ich ein Buch nicht mehr weiter lesen kann, weil ich an der Stelle immer so lachen muss!
00:32:24: Dass ich ... Ich kann nicht mehr Weiterlesen.
00:32:26: Der Satz lässt mich nicht weiterlese und ich lache und mich kaputt.
00:32:30: Dann schaffe es dann doch irgendwie weiter zu lesen und muss im nächsten Moment das ganze Buch voll spucken.
00:32:36: Das sind wir wieder bei der Spucke vor Lachen.
00:32:38: also Unterhaltung.
00:32:41: Also in uns drin will irgendwas ständig unterhalten werden, denn sonst würden wir nicht Netflix und den ganzen anderen Mods über uns ergehen lassen.
00:32:52: Aber es gibt eine Form der Unterhaltung die wirklich unterhaltsam ist.
00:32:56: Das ist ein gutes Buch!
00:33:00: Und das ist wirklich mehr als nur ein Geschenk.
00:33:07: Auch dazu sind hier mal Bücher und Filme was wir schon angeteasert haben wird noch eine extra Folge gegeben.
00:33:12: eine ganz ausgewählte Elite empfehlen würden auch an Menschen, denn ich finde es gibt auch da viel Worte mit wenig Tiefe.
00:33:21: Es gibt jene die in sehr wenigen Worten sehr viel tief verpackt haben aber das an anderen Stellen.
00:33:27: Filme mit wenig Worten und viel Tiefe können ein des ganzen Lebens begreiten und verändern und immer wieder neu verändern.
00:33:39: Das ist ja das Tolle, auch Werha Birkenbiel sagt es geht nicht um die Information, sei ich der Geschwafel sondern um die Exformation.
00:33:47: Das heißt dass was du aus dem jetzt Moment heraus in den Buch oder in dem Film oder im Vortrag wahrnimmst also wenn ich mir jetzt ein Buch anschaue oder einen Film oder... Und da ist das Wort Liebe oder Dankbarkeit oder Erleuchtung drin Dann assoziere ich aus dem Jetzt-Moment heraus auf dieses Wort.
00:34:12: Und wenn ich in zwanzig Jahren dasselbe buch den selben Vortrag oder Film mir anschaue, dann assoziehe ich ausdem jetzt im Zwanzigjahren auf dieses Worts und dadurch bekommt das Ganze einen anderen Inhalt.
00:34:26: Und davon gibt es also Bücher, Vorträge und Filme – vor allem Vorträge von der Vera Birkenbill natürlich!
00:34:36: Wer sie noch nicht kennt, einfach meinen YouTube eingeben.
00:34:40: Einfach irgendein Video anmachen und du wirst sehr schnell erstaunt sein, dass es da... ...sehr viel Aha-Momente gibt.
00:34:46: und Fun Fact!
00:34:47: Wenn das in zwei, fünf oder zehn Jahren hört, sitzt du genauso vorn, denkst ihr?
00:34:51: Wartet!
00:34:51: Das habe ich auf meiner Playlist schon fünfmal gehört.
00:34:54: Wann zur Hölle hat sich darüber
00:34:55: gesprochen?!
00:34:57: Ich empfehle immer zu was wie pragmatische Esoterik.
00:35:02: Die Viren des Geistes.
00:35:04: Ganz toller Vortrag.
00:35:06: Und dann gibt es noch einen über Humor und einfach die drei, den nächsten zwanzig Jahre immer wieder hoch-und drunter spielen lassen.
00:35:13: Also das
00:35:14: Handesetz auch bei dem wenn du uns hier gerade zuhörst alles was wir sagen wird ja auch Wirkenbiele natürlich auch gefiltert und bewertet und nur in Teilen nehmen wir auf ein Teil mit ausgeblendet.
00:35:23: Das heißt selbst wenn wir die gleichen Quellen egal welcher Qualität bewusst mehrmals anhören würden würden wir vielmehr mitnehmen Wenn wir und das ist der Impuls von hier also mir da fragen nehm ich denn da konkret mit?
00:35:35: Also ist es so ein seichtes Geschwafel, dass ich vielleicht je eine Stunde jetzt nicht an Job Kinder und sonst was denke.
00:35:42: oder ist das wirklich etwas wo ich innehalte?
00:35:44: mich entscheide das aus der Exformation was im Außen ist zur Information zu mir selber zu machen und einen Teil von mir werden zu lassen.
00:35:53: Ja ich rate an dieser Stelle natürlich immer das Auszumachen hier und bei sich wieder anzukommen Das wäre immer das Beste!
00:36:02: Ist aber auch immer das Herausforderlernste und das, was uns eben unangenehm ist.
00:36:08: Das war es aber schon immer offensichtlich seit Menschen gedenken.
00:36:13: Warum ist es so angenehm einfach mal in der Stille zu sein?
00:36:17: Bei sich zu sein... Ich kannte mal also ein Kind auch mit dem ich lange Zeit leben durfte.
00:36:28: Der sagte mal er hat Angst davor wenn's still wird.
00:36:32: Ja wieso?
00:36:34: Irgendwann wird es ja mit Sicherheit mal still werden.
00:36:37: Warum nicht dann jetzt?
00:36:41: Was denkst du, warum wir mittlerweile so viel Angst bzw.
00:36:46: Soviel Kompensation davor haben?
00:36:47: Ich meine, Stille ist ein Luxus geworden.
00:36:51: Es gibt Orte die verkaufen einfach nur Stille weil zu selten geworden ist.
00:36:56: im Alltag aber finde ich auch weil wir uns selber darauf Mitreißen lassen haben zum Teil was bequemes Wenn wir nicht gerade ermüdet in Schlaf fallen und selbst dann gibt es ja Sleepbegleitung und Nachtgeräusche.
00:37:13: Wir können das ja in alle Richtungen schreiben, es gibt für jeden Bereich irgendwas dass die Stille vermeidet.
00:37:21: An der Stelle ein ganz heißer Tipp auch von mir wenn man in einer Großstadt lebt oder eben auch egal wo und da sieht man das ja auch man tut sich gerne einen Kopfhörer drauf um eben den Lärm im Außen aus zu blenden, das würde ich nicht machen.
00:37:38: Sondern wirklich bewusst wahrnehmen wo bin ich gerade?
00:37:41: Was passiert um mich herum?
00:37:47: Wie schaffst du das im Alltag?
00:37:48: Ich meine, du wohnst jetzt in Offenbach da ist sehr viel Lärme!
00:37:52: Das ist ja ein perfektes Beispiel.
00:37:53: nehmen wir uns mal mit weil ich finde es klingt immer nach einem guten Konzept und dann macht mein Geister das ungefähr zwei Sekunden und dann bin ich nach Sekundetreiung vorbei ... dem nächsten Auto, das gerade hubt oder den nächsten Personen die da zielichtig vorbeilaufen.
00:38:05: Es gibt keine fünf Minuten dass in Offenbach nicht Streifenwagen vorbei fährt... ...oder Tattoo-Tata Feuerwehr oder sonst irgendwas zu dem was noch so da ist.
00:38:19: Ich hatte auch eine Zeit lang das Gefühl ich packe mir die Kopfhörer rein und dann gehe ich zum Kindergarten ja damit ich den ganzen Scheiß der draußen läuft nicht mitkriegen muss Aber dann kriege ich gar nicht mit, wo ich bin und was jetzt gerade tatsächlich ist.
00:38:37: Das heißt nicht dass das Tatü Tatar und die Feuerwehr... Dass die Dinge sind, die jetzt tatsächlich sind weil sie gehen auch vorbei.
00:38:45: Das was tatsächlich ist es bist du!
00:38:48: Du der das erlebt aber dazu musst du da sein um das zu erleben.
00:38:57: Warum haben wir so eine Angst vor der Stille?
00:39:01: Und das glaube ich sehr wichtig, dass wir uns dessen bewusst werden Das war ja heute Morgen, kam mit dieser Impuls.
00:39:14: Dass wir eine Beziehung zu unserem Telefon haben.
00:39:19: aber das Telefon hat keine Beziehungen zu uns und das geht dann irgendwann vielleicht so weit dass wir eine beziehung zum unserem Telefone oder zu unserer Homepage vielleicht?
00:39:31: Zu unserem Podcast oder was auch immer haben.
00:39:34: Aber wir haben keine Beziehungen mehr zu unseren Freunden Und auch keine zu uns selbst, zu unserer Familie und zu Gott.
00:39:42: Wir nennen es jetzt mal so.
00:39:47: Das macht uns Angst!
00:39:49: Ja?
00:39:51: Wir suchen... wir sind alle auf der Suche nach dieser Beziehung.
00:39:58: Das Schöne bei einer Beziehungen zu Freunden, zu Kindern und zu Gottes ist dass das keiner Eingleise sein muss.
00:40:03: D.h.,
00:40:03: Gott hat auch eine Beziehungs-zu dir.
00:40:06: Und deine Freunde haben eine beziehung zu dir Und deine Familie hat eine Beziehung zu dir.
00:40:14: Das kann dir das Telefon nicht geben!
00:40:16: Wir suchen aber danach, die Suche ist nicht verkehrt.
00:40:24: Es wäre gut wenn wir dann auch finden.
00:40:29: Immer mit man was was so ... Deine Reise, die Beziehungen zu dir zu finden.
00:40:35: Ich finde dass es so ein... Was jetzt dann Selbstliebe, Selbstfindung, was auch immer nennt, was von außen gerne mal... Menschen nicht, damit sich zu tun belächelt wird.
00:40:44: Und auch als negativ egoistisch bezogen wird.
00:40:47: auf der anderen Seite das andere Extrem in diesem ... Ich entwickel mich zu mir selbst Persönlichkeitsfeld dann gerne auch als fast schon ultimatives Ziel dargestellt wird.
00:40:57: und wenn du die Selbstliebe geschafft hast, dann hier Onlinekurs, PDF-Dreisschritte, die Betten ... Habe
00:41:02: ich Zuhause an der Wand hängen?
00:41:04: Das Ganze ist irgendwie nahbesucht mit Zertifikaten.
00:41:09: Das nächste Zertifikat, die man zu einem Stempel gibt so Haar!
00:41:12: Du hast lange genug Zeit mit dir verbracht, Retreats.
00:41:15: Das sind ja... Was war ganz konkret für dich Wege und Tools?
00:41:21: Weil ich finde all diese Methoden sind jetzt weder schlecht oder falsch.
00:41:24: Da gibt es auch nicht die eine Methode.
00:41:25: Und falls ihr das jemand sagt, wäre ich schon mal kritisch, würde ich das kritisch hinterfragen.
00:41:30: Was waren für dich Schritte, die dich da wieder hin, also diese Beziehung zu dir in dieser Stille und die Akzeptanz des Ich Bin gebracht haben?
00:41:43: Es bleibt immer nur das Jetzt.
00:41:49: Kein Kurs, kein Send-Tempel kann dir das beibringen.
00:41:56: Das funktioniert nicht.
00:41:59: Also es gibt keinen Außen, dass dir das jetzt beibringen kann und da das jetzt immer wieder neu ist sind wir immer wieder neuer im Jetzt.
00:42:10: also das ist eigentlich das.
00:42:13: Das ist der Key.
00:42:16: Die eine Antwort, von der du gesagt hast die kann dir eigentlich keiner geben.
00:42:21: Das ist tatsächlich diese eine Antwort.
00:42:23: Die ist aber schwer umzusetzen.
00:42:26: Und sie total unsexy weil sie auch finde ich total unspektakulär und einfaches.
00:42:32: Du kannst kein Geld damit machen.
00:42:33: eigentlich also klar du kannst ein Buch schreiben und du kannst den Podcast aufnehmen oder es geht.
00:42:40: Aber das is nicht dass jetzt dieser podcast findet vielleicht im jetz statt aber wenn du dir den reinziehst nicht mehr im Jetzt, dann ist der schon im Gestern.
00:42:49: Dann ist er schon vergangen.
00:42:50: Jedes Wort was wir jetzt gesprochen haben ist schon vorbei.
00:42:55: Das ist vielleicht jetzt aufgezeichnet aber es ist kein Jetzt-Moment mehr.
00:42:59: Das Jetzt ist nur das...das ist der Moment wo du den Computer zumachst und dann sind wir in der Stille, in der Regel Es gibt immer wieder Momente in der Stille, in der wir eine gewisse Angst haben.
00:43:23: Aber das ist in Ordnung!
00:43:25: Das darf auch sein und man darf dann mal spüren.
00:43:29: wie fühlt sich das an wenn mein Herz schlägt?
00:43:32: Wie fühlt es sich an, wenn ich einfach nur da bin?
00:43:35: Mein Atem fließt durch mich durch oder es kommen verschiedene Gedanken.
00:43:39: Das Ego kommt hoch und sagt dir Ich muss der Beste sein, ich muss der Größte sein, Das ist auch was, was man mit Kindern gut lernt.
00:43:54: Also verlieren geht nicht.
00:43:56: Wir müssen immer gewinnen.
00:43:57: Aber wer verliert, der ist kein Gewinner und nur Gewinner sind die besten und du musst der Beste sein.
00:44:07: Mein Sohn sagt dazu immer die böse Ecke.
00:44:10: Die böse ecke, die ihm sagt ich brauche mehr von dem und ich habe sie auch.
00:44:16: Und was passiert, wenn wir in die Stille gehen?
00:44:18: Dann kommt das alles hoch.
00:44:19: Dann kommt dieser ganze Schwall an... Also ein Bullshit, genau!
00:44:27: Talk, der kommt hoch und das willst du dir nicht anhören.
00:44:32: Du willst nicht hören, da ist eine Stimme in deinem Kopf, die sagt ich muss besser sein, ich muss schneller sein Ich muss gewinnern, ich darf nicht verlieren Ich muss die Nummer eins sein, es gibt nur eine Nummer Eins und nur die Nummer Eins ist die Beste.
00:44:46: Und das willst du dir nicht anhören.
00:44:48: also mach sie lieber den Klapptop wieder auf und schaust den Podcast an oder machst ihr Kopfhörer drauf und trönt sich mit Musik zu?
00:44:55: Oder fährst du im Auto schnell?
00:44:59: Du wählst weg!
00:45:01: Du wirst da vorweg rennen.
00:45:03: Verstehe ich.
00:45:04: Gibt mir genauso Ja und ja.
00:45:08: dann leigt man in solchen Momenten halt und versucht wirklich präsent zu bleiben, zu atmen.
00:45:15: Schaut aus dem Fenster, schaut wirklich sich Dinge an die wirklich im Jetzt sind.
00:45:19: der Baum ist ihm jetzt der Wind der den Baum bewegt.
00:45:23: das findet jetzt gerade statt.
00:45:26: Und dann kann man diese Stimme sehr deutlich hören und plötzlich veräppt die und man ist wieder ganz im Jetzt und merkt oh ich müsste eigentlich Geschirr spülen da mache ich es doch.
00:45:38: oder es ist Zeit mein Kind aus dem Kindergarten zu holen dann mache ich das.
00:45:41: Also man kann wieder aus dem Jetzt heraus handeln!
00:45:45: Ich glaube, es ist gerade ein super schöner Bogen den Ugel sagt.
00:45:49: Also wo auch immer du als Zuhörer grade bist einfach mal innezuhalten und genau das für sich zu machen und auch nicht wieder nur zu lauschen und sagen, ich müsste das mal machen oder ich mach da später sondern die Einladung gerade jetzt irgendwas was reales und nicht aus der Vergangenheit wie diese Stimme her oder dieses Video hier wahrzunehmen und soweit ihr möglich deine aufmerksamkeit darauf zu lenken.
00:46:13: auch da gibt es jetzt keinen.
00:46:15: das ist aber nur neunzig prozent aufmerksamkeit sondern einfach mal okay ich sehe gerade was an meiner kleidung fünf meter vor meinen augen menschen natur es finde ich immer ein super anchor weil die isse ist auch sehr unverändert.
00:46:30: das heißt für dich war so der weg zu dir selbst noch zusammenzufassen diese unschönen an teilweise aber sehr nüchtern erkenntnis dass dass jetzt der einzige Weg ist.
00:46:43: Und du hast ja auf deinem Lebensweg schon viele Tools und Orte und Menschen aufgesucht.
00:46:50: Ich habe sechs Jahre im Senkloster gelebt, zweiter von den Japanen und hab da keine Erleuchtung gefunden.
00:46:57: Ja ich wollte damals auch einfach... also das ich wollte das Telefon und ich wollte es einfach weg haben!
00:47:04: Ja?
00:47:04: Ich wollte nix mehr mit dem und dachte jetzt bin ich's los.
00:47:08: Das Problem ist aber ich hatte mich immer dabei.
00:47:11: Also das Telefon ist nicht das Problem gewesen, sondern das Problem war bei mir.
00:47:19: Ich bin mich nicht
00:47:20: losgeworden.".
00:47:21: Das heißt aber auch dass ein ganz großer Teil dieser, ich nenn's mal, bursradikale Akzeptanz unserer Unperfektheit.
00:47:31: Denn gerade was wir vorhin hatten wenn es still wird und uns begegnen, wenn die böse Ecke laut wird dann kommen Anteile In unserem idealen Ich in unserer Wunschvorstellung nicht haben wollen.
00:47:43: Nicht mehr haben wollen, mit dem wir uns schon beschäftigt haben, die wir schon angeschaut haben Coachings zu gemacht drüber meditiert.
00:47:50: Zwanzigtausend Yoga Flows hast du nicht gesehen.
00:47:52: Pflanzmedizin zu mir genau um die böse Ecke ist immer noch da was ein Scheiß also.
00:47:56: die Spurke kommt immer noch es stinkt immer noch nach scheiße und solche Stärbchen
00:48:00: macht sich weg.
00:48:01: Du hast dich immer dabei.
00:48:03: Genau.
00:48:04: Das heißt ein großer Baustein war für Dich.
00:48:06: das kann ich von der Scheiben auch.
00:48:09: ja diese dieses Anerkennen.
00:48:12: jetzt ist und jetzt ist aber auch mit all den Anteilen.
00:48:15: Und ich bin nicht nur das Lichtvolle, das Schöne, das Ideale, dass sich ein Partner schaffen, dass ich nach außen trage, dass die Welt sehen soll, dass es gerne erster wäre, sondern ich bin auch der Teil, der sich in Scheiße holt und selber scheiße produziert hat.
00:48:29: Für mich noch treffendaches Wort an dieser Stelle ist Verletzlichkeit.
00:48:34: In dem Moment wo du in der Stille sitzt Shitstorm über dich her fällt.
00:48:42: Dann nicht dagegen anzukämpfen und zu tun, wo ich muss doch der Erste sein?
00:48:46: Ich muss doch die Beste sein oder der Stärkste sein, sondern sich dann wirklich voll verletzlich zu zeigen.
00:48:51: Es kann sein, dass man heult
00:48:54: vielleicht.".
00:48:55: Und das ist für mich gerade was ... Mann, ich als Mann, weder von erziehungsbrechtigen Papa und
00:49:00: Co.,
00:49:02: ich hatte keine Referenz.
00:49:03: Ich wusste nicht, dass das ein Mann kann beziehungsweise darf.
00:49:06: Da gibt es natürlich diese schlauen Sprüche.
00:49:07: Das macht einen Mann nicht Pipapo!
00:49:10: Wenn ich was vertief.
00:49:10: Ein
00:49:10: Indianer-Herzkind kann Schmerz haben
00:49:12: in einer
00:49:13: Kindheit immer gesagt,
00:49:14: ja?
00:49:15: Und was für mich noch viel tiefer war als die Worte ist das ich's nie erlebt habe.
00:49:20: Während wir Sprache laufen und Kulturchbeobachtung erleben hab' ich... Ich glaub ne Handvoll Männer erleb', die sich verletzlich gezeigt haben und wirklich mit dem schmerz da waren und dann für mich adaptiert haben, aha okay keiner machts.
00:49:32: wie wir vorhin gesagt haben es is ja normal.
00:49:35: Dann mache ich das halt auch so, dann drücke ich das auch weg.
00:49:37: Da lenke ich mich auch ab.
00:49:38: Das ist ja auch ein Riesenantreiber und dann beschäftige ich mich halt lieber mit dem nächsten Highlight und... ...dann ist es halt so!
00:49:47: Schöner an der Stille ist dass man in dem Moment, in diesem sicheren Raum wirklich verletzlich zeigen kann.
00:49:59: Wir leben in einer Kultur in der es sich verletztlich zu zeigen oft für andere als Einladung gilt, in diesen eigenen Raum den stinkenden Fuß reinzusetzen.
00:50:16: Den Fuß nicht vorher gewaschen!
00:50:19: Also wenn du durch Offenbach, durch die Innenstadt läufst und dich verletzlich zeigst dann bist du wahrscheinlich an jeder Straßenecke angesprochen kannst nicht einfach nur ... zum Kindergarten gehen und dein Kind abholen, sondern du musst dich dann mit ununterbrochen... ... einer Begegnung von Einflüssen auseinandersetzen die dir vielleicht gar nicht gut tun.
00:50:50: Würdest Du es dann in dem Kontext bewusste Verletzlichkeit nennen oder bewusst geben?
00:50:55: Auf
00:50:55: jeden Fall!
00:50:56: Weil das ist ja für Dich was man auch wieder, was Du gerade gesagt hast Man ist in seiner Welt und macht das vielleicht auf seine Meditationskissen daheim und entscheidet sich dafür, man hört das hier.
00:51:08: Man geht selber ich entscheide mich ich bin jetzt verletzlich geraus und trifft dann auf.
00:51:13: Menschen die wie du sagst ein stinkende Fuß reinhalten sagen auch ja gut also ich hab davon gar nichts.
00:51:18: aber mein ego möchte.
00:51:21: Ich möchte jetzt von dir gesehen werden, weil ich sehe ja du bist verletzlich.
00:51:25: Du bist empfänglich.
00:51:27: Das finde ich viel auch unterbrustig.
00:51:28: Es ist
00:51:29: sehr unbewusst.
00:51:34: Und ich seh der ist präsent und jetzt möchte ich auch gesehen werden Und durch den Anderen werde ich jetzt präsent.
00:51:45: Das ist einer von unseren großen Irrglauben der Menschheit, dass man gegenüber mich jetzt gegenwärtig machen kann.
00:51:53: Das kann er nicht!
00:51:57: Aber wir projizieren... Der ist jetzt... Kann das mir doch auch geben?
00:52:02: Er hat ja die Gegenwart des Jetzt und so kriegt er die rüber.
00:52:08: Ich kann dir nicht geben was du selber schon hast, was dein Eigentum ist.
00:52:14: Und das ist unangenehm.
00:52:16: Wir laufen auf der Straße und die Menschen kommen und betteln alle.
00:52:20: Sie wollen, dass du ihnen das jetzt
00:52:22: gibst.".
00:52:23: Ja?
00:52:24: Und das kann ich dir nicht geben!
00:52:28: Du hast
00:52:28: gestern diesen treffenden Satz gesagt, wir können uns gegenseitig nicht das geben oder jemandem das geben was schon längst in uns ist.
00:52:35: So
00:52:37: kann man das sagen ja...
00:52:38: Dennoch suchen wir nach dem, dass es uns jemand gibt.
00:52:44: Schon echt scheiße
00:52:45: ne?!
00:52:47: Was wir so machen?
00:52:48: jetzt mal auf das Beispiel offenbar Straße auf dem Weg zum Kindergang deine Sohn ist.
00:52:53: Wie was bedeutet dann in dem Kontext dich abzugrenzen?
00:52:58: Jetzt hast du diesen entwickt man diesen Teil angesprochen, dass sich verletzt.
00:53:02: ich zeigst dir selbst gegenüber.
00:53:04: Gefühle zulassen.
00:53:05: wir gehen in die Stille findest den Raum für dich nutze den Vormittag vielleicht genau dafür.
00:53:12: diese Begegnung war es auch immer.
00:53:15: und dann gehst du vor der Tür.
00:53:16: Da steht der nächste Kapote Kühlschrank, das Blaulichtauto fährt vorbei.
00:53:21: Und die nächsten Obdachlosen ... Die
00:53:22: Nüllberge türmen sich und im eigenen Garten liegen die Sparibs- und Bierdeckel von den Nachbarn.
00:53:28: Das ist nämlich mit was da so.
00:53:29: der Weg ist dann eben daran nicht in Anführungszeichen zu zerbrechen und sagen oh mein Gott es ist alles so schlimm und wieder ein dieses.
00:53:38: ich fühle zu viel und ich bin jetzt so verletzlich... Ich versuche jetzt die Welt zu retten und dann sich wieder selber darin zu verlieren oder zu vergessen.
00:53:45: Bevor ich das Haus verlasse, bin ich im Jetzt.
00:53:49: Das ist auch immer eine große Herausforderung!
00:53:51: Ich versuche mich nicht extra noch mal zu schützen oder sonst irgendwas.
00:53:54: aber wenn in dem Moment wo ich dann das Gefühl habe so jetzt ziehe ich diese Jacke an Also ich habe keine Ahnung, was ich jetzt gerade anziehen soll zum Beispiel.
00:54:06: Ja es ist immer sehr tatsächlich in so Städten und mit Begegnungen mit anderen Menschen also das wir für Kleidung tragen, was wir für Farben tragen.
00:54:14: wenn ich jetzt zum Beispiel dann rosa Hemd habe auf einer... Keine Ahnung.
00:54:27: Auf einem goldenen T-Shirt ja?
00:54:30: Dann Sieht das nach was aus?
00:54:33: Ja, wenn du ... Also die Farbe, die du wählst.
00:54:36: Farben sind... Da können wir mal einen Podcast drüber machen über Farben!
00:54:41: Ich habe ja die Aufgabe, dass ... Den Notiz mache
00:54:45: ich.
00:54:46: Du bist die Farb, die dich wählste und erstmal hab' ich keine Ahnung.
00:54:50: Bevor ich das Haus verlasse bin ich komplett verletzlich.
00:54:54: Ich weiß gar nix.
00:54:56: Ich weiss nicht, was ich jetzt machen soll.
00:54:58: Und bleib da ein Moment und dann plötzlich habe ich den Impuls, ziehe dir ein Rosa Hemd über.
00:55:06: Ein goldenes T-Shirt und die Hose.
00:55:13: Und dann... Okay!
00:55:16: Ich hab eigentlich ja keinen Bock, die Sonnenbrille aufzusetzen.
00:55:19: Möchte ich eigentlich gar nicht.
00:55:20: Aber meine Impulse sagt mir, setz die Sonnebrille ab?
00:55:23: Okay.
00:55:24: Ja, mach' ich.
00:55:26: So.
00:55:27: Dann gibt's noch diese kleine Stimme, die sagt Die Kopfhörer liegen da ja auch künstleriert.
00:55:32: Nee, das mache ich auf gar keinen Fall!
00:55:34: Ich will Präsenz sein, ich will das wenigstens hören und erleben was um mich herum passiert.
00:55:39: So
00:55:40: jetzt wenn ich das nochmal kurz mit noch einhaken darf... Das heißt was ich gesagt habe für mich?
00:55:47: Nico sucht die Verbindung zu elektronischen Geräten.
00:55:50: Die elektronische Geräte suchen aber keine Verbindung zu ihm.
00:55:56: Ja okay, jetzt hab' ich wieder einen Ton.
00:55:57: Das heisst wenn nicht das sehr gut zusammengefasst ist, die Verbindungen zu unselbst geht auch manchmal verloren.
00:56:03: Aber genau wenn das ein ganz guter Aufhänger ist.
00:56:05: Das heißt, bei dem Beispiel vor der Zensorenabholz und in diese, ich nenn's mal laute Welt nach außen gehst... ...ist was ich gerade daraus höre, Langsamkeit?
00:56:15: Das heißt auch, wenn ich das für mich assoziere weniger Zeit auf Dinge zu verschwenden die mir Stress machen, Zeit kosten wie zum Beispiel Smartphone und
00:56:24: Co.,
00:56:25: weil ich kenne es von mir dann bin ich halt noch fünf Minuten auf Instagram bevor ich losgehe, das heißt die fünf Minuten erlaufen langsam zu machen nichts zu tun.
00:56:33: Das zweite war der Intuition Folgen, auch wenn der Kopf es nicht greifen kann.
00:56:38: Ganz wichtig
00:56:39: ja!
00:56:39: Und das finde ich immer wieder faszinierend weil's dann rückwirkend auf magische Art und Weise Sinn macht.
00:56:44: Die Sonnenbrille dann irgendwie doch passt die Jacke gerade perfekt ist fürs Wetter und man sich vor denkt das macht überhaupt keinen Sinn.
00:56:50: und ach warum habe ich das mitgenommen?
00:56:52: Wie gut dass ich sie jetzt habe.
00:56:53: also diese Momente hatten wir hier.
00:56:54: alles gibt ihr jetzt nichts kein neues Konzept.
00:56:57: und das dritte dieser Erinnerung Und dieser Intention, glaube ich, die weit aus größer ist, folgeleist.
00:57:03: Was heißt folgereist?
00:57:04: Im Sicherinnern daran!
00:57:06: Jetzt ist jetzt und jetzt ist das Einzige was es
00:57:10: in dem Moment auch die Verletzlichkeit erlauben.
00:57:12: weil jetzt gerade bist du... Du bist noch nicht auf der Straße.
00:57:16: Du bist immer noch bei dir zu Hause.
00:57:18: Du hast vielleicht schon Jetzt die Klamotten an und bis kurz davor in die Jacke zu schlüpfen, aber du bist jetzt noch zu Hause.
00:57:27: Darfst ruhig diese Verletzlichkeit jetzt noch spüren!
00:57:29: Draußen auf der Straße könnte das unangenehm werden für dich tatsächlich weil Du lebst in einer überwiegend unbewussten Welt.
00:57:41: Die Menschen laden über Deine Sensiliabilität einfach drüber und es ist nicht schön.
00:57:51: Das ist für dich nicht schön und das ist, wenn du für andere Menschen Verantwortung hast.
00:57:55: Ist es auch nicht schön?
00:57:56: Weil Du musst eine gewisse Stabilität haben im Alltag.
00:58:02: Und ich finde gerade ist dass was Ich aus meiner Beobachtung offen mich selber dann wieder mit dem Ich entwickle mich zu mir selbst ich gehe in die stille ins beruf sein In extrem übergeht.
00:58:13: Wenn dann dieser ich nenn's mal alltags- und lebensfähigkeit verloren geht weil das Nützt ja auch nichts, wenn dann noch der Ausweg ist ich ziemlich zurück oder... Ich suche einen Community-Outsch.
00:58:24: Also ich gehe quasi komplett raus aus dem.
00:58:27: Ich kann plötzlich nicht mehr arbeiten und keine Verantwortung tragen.
00:58:29: Alles ist mir zu viel.
00:58:31: Und da meine ich gar nicht, dass es entwichtig oder falsch geht.
00:58:34: aber ich finde das ist dann so ein Pendel, das dann komplett ins andere extrem überschlägt und dann raus katapultiert aus.
00:58:40: okay funktioniert die ganze Zeit und geh über meine Grenzen zu eigentlich funktioniere gar nicht mehr für mich selber und brech irgendwie zusammen allen überfordert.
00:58:50: Also ich kann auf jeden Fall die... also es gibt ja, was ich auch verstehen kann und auch gerne, wie gesagt, gerne hätte so dieses Vierundzwanzig Sieben schamanisch spiritual Räucherstäbchen Ja, das wäre toll.
00:59:11: Yoga und Stille und ein gutes Buch und dazwischen drin lache ich mal gibt es noch eine Massage und schön in die Sonne schauen und den Bäumen beim jetzt hin- und herbewegen zu gucken.
00:59:28: Das wär toll!
00:59:33: Das ist aber halt nicht...das ist dann wieder der Tourismus.
00:59:37: Genau das ist der Tourismus.
00:59:39: Wenn du versuchst, diesen ... dieser High-Peak Experience
00:59:45: zum Alltag zu machen?
00:59:46: Ja genau!
00:59:47: Nur diese zu haben.
00:59:48: Dann bist du ein Tourist und lebst nicht mehr in ... bist dort nicht mehr zu Hause.
00:59:56: Das ist eigentlich das Tragische.
00:59:58: Du hast alles getan, du bist jetzt schamanisch voll drauf Und du hast die Räucherstäbchen und du bist immer hier voll da.
01:00:08: Es ist alles ... nur, du bist da nicht zu Hause.
01:00:14: Das weißt du!
01:00:14: Das muss ich ... das Blöde an der Sache ist, es weiß jeder selber.
01:00:19: Sonst würdest du nicht weiter suchen?
01:00:21: Du wärst ja schon da im Jetzt.
01:00:24: also und was das alles mit sich bringt die Spucke und die Kacke und...
01:00:31: Ich glaub', dass sind super ...
01:00:32: Der Müll auf der Straße
01:00:33: Punkt war sogar, das sagste das wenn wir uns entscheiden in diesem bewussteren da sein zu hause zu sein das eben darum geht wenn wir zuhause die tür verlassen und verletzlich sind uns entschieden haben zur intuition zu folgen dass dann zu hauses auch eine welt gibt er mir mit unserem inneren zu Hause in der welt betreten.
01:00:51: Und mit einer welt interagieren die eben, die uns berührt mit der wir interagiren müssen und dürfen wir uns dafür entscheiden.
01:00:59: Die aber eben kein highlight ist die kein Nächster High Energy Aesthetic Dance.
01:01:04: Die nächste Pflanzenmedizinreise und die nächste Superstück ... Sind die abgenackte
01:01:07: Sparrowtips, die vom Nachbarn über einen Garten geworfen sind?
01:01:11: Und bei dir dann im Garten liegen ja also
01:01:13: ... Der Müll auf der Strasse und der Nachbar, der dich vielleicht den ganzen Leben lang schon nervt und dir dumme Sprüche und Fragen stellt!
01:01:19: Ah,
01:01:19: und dann kommste morgens raus und denkst du, ich hab noch gestern hier gekehrt.
01:01:24: Ja es sollte eigentlich alles sauber sein.
01:01:26: und wieso ist denn hier jetzt da abgenagte Fleischstücke?
01:01:32: Dann ist es auch ein Teil in mir, der sagt.
01:01:34: Das ist echt ...
01:01:38: Schade!
01:01:38: Wie gehst du damit
01:01:40: um?
01:01:41: Ich räume's auf.
01:01:42: Ich mäße das weg und ich fühle den Teil in mich, der gesagt hat... Es ist echt eine Scheißwelt, in der wir leben.
01:01:55: Den fühl ich und fühle die Traurigkeit.
01:01:58: ... die mich dann auch, die ich da hab.
01:02:02: Und dann mach' ich weiter!
01:02:05: Also wieder ins Jetzt.
01:02:08: Wieder das Kind aus dem Kindergarten abholen... ...wieder einkaufen gehen.
01:02:14: Atmen und manchmal lachig.
01:02:20: Folge über Humor und warum das ein Schlüssel ist, kommt auf jeden Fall auch noch.
01:02:25: Das was für mich das gerade bedeutet, dass auch dieser, wie's in der ... ... zerbusserten Welt hast diese Anhaftung des Nichts Also dieses Außen im Außen sein lassen und es nicht Teil von dir werden zu lassen.
01:02:36: Es gibt ja dieses Gleichnis, kannst du vielleicht noch besser geben mit den Mönchenden die Frau übers Wasser tragen?
01:02:42: Magst du das kurz wiedergeben?
01:02:43: Ich finde das ein super Beispiel genau dafür dass wir uns entscheiden können bewusst mit unserem Geist ob es halt eine Erlebnis ist oder ob jetzt ein Teil wird den ich lange herum trage.
01:02:56: So ist, dass es tatsächlich ein Teil von uns ist.
01:03:00: also die Nachbarn sind morgen auch noch da Und die werden nächste Woche vielleicht wieder die Dinge überall soundschmeißen.
01:03:05: Es bleibt ein Teil von uns, das ist ja ... Das erste geistige Gesetz.
01:03:10: alles ist eins!
01:03:13: Es ist ein Teil für uns.
01:03:14: jetzt entsprechend zu handeln heißt jetzt was zu tun wenn der Nachbar seinen Müll bei dir ablädt.
01:03:24: heißt es jetzt entsprechend ich schlag jetzt meinen Müll auch bei ihm ab?
01:03:28: Oder was würde jetzt entsprechendes Handeln bedeuten?
01:03:30: Das muss jeder für sich selber entscheiden, ja.
01:03:32: Aber für mich ist es dann... Ich heb's auf und schmeiß das in die Mülltonne!
01:03:38: Das ist mein entsprechendes Handeln und ich versuche wieder ins Jetzt zu fühlen und anzukommen und mich auf das einzulassen, was jetzt gerade ist.
01:03:48: Wenn im nächsten Moment nachdem ich die Dinger in den Müll geschmissen habe, in mir dass die Wahrnehmung aufkommt, jetzt ist Blumen gießen dran Oder jetzt ist es daran, diese Pflanze aus dem Topf rauszunehmen und da eine andere rein zu machen.
01:04:02: Dann mache ich das!
01:04:04: Und ja... Diese Geschichte mit dem Sennmönch sind auf Wanderschaft.
01:04:18: Es hat starker Regen geregnet.
01:04:22: Das steht eine Frau im Kimono Und sie kann nicht über die Straße.
01:04:26: Sie würde ihren Seidenkimo nur ruinieren und der Ältere, der beiden Mönche, der hebt sie auf und trickt sie über die Strasse und lässt sich an der Straße wieder stehen.
01:04:38: Dann gehen sie weiter... ...und der Jüngere nach mehreren Stunden sind schon fast am Tempel, kann er nicht mehr an sich halten und sagt wie konntest du das tun?
01:04:49: Diese Frau da hoch zu heben?
01:04:50: wir Mönchen dürfen das ja nicht tun!
01:04:53: Und sagt der andere, ich habe sie dort stehen lassen.
01:04:56: Tricks du sie immer noch mit
01:04:57: dir.".
01:04:58: Eine andere Geschichte die ich sogar auch sehr amüsant finde an dieser Stelle ist der Besuch eines Sen-Mönches bei einem Senmeister.
01:05:07: Die Überzeugung hatte alles ist im Geist enthalten und das war für ihn so was wie eine Erleuchtung.
01:05:12: Das war so.
01:05:13: Alles ist im geist enthalten!
01:05:15: Der Senmeester hat ihn willkommen geheißen.
01:05:18: Hat ihn bewirtet oder am nächsten Morgen also ihn verlassen Und im Senntempel stehen so große Steine an den Eingängen und dann ruft er, der verabschiedet sich von dem Mönch.
01:05:33: Dann ruft der ihm noch mal nach und sagt hey du diese Steine hier sind die auch in deinem Geist enthalten?
01:05:40: Er sagt ja!
01:05:42: Alles ist im Geis enthalten.
01:05:44: Er sagt was bist du für ein armes Schwein dass du so schwer mit dir schleppen musst?
01:05:52: Und so geht es uns Menschen Mir mich eingeschlossen.
01:05:56: Ich trage auch schwer an der Last der Dinge, die wir mit uns tragen.
01:06:01: Ob das die Vergangenheit ist?
01:06:02: Ob es die ungewisse Zukunft ist oder materielle Dinge Beziehungen zu Dingen und zu Menschen auch zur eigenen Burg zum eigenen Beruf, zu den eigenen Verpflichtungen, zur Miete, die man zahlen muss.
01:06:21: Wir tragen alle schwer mit uns Da ist keiner ausgenommen.
01:06:25: Es gibt Momente, und das sind Momente in denen wir erleben dürfen wie schön es ist, dass wir leere Hände haben.
01:06:36: In dem großen Teil unseres Oberflächen-Alltag-Lebens haben wir das nicht.
01:06:45: Wir sind immer vollgestopft mit Müll.
01:06:49: Und das ist halt ... Das ist Teil von der Scheiße unter dem Rotz!
01:06:56: von dem Zeug, das ist Teil davon.
01:06:59: Wir zahlen Miete und Strom.
01:07:02: Wir haben einen Job, wir haben Verpflichtungen.
01:07:06: Wir tragen alles mit uns.
01:07:08: Der Wunschtraum sich in ein Sennkloster zurückzuziehen, das alles loszulassen und vollkommen leer zu sein hat bei mir nicht funktioniert.
01:07:19: Ich dachte jetzt habe ich es!
01:07:20: Jetzt bin ich in Japan hab in Deutschland alles aufgegeben.
01:07:24: Ich habe keinen Job mehr, keine Krankenversicherung mehr, kein Job ... ich hab das alles losgelassen und jetzt bin ich da.
01:07:34: Es gab im Japan tatsächlich mal einen Moment wo ich wirklich das Gefühl hatte, dass ich glücklich war mit nichts.
01:07:45: Und dann dachte ich mir kam diese Tsunami in Fukushima und das Atomkraftwerk.
01:07:53: Das war für mich eine willkommene Ausrede, um wieder nach Deutschland zurückzugehen.
01:07:57: Ich dachte also wie lange soll ich jetzt noch rumhängen?
01:08:00: In Japan?
01:08:00: ja!
01:08:01: Ich habe hier schon ins Klo auf Vordermann gebracht.
01:08:04: Ich hab hier alles gewinnt... Also muss man nicht hier noch machen.
01:08:09: Klo putzen kann auch zu Hause mittlerweile.
01:08:16: Dann dachte ich, ja gut.
01:08:17: Geh wieder nach Deutschland habe wieder als Koch gearbeitet und wieder eine Krankenversicherung.
01:08:24: Und ich weiß noch es gab so einen Schlüsselmoment.
01:08:27: Ich stand am Waschbecken und hab ne Pfanne gespült und dachte das ist komisch mir geht's irgendwie nicht besser Als ich in Japan war.
01:08:37: da hatte ich nichts keine Krankenversicherungen kein Job und kein Geld.
01:08:43: aber da ging es mir besser.
01:08:45: und jetzt habe ich eine Krankenversicherung mit Job und Geld, aber mir geht es ... mein Lebensqualität.
01:08:52: Das Gefühl von dem, was das Lebendige in mir ist, dass ist weniger!
01:09:02: Und mein Verstand war da, wo konnte er das nicht greifen?
01:09:07: Ich dachte, ich bin doch derselbe Mensch der David, derselber Mensch.
01:09:13: im Sehntempel hatte ich weniger Jetzt habe ich mehr, das heißt es müsste mir ja eigentlich besser gehen.
01:09:21: Also nach logischen Vernunftswegen wäre jetzt der schnicks logische Schritt... Ich besitze ja jetzt mehr!
01:09:29: Ich hab auch mehr Sicherheiten in Krankenversicherung oder also ich habe Dinge und muss das besser gehen?
01:09:38: Ich bin ja derselbe Mensch.
01:09:39: Wieso geht's mir dann schlechter?
01:09:41: Also wieso geht dem was in mir lebendig ist Wieso fühlt sich das nach weniger an?
01:09:50: Und vielleicht bringt uns das genau an den Punkt, warum haben wir immer das Gefühl dass es zu wenig ist.
01:09:56: Auch wenn wir schon ... Den ganzen Keller voll mit Feuerwerkskörpern haben, haben wir noch das Gefühl, das reicht nicht!
01:10:05: Weil was in uns lebendig ist wird weniger.
01:10:10: durch die Dinge könnte man vielleicht mal drüber... Also werde ich jetzt nach dem ... Bei mir passen ja auch Sachen, wenn ich irgendwann anfange zu reden Und das passiert jetzt gerade bei mir auf jeden Fall.
01:10:24: Also das ist was, womit ich mich heute noch beschäftigen werde.
01:10:28: Das Lebendige in mir... Was macht das Lebendig?
01:10:34: Wie stehst du?
01:10:35: in dem Kontext?
01:10:35: wäre es einfach zu sagen okay Japan hattest du weniger, in Deutschland hatteste mehr.
01:10:40: dann ist die logische Konsequenz weniger als mehr Minimalismus Abfahrt und Co.
01:10:47: Ich glaube es ist tatsächlich wesentlich Bedeutungsvoller, alles einfach zu sagen.
01:10:54: Weil einfach nur alles wegtun?
01:10:56: Das hat ja auch nicht funktioniert!
01:10:57: Ja das war ja nicht der Stein der Weisen einfach so zu sagen ich habe jetzt endlich das Telefon los.
01:11:03: in Japan ruft mich keiner mehr an und da im Senklos da gibt es eh kein Internet und es gibt auch keine Zentralheizung oder fließend warm Wasser oder ein Plumpsklo.
01:11:17: also ist alles sehr runtergefahren...das ist aber nicht Sondern es ist etwas... Und das ist jetzt eine Erkenntnis, die gerade in dem Moment wo wir reden eigentlich erst kommt.
01:11:29: Also das ist dieses Lebendige.
01:11:32: was ist das?
01:11:33: Was uns lebendig macht und was uns Lebendigkeit gibt?
01:11:37: und was nimmt uns die Lebendlichkeit?
01:11:42: Das ist es glaube ich!
01:11:44: Es gibt etwas was uns lebendsig macht.
01:11:48: Man könnte sagen Die Erde, die Luft, die wir atmen.
01:11:57: Das sind alles die Dinge, die uns lebendig machen.
01:12:01: und dann gibt es Dinge, wie diese Lebendigkeit nehmen.
01:12:06: Ja das ist der Podcast, das Smartphone, das gilt wahrscheinlich sogar auf die Kleidung und auf das Auto und das kann uns die Lebendlichkeit nehmen.
01:12:22: wenn wir da dann meinen, okay gut ich brauche aber ein besseres Auto.
01:12:25: Ich brauch noch ein neues Mikrofon.
01:12:28: Es muss mehr sein ist es nicht genug und danach ist das immer noch nicht genug.
01:12:33: Danach muss es noch mehr sein.
01:12:34: Das heißt, es nimmt uns immer mehr die Lebendigkeit.
01:12:37: auf der Suche nach der Lebendlichkeit verlieren wir immer mehr.
01:12:42: Und wir glauben vielleicht, wenn ich jetzt noch eine Jacke kaufe, Mir noch einen Podcast reinziehen, mir noch einen Film auf Netflix reinziehen.
01:12:53: Wenn ich noch eine Sache mehr mache... ...dann spüre ich die Lebendigkeit und dann ist es wieder ein bisschen weniger da.
01:13:01: Und dann glaubt man ja gut das muss ja wohl nochmal mehr machen!
01:13:04: Da muss noch härter arbeiten.
01:13:09: also zurück zur Lebendlichkeit.
01:13:12: Ich finde gerade die Frage, wie du gesagt hast, finde ich auch eine super Möglichkeit sich in das was vorhin erwähnt hatten sich erlauben, die Stille zu gehen und wenn einem das vielleicht noch schwerfällt, sich eine Frage mitzunehmen um damit zu sein.
01:13:22: Und manche jetzt nicht das nächste Perfected Journal und ... Die nächste Writing Meditation oder so was sondern sich mit einer Frage idealerweise in der Tour zu setzen und zu sein und sagen zum Beispiel Was bedeutet Lebendigkeit für mich?
01:13:36: Was macht mich lebendig, was macht mich nicht lebendige mit all dem?
01:13:40: Ich glaube es hat eine super Metapher zu dem was du vorhin gesagt hast wie auf dem Weg zum Kindergarten zu sein Und all die Gefühle und das mal sich einen Rahmen zu schaffen, indem man für ein gewissen Zeitraum einfach nur verletzlich mit sich selber keinen Mittelfragen.
01:13:56: Da vielleicht auch festzustellen ich habe keine Ahnung was das ist.
01:13:59: oder es macht mich traurig Es macht mich wütend Ich hab's verloren!
01:14:02: Ich wusste es mal Vielleicht als Kind, vielleicht Gas, was ich... Wenn ich gemacht habe, was jetzt nicht mehr mache und auch da wieder Das wäre dann so ein Anteil bei mir, in Aktionismus überzugehen und keh' ich Kanon kaufe jetzt das größte Legoset wieder.
01:14:15: Weil das hat mich damals lebendig gemacht!
01:14:18: Und jetzt ist es wie das ... Bei
01:14:19: mir war's das Feuerwerk.
01:14:21: Sondern mit all dem auch erst mal zu sein und jegliches Handeln was ja auch wieder raus ausm Jetztes, wieder einen Verstand in Auktion.
01:14:28: Auch wieder ah wenn ich das habe dann bin ich lebendlich zu trennen sondern mal zu beobachten Mit dieser Frage und vielleicht auch ein guter Schluss, Abschluss dieser ersten Podcastfolge.
01:14:41: Wenn ihr nicht so schlau wart und schon längst ausgeschaltet habt?
01:14:43: Die Frage was macht dich lebendig zwischen Scheißespucke- und Räucherstäbchen?
01:14:49: Was ist es das dir Lebendigkeit nimmt und dir gibt?
01:14:54: Es ist immer das jetzt was dir die Lebendlichkeit gibt Das ist immer dass jetzt Und aus dem Jetzt heraus entstehen alle möglichen Dinge.
01:15:01: du hast immer noch Pfannen zu Hause Du hast Töpfe, du hast Geschirrt Lebensmittel, du hast ein Bett oder zwei Betten.
01:15:09: Du hast Stühle... Du hast alle diese Dinge!
01:15:12: Sie nehmen dir aber nicht deine Lebendigkeit.
01:15:14: Die Lebendigkeiten nimmst du dir wenn du glaubst dass irgendeine Sache jetzt unmittelbar sein muss.
01:15:21: ja also du kannst immer noch sagen ich hätte gerne eine neue Weste ne neue Jacke ne neue Hose was auch immer.
01:15:30: anstatt direkt auf Amazon zu gehen oder ins Geschäft zu rennen und dir die zu kaufen, kannst du warten bis das jetzt das dir erlaubt dass alles so ist wie es sein soll.
01:15:41: Du kannst das immer noch wollen.
01:15:43: Das Schöne daran ist also bei mir ist es genau dasselbe.
01:15:51: ich habe auch dann denn dann hab' ich diese Sache und da geht der Reißvorschuss kaputt Dann bin ich total verärgert.
01:15:58: Denkt mir, das ist so nagell neu!
01:15:59: Jetzt ist der Reißverschluss schon kaputt.
01:16:01: Wenn Sie ihn reparieren lassen... Also das fängt dann wieder an, dir das Leben zu nehmen, das lebendige zu nehmen.
01:16:07: In dem Moment wo du meinst, du musst schon wieder alles irgendwie kitten und reparieren.
01:16:15: Das ist auch für mich eigentlich eine meiner schwierigsten.
01:16:20: Ja?
01:16:20: Also das dann so sein zu lassen das zu erlauben, dass es so ist.
01:16:27: Da bin ich noch nicht.
01:16:29: Also da wäre ich gerne aber... Ich habe ganz stark immer das Bedürfnis, auch wenn bei meinem Sohn irgendwas am Spielzeug kaputt ist.
01:16:38: ja Papa repariert das schon, Papa kriegt das irgendwie hin und bei mir und im Haus und mittlerweile hat das Auto Beulen die ich nicht mehr reparieren kann ein Glück her.
01:16:50: also manchmal ist es dann eben Gut, wenn man an einem Punkt angekommen ist wo man sagt gut das kann ich jetzt nicht mehr reparieren.
01:16:57: Das muss ich jetzt so lassen und ich glaube da kommt auch wieder Verletzlichkeit mit dazu.
01:17:07: Das war's!
01:17:09: Da würde ich den Schlusspunkt setzen für die erste Folge dieses Konzept zwischen Scheißischbuck- und Räucherstöpfchen über Verletzlichkeit des Leben im Sennkloster warum der Ausbruch aus allem uns doch wieder nur ins Jetzt zurückbringt und wir zwischen diesen Leben Welten ein Tanz, ein Rhythmus für uns selber finden.
01:17:33: Wir haben auch viele Teilthemen angesprochen die es uns dann natürlich erlauben auf entsprechende Dinge tiefer einzugehen.
01:17:41: also meine Freude an dem Gespräch ist das Gespräch.
01:17:48: David's Aufgabe hier dass du wieder abschaltest weil du ...tiefe bekommen was.
01:17:52: Meine Aufgabe ist dir zu sagen, dass du mir gerne den Podcast abonnieren kannst und in Zweifel darfst um noch mehr von diesem Rahmen zu erleben.
01:18:01: Wir haben gestern Abend eine lange Liste an Ideen gehabt wo noch viele Teilthemen die heute angesprochen haben doch vertieft das richtige Wort verteift werden können.
01:18:11: nicht verbreitert sondern vertiebt in der Qualität.
01:18:15: und ja ich danke dir für die schnelle Umsetzung und dass wir uns haben in diese Welt des seichten Geschwafels ein wenig Tiefgang mitbringen.
01:18:31: Beenden wir das Ganze mit einem Räucherstäbchen!
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