#10 Spiritueller Tourismus: Besuchst du noch oder lebst du schon?

Shownotes

Spirituelle Events werden oft besucht wie ein Urlaub vom eigenen Leben. Man fährt hin, erlebt das Highlight, fährt zurück, und im Alltag ändert sich wenig.

In dieser Folge geht es darum, was nach dem Event passiert, warum Integration Zeit braucht und woran du merkst, ob etwas wirklich dran ist.

Kapitel

  • 00:00:00 Intro
  • 00:01:33 Besuchen oder leben: unsere These
  • 00:04:00 Wo bist du spiritueller Tourist?
  • 00:06:49 Scheiße, Spucke und Räucherstäbchen
  • 00:08:27 Davids Weg zu einem eigenen Zuhause
  • 00:16:16 Das Feuer im echten Leben nähren
  • 00:20:13 Weg von etwas oder hin zu etwas?
  • 00:22:07 Integration braucht Zeit
  • 00:27:02 Der eigene heilige Raum
  • 00:32:38 Woran merkst du, dass es dran ist?
  • 00:35:56 Angst, Ausrede und der Ruf, der zu dir kommt
  • 00:39:22 Die Antwort ist nicht im Podcast
  • 00:42:00 Du brauchst nichts davon!
  • 00:47:03 Rückblick auf 10 Folgen
  • 00:50:00 Der Anfang, von vielem …

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Hör uns nicht zu, guck mich nicht an, mach es aus und sei präsent.

Transkript anzeigen

00:00:00: Der Unterschied zwischen dem Tourist und einem, der dort zu Hause ist.

00:00:03: Ist, dass der Tourist geht?

00:00:05: Und du bist immer noch da!

00:00:06: Das heißt... Du musst dann immer noch das Glocke putzen, du musst immer noch aufräumen.

00:00:09: Der Tourist, der geht ja, das ist sein Müll einfach da liegen.

00:00:11: Damit verbunden ist ein immer weiter Suchen nach mehr touristischen Highlights, nach mehr Urlaub vom Alltag und von den schweren Bürden des Lebens.

00:00:19: Ich möchte dich mitteinladen mit der Frage wo du zuletzt dich als spiritueller Tourist wahrgenommen

00:00:24: hast.

00:00:25: Ich kann den Wunsch den ganzen Tag nur Yoga machen, Kakao trinken und sich massieren lassen.

00:00:30: Das kann ich total nachvollziehen, aber das ist halt Schule, Kindergarten und Einkaufen, Essen kochen ... Und da drin wirklich dann auch dazu sein.

00:00:39: Mein Ego hat sich gefreut die Pflanzmedizin-Reise zu machen, weil ich dachte, ich bin ja was Besseres.

00:00:43: Danach war die Erkenntnis für einen Ego Teil ernüchternd, es einfach nur eine Erfahrung ohne das in der Art Mieze bewerten.

00:00:49: Geh ich irgendwo hinweg?

00:00:51: Dann gehst du aber nicht irgendwie weg, weil du kommst wieder dahin zurück oder geh ich irgendwo rauf zu?

00:00:58: Wenn dieses Event vorbei ist, gehe ich nach Hause und gehe weiter auf mich zu.

00:01:02: Im ersten Schritt Geduldig sein, Präsenz sein.

00:01:05: Die Antwort findet mich im Smartphone auch nicht in diesem Podcast hier Nicht auf dem nächsten YouTube, nicht auf der Gaia-Doku sonst irgendwo außen Sondern sie kommt im präsenten Moment zu dir.

00:01:15: Klamm auf wenn du auch bloß mit dir bist.

00:01:17: Genau dann, wenn man merkt irgendwas in einem sagt Vorsicht, es könnte dich verändern.

00:01:23: Es könnte wirklich deine Sicht auf die Welt und auf dich selber und auf die Menschen und auf das Leben könnte alles verändern und du müsstest mit dieser Veränderung dann

00:01:32: leben.".

00:01:33: Wann warst Du das letzte Mal im Urlaub?

00:01:36: Nicht meine nicht den Urlaub im Sinne von irgendwo wegfahren sondern den spiritellen Urlaub!

00:01:42: Und diese Idee für diese Podcast-Folge Zweite, die wir uns eigentlich aufgeschrieben hatten.

00:01:48: Wir hatten das Spiritueller Tourismus und Highlight-Seek genannt.

00:01:52: Und um dich lieber zuhörer damit einer neuen Folge von Nico & David einmal mitzunehmen ist es die... Von uns auferstellte ich nenn's mal These dass vor allem in der spirituellen Bubble Welt wenn wir jetzt mal so nennen möchten diese Events sei es ein Aesthetik Dance sei es Singkreise sei es Pflanzenmedizin alles was du aufzählen kannst wie Ein Tourist besucht werden.

00:02:17: Damit können wir gleich noch tiefer draufgehen, um mal Begrifflichkeiten zu klären, dass das ein spirituelles Event ist, ein touristisches Event auf das man hingeht und man macht Bilder mit den Leuten erlebt das sucht das Heiler.

00:02:28: deshalb der zweite englische Begriff Highlight Sieging.

00:02:30: Das Heiler suchen die Erlebnisse das Hoch- und geht dann ein wenig oder teilweise sehr stark getrennt davon wieder einen Alltag hinüber Und es findet keine Verbindung statt sondern ein ja touristisches voneinander abgespaltet sein.

00:02:44: Und damit verbunden ist, finde ich auch immer weiter suchen nach mehr touristischen Highlights.

00:02:49: Nach mehr Urlaub quasi vom Alltag und von den schweren Bürden des Lebens.

00:02:56: Da möchte ich dich mit einladen in die Folge mit der Frage wo du zuletzt dich als spiritueller Tourist wahrgenommen hast?

00:03:05: Das passiert mir nicht!

00:03:09: Es gibt dem Senkelzinn, es gibt die Frage was ist der Weg ist die Antwort, das alltägliche Herz ist der Weg.

00:03:20: Und da passiert dann halt auch was ... dass man auf solchen Events irgendwie landet.

00:03:28: Ja?

00:03:30: Die für andere vielleicht ein Urlaub sind.

00:03:33: Aber für mich sind sie ... die passieren dann.

00:03:38: Also, die kommen zu mir und gestern heute Habe ich das auch gehabt wieder.

00:03:54: Siehst du es ähnlich, diese Unterteilung?

00:03:56: Diese These die ich aufgestellt habe oder widersprichst du dieser?

00:04:00: Dass es viele gibt, die das aufsuchen als Urlaub und dann wieder zurückkommen.

00:04:05: Das sehe ich ähnlich.

00:04:06: ja weil also ich finde eben der Unterschied zwischen dem Tourist und einem der dort zu Hause ist, dass der Tourist geht Und du bist immer noch da.

00:04:15: D.h.,

00:04:15: du musst dann immer noch das Glocke putzen, du musst immer noch aufräumen der Tourist, der geht ja, dass seine Mülle einfach da liegen und du stehst dann halt ... Du bist immer nur da!

00:04:25: Ja, das finde ich nämlich eine sehr, sehr wichtige Ergänzung neben dem Kritikwenn natürlich sage ich mal die indirekte Frage was bleibt denn?

00:04:32: Also was ist denn nicht Lösung?

00:04:34: aber der Gegenpaar zu dieser These wie du sagst es, dass dort bleiben Und ich finde auch das mit in dieses weltliche Mitnehmen.

00:04:43: Also, ich erlebe das immer wieder und höre es auch von verschiedenen Kreisen und Menschen.

00:04:47: Das ist nur meine Beobachtung!

00:04:49: Ich fühle das jetzt nicht...das ist jetzt nicht dran.

00:04:52: Sonne, Mond und Sterne haben gesagt, dass passiert gerade nicht.

00:04:55: Es ist nicht im Feld?

00:04:56: Genau, es ist nicht am Feld.

00:04:57: also sehr weiche emotionale Worte die ausfindig einem Zugang sicher auch zu eigenen Gefühlen eine Abspaltung schaffen von dem, was jetzt dran ist.

00:05:07: Du hast es erwähnt, kannst du gerne noch mehr Beispiele teilen?

00:05:10: Jetzt mit deinem Sohn zum Beispiel, ich kenne's jetzt von mir, sei es dann irgendwelche Krankensteuer

00:05:14: z.B.,

00:05:16: Sachenzahlen... Autoverseicherung!

00:05:17: ...Autoversicherung.

00:05:18: Irgendwas geht kaputt bei dir, was das Haus, irgendwelchen Menschen in Krankenhäusern besuchen für andere Menschen, was organisieren also Dinge die ich auch in einem Moment nicht fühle, die ich jetzt gerade, die kein Highlights sind, die Ich nicht buche auf dich vielleicht auch keinen Bock habe aber dass, wie du sagst zu Hause sein ist dann für mich die Verantwortung übernehmen.

00:05:38: Ja das gehört auch dazu.

00:05:39: Das ist auch Teil des Lebens und es ist nicht böse und schlecht und es gilt darum sich zu kümmern.

00:05:45: Ich kann den Wunsch dem ganzen Tag nur Yoga machen, Kakao trinken und sich massieren lassen.

00:05:53: Das kann ich total nachvollziehen!

00:05:55: Ja, toll.

00:05:59: Aber da ist halt Schule, Kindergarten und Einkaufen, Essen kochen... Und da drin eigentlich wirklich dann auch dazu sein und das wirklich zu machen.

00:06:14: Aus diesem echten Leben kommen dann auch wieder echte Begegnungen.

00:06:18: Das ist viel schöner eigentlich aus meiner Erfahrung, echten Menschen zu begegnen.

00:06:24: im echten Ist nix Schöneres.

00:06:28: Für mich ist auch immer so die Frage, was nicht habe ich davon?

00:06:32: Aber was kann ich davon in meinem Alltag, wenn das Event von Freitag bis Sonntag geht und einen Montag danach, den Dienstagmorgen mitnehmen oder sich über Wochen ziehen?

00:06:44: Welche Pflanzen kann ich in mir vielleicht an Samen zähnen, die sich da auch entwickeln dürfen?

00:06:49: Und was ist mein... Das finde ich schweren Worte zu fassen!

00:06:54: halt über das Erlebnis hinaus, was es dann mit mir macht und das kann sich auch entwickeln.

00:06:59: Das braucht jetzt nicht für dich eine verkopfte Antwort, kann auch ein Gefühl sein, Bild, eine Haltung zu sich selber.

00:07:04: Ich finde dass ist für mich so dieser Präsenz, also das glaube ich.

00:07:07: Also was kann ich in den präsenten Moment nach diesen Events mitnehmen?

00:07:12: Mit mir mitnehmen und nicht nach dem nächsten Retreat, nach dem Nächsten Buch der nächsten Podcastfolge, der nächste Antwort, der nächsten Unterhaltung oder der nächsten Online Offline-Zeremonie.

00:07:22: Es kann auch über Jahre.

00:07:24: Kann sich ja so ein Prozess, so eine Ereignis, so einen Besuch bei einer Zeremonie oder was auch immer, kann sich das ja über Jahre hinweg begleiten bis irgendwann mal der Abschluss kommt.

00:07:38: Das erlebst du gerade jetzt?

00:07:39: Jetzt

00:07:40: gerade, ja und da darf man auch präsent sein und gucken, was hat es einem zu sagen... Wie verändert man sich selber dadurch?

00:07:56: Also der Mensch, der vorher durch den Spiegel angeguckt hat ist plötzlich nicht mehr derselbe.

00:08:05: Und bist damit auch zufrieden.

00:08:08: und ich würde sagen ja also ich bin zufriedend mit dem sehr sogar.

00:08:12: Ich bin total glücklich darüber Menschen wie mit dir zusammen sein zu dürfen und Menschen die halt im echten Leben echte Sachen machen.

00:08:27: Das ist auch nicht immer schön.

00:08:30: Also ich habe auch Dinge erlebt, die sind nicht schön gewesen.

00:08:34: und mit den echten Menschen, mit denen ich rede, die erzählen mir dann auch Dinge... Die sind auch nicht nur Räucherstäbchen sondern da sind Dinge passiert, die hätte man denen gerne erspart.

00:08:46: Man gewünscht dass das demjenigen nicht passiert.

00:08:49: Ja es gehört halt dazu irgendwo.

00:08:53: Ich finde es ein sehr schöner Bogen.

00:08:54: jetzt hier ist Folge zehn, so ersten Folge zwischen Scheißes Spurke und Räucherstäbchen.

00:08:58: Wo wir aus einer anderen Perspektive schon mal auf das Thema geblickt haben dass eben die scheiße, die Spurcke und die Räucherstäbchen dazugehören Und in diesen spirituellen Kreisen wie wir's jetzt für diese Folge benannt hatten der räucherstäbchend Anteil metaphorisch natürlich nach oben gehoben wird als die ideale Welt, die Zukunftwelt wie du gesagt hast natürlich auch die wünschenswerte Welt.

00:09:18: Es ist bequem, es ist von Kakao eingebetet von massiert Es ist schön, den Wunsch kann ich auch voll verstehen.

00:09:25: Und dann kommt halt die Scheiße und die Spukke dazu... ...und die gilt es halt auch sich zu kümmern.

00:09:30: Was mir gerade noch kam wo du erwähnt hast das ums mir selber auch noch dir in Folge zwei und drei hatten wir sehr geteilt Dinge passiert sind die nicht schön sind.

00:09:40: Wenn jetzt auf dein Leben zurück schaust gab's so einen Bewusstwerden von diesem hey ich besuch so spirituelle events zu Ich bin Zuhause.

00:09:48: gab's irgendeinen Ich werd mir dessen bewusst, hat sich das ergeben?

00:09:50: oder gab es für dich noch nie so eine Trennung?

00:09:55: Es gab lange Zeit das Gefühl, dass ich mich nicht zu Hause gefühlt habe.

00:09:59: Das hab ich sehr, sehr lange und deswegen bin ich auch sehr dankbar über das Zuhause, was ich jetzt habe.

00:10:07: Ja ... ich glaube, so ein Zuhauser zu haben, einen Ort in dem man auch Grenzen ziehen kann kann, das ist sehr wichtig für einen selber.

00:10:23: Ich glaube auch, dass ich lange Zeit gar nicht in der Lage war, Grenzen zu definieren und dieses eigene Zuhause-Gefühl.

00:10:39: Das hatte ich auch lange Zeit nicht.

00:10:42: Es gab mal so eine Zeit wo ich eben kein physisches Zuhaushalte hatte Bekannten, Menschen die ich gar nicht kannte gewohnt habe zwischenzeitlich.

00:10:54: Und es waren ganz tolle Wohnungen gewesen also mit Dachterrasse und Außensauna und lauter tolle Wohnungen.

00:11:02: aber ich hab mich nie ins Zuhause gefühlt.

00:11:05: Und erst als ich dann irgendwann mal bei Bekannte gelandet bin, die waren so ihr könnt gerne hier sein Aber es ist klein Es ist nicht viel Platz und wenn der Hund pups, dann stinkt's.

00:11:18: Aber das war das erste Mal, wo ich mich zu Hause gefühlt hab.

00:11:22: Ich glaub es ist auch dieses Scheiße und Spucke.

00:11:24: Das gehört eben zum Zuhausegefühl dazu.

00:11:28: Ein Ort, wo du ... Man sagt ja bei Kindern, wenn die sich zu Hause total daneben benehmen, das ist ein gutes Zeichen.

00:11:38: Weil dann fühlen sie sich wirklich zu Hause?

00:11:41: Ja.

00:11:43: Für den Erwachsene nicht einfach natürlich.

00:11:47: Ich finde, es ist auch so ein Prozess.

00:11:49: Also wenn ich jetzt auf mich zurückschau, warst du nicht die erste, aber die Wohnung in Würzburg, wo ich im Außen viel gestrichen und renoviert habe.

00:11:57: Aber das ist eigentlich der innere Prozess von mir zu Hause zu schenken.

00:12:00: Und das war also der physische Ausdruck, alles zu streichen abzuschleifen und dafür zu sorgen dass es äußeren schön ist.

00:12:06: Das war das erste Mal.

00:12:06: okay, ich verstehe, ich darf meinen Zuhause schenke.

00:12:08: Es ist meine Verantwortung, ich durfte dafür sorgen.

00:12:11: Okay, jetzt hab' ich die Räumlichkeiten, das war eine kleine Einzimmerwohnung.

00:12:14: Jetzt kann ich diesen Prozess anstoßen und das auch wirklich machen.

00:12:17: Gab es bei dir das auch oder ist es, sag ich mal über die Jahre so entwickelt?

00:12:24: Und noch die zweite Frage vielleicht dazu.

00:12:27: Was hat ihr geholfen dann in dir auch mehr zu Hause zu finden?

00:12:30: Also als ich bei meiner Ex-Frau rausgegangen bin und man dann auch zeitweise im Auto geschlafen und solche Sachen, wo ich dann wirklich dachte, ich brauche einen Ort wo ich mich mal duschen kann, wo ich mir was zu essen machen kann.

00:12:45: Wo ich mal schlafen kann und mal ankommen kann.

00:12:51: Und das war mir erst einmal ganz wichtig.

00:12:53: Ich wollte einfach mal wieder ein Ort haben, wo es bei mir sein kann.

00:12:59: Das war dann mehr oder weniger ... hat sich dann mal einen Ort gezeigt auf einem Bauernhof, wo man auch so ein Zimmer beziehen konnte.

00:13:08: Es war wenigstens mal ein Ort, wo ich mal sein konnte.

00:13:11: Das war jetzt kein ideal schöner Ort an sich aber uns auch noch kein Zuhause.

00:13:19: und das gab tatsächlich mal so einen Schlüsselmoment auf einer Hochzeit.

00:13:27: Da waren wir als Catering die Mutter meines Sohnes und ich und noch eine Freundin.

00:13:33: Wir haben dort Vegan gekocht für die Hochzeitsgesellschaft und der Besitzer der Location, da war Grieche.

00:13:45: Und er kam halt immer mit Uso in die Küche rein für alle.

00:13:49: Die anderen haben nicht getrunken.

00:13:50: ich habe aber dann mein Uso getrunkt und das für die Anderen auch noch mit.

00:13:55: Ja es hat nicht ... also ich hab noch Essen fertig gebracht und dann war's irgendwann halt... Ich war damals noch sehr im Schmerz eben auch gewesen wegen dem Nichtsehen meiner Tochter.

00:14:09: Als ich dann Teil der Hochzeitsgesellschaft wurde und ich mir da gekocht habe, nicht auch an die Bar gegangen hab gesagt irgendwas Hauptsache knallt.

00:14:19: Und immer mehr davon.

00:14:21: Da hatte ich das erste Mal ein Blackout.

00:14:26: Mir wurde dann erzählt was ich alles gemacht hatte.

00:14:29: Ich dachte so es kann gar nicht sein.

00:14:31: Ich kann mich überhaupt nicht daran erinnern.

00:14:33: Ich weiß nur als ich wieder bei Bewusstsein war war ich total verschroben gewesen und ich weiß noch, dass er in dieser Zeit also immer mehr ins Unbewusste abgetaucht bin durch den Alkohol.

00:14:48: Dass sich dann irgendwann die Leute immer meinten... Also damals meine Freundin, der immer gesagt haben sie solle mich doch nach Hause bringen und das mich das innerlich aufgewühlt hat.

00:15:01: Ich mir dachte, ich habe aber kein Zuhause!

00:15:10: Ja, und heute?

00:15:11: Also es war dann ja so diese Zeit.

00:15:13: Wir sind dann gesagt durch verschiedene Wohnungen durch und kein eigenes Zuhause zu haben.

00:15:20: Und dann gab's auch einen Moment als meine damalige Freundin zu mir sagte sie verliert jetzt langsam die Hoffnung.

00:15:36: Und in dem Moment kam dann eben die Zusage für diese Wohnung, wo ich immer noch zu Hause bin.

00:15:44: Ich hatte das erste Mal das Gefühl, ich komme jetzt nach Hause und du kennst mein Zuhause?

00:15:51: Du weißt...

00:15:55: Ein begehbares Museum!

00:15:57: Immer wandelnden Ausstellungen.

00:16:00: Ja, man macht einen Nagel in die Wand und schon verändert sich.

00:16:03: das ganze Zimmer ist gerade wieder passiert

00:16:08: Ganz viel Liebe zum Detail und sehr viel Aufmerksamkeit genährt.

00:16:15: Ja, das ist halt auch noch ein Raum im Ort, einen Rückzugsort wo ich eben auch Grenzen ziehen kann.

00:16:24: Wo ich in der Lage bin die Außenwelt draußen zu lassen und bei mir zu sein.

00:16:31: Und dass ihnen offenbar, im Zentrum von offenbar das gibt es also mitten auf dem Markt stehend, aber nicht vom Markt sein.

00:16:42: Die Menschen sind erstaunlich schlechter in Dinge einfach mal wachsen zu lassen.

00:16:46: Mit der Forschung gesagt legen wir ein Samen an die Erde und schon am nächsten Morgen würden wir ihn am liebsten wieder ausgraben und schauen wie groß der Fortschritt ist.

00:16:53: Und so gehen wir oft auch mit unserem Leben um noch einen Buch, noch eine Erkenntnis, noch einen Fried, noch Erfahrung, noch ein Podcast.

00:17:01: Dabei gibt es auf der anderen Seite Dinge, die sich verengen uns zurückziehen je mehr wir sie erzwingen Verbindung Vertrauen Beziehungen zu anderen Menschen als auch zu dir selber.

00:17:10: Und vielleicht liegt es gar nicht daran, dass wir zu wenig erleben sondern das wir dem Erlebten viel zu wenig Zeit geben um Wurzeln zu schlagen.

00:17:18: Wir ziehen ständig an der Pflanze in der Hoffnung, dass sich schneller wächst und wundern uns, dass überhaupt nichts voran geht.

00:17:24: Vielleicht braucht deine nächste Entscheidung dein nächstes Erlebnis kein Coaching

00:17:29: Kein Buch

00:17:29: keinen Retreat und auch diesen Podcast hier nicht.

00:17:32: Was sie aber brauchen ist Zeit!

00:17:34: Zeit indem aus der Erfahrung eine Erkenntnis gewonnen werden.

00:17:38: Zeit, wenn wir die Erfahrung, die erlebten Emotionen integriert werden können und Teil deines Lebens werden können.

00:17:44: Teil deiner

00:17:45: Persönlichkeit.".

00:17:46: Dieser Gedanke und die Unterbrechung wurde übrigens präsentiert von Geduld weil manche Antworten nicht schneller kommen einfach nur weil wir schneller rennen oder lauter werden.

00:17:55: und damit zurück zur Podcastfolge.

00:17:57: Das ist ja gut Was war dann so neben dem äußeren Prozess, das gerade die Zusage der Wohnung eventuell am Punkt der Hoffnungslosigkeit viel kein Zuhause zu haben?

00:18:07: Dann jetzt zu deinem jetzigen Haus zu kommen.

00:18:11: Neben diesem äußernen Prozess ist dann India selber ein Zuhausen zu finden.

00:18:13: Ich finde es ist ja noch mal wie zwei Bausteine.

00:18:16: Das eine ist das Außen und ich finde man kann auch ein wunderschönes Äußer des Zuhauses sein aber in sich kein Zu Hause haben bringt nichts an in der schönsten Penthouse-Wohnung zu sitzen um die Lehre zu spüren.

00:18:25: zum Beispiel.

00:18:27: Es gibt auch im Sinn, es gibt einen sehr schönen Spruch.

00:18:29: Der heißt dann komm und gehen geschieht nirgends denn da wo du bist, bist du zu Hause.

00:18:37: Ich bin auch bei mir in der Arbeit zuhause Im Garten Eden in Dietzenbach.

00:18:41: Das ist für mich auch so.

00:18:42: Da hab ich auch das Gefühl Das hatte ich vom ersten Augenblick als ich dort war.

00:18:48: Ich glaube es ist ein Gefühl an einem Ort zu sein In dem man vielleicht vorher noch nie war Und man fühlt aber Du kannst es mir jetzt die Augen verbinden und ich kann hier durchlaufen, und ich weiß genau wo ich bin.

00:19:02: So zu Hause bin.

00:19:05: Und das ist so ein inneres Zuhause sein.

00:19:08: Ja... Und dann eben darf das auch sich ausweiten in Beziehung mit Menschen zum Beispiel.

00:19:17: ja also Ich habe auch das Gefühl dass ich jetzt zum Beispiel mit dir zu Hause Bin ja und auch ja Also kommen auch gerade neue Menschen wieder dazu, tatsächlich.

00:19:31: Also ich war ja gestern auch an einem Ort, an dem ich vorher noch nie war und ich habe mich sehr zu Hause gefühlt und auch mit den Menschen sehr... also es war eine Familie das war ganz klar!

00:19:43: Es war so für alle präsent.

00:19:50: Super

00:19:50: super schön und näherend.

00:19:52: und das ist auch das was ihr seit Folge eins hier zu appellieren, die digitalen Geräte abzuschalten als für dich auch als Hörer.

00:19:59: Und immer wieder in verschiedenen Artenweise kommuniziert er und der Essenz ja im präsenten Moment anzukommen und zu schauen welchen Menschen mit sich selber in erster Linie und dann auch im Umfeld eine echte Verbindung entstehen kann und weniger rein digitale das kann ein Einladung sein wie so'n Funke.

00:20:17: aber wenn wir es beim Bild bleiben dass Feuer darf im echten Leben genährt werden.

00:20:22: Das ist ja auch das, was wir am Anfang der Folge hatten.

00:20:24: Auch die Events geht's jetzt nicht darum zu verteufen.

00:20:26: Wir haben uns auf einer Iowa-Skreise kennengelernt.

00:20:29: Ich fand viele Events und Seminare, Treats, Bücher ... Egal, was man aufmacht sehr nähernd, inspirierend wichtig.

00:20:36: Da gibt es sich an Zukunft noch tolle Angebote wie mit Kakao zum Beispiel, Kakaokreise, die wir aktiv besuchen.

00:20:45: Für mich ist es so ein Filter, ob ich weg von etwas will oder hinzu?

00:20:50: Also dieses klassische Motivationsunterteilung.

00:20:52: und ob das eher aus der Liebe zu mir, zu der Situation zu irgendeinem Ideal entsteht oder aus einer Angst.

00:20:59: Aus dem Weg vom Alltag, weg vom Job von blöden Nachbarn, von dem Mann den ich nicht mag, von den Kindern die mich nerven.

00:21:06: Ich finde da gibt es kein richtig und falsch weil ich versuche für mich immer mehr zu unterscheiden oder bewusst wahrzunehmen was ich gerade also warum ich gerade irgendwo hin möchte werde ich dazu eingeladen?

00:21:18: fühle ich das, im Sinne von wähl ich das bewusst.

00:21:20: Gehe ich da einfach unbewusst hin und mich abzulenken?

00:21:23: Gehe ja auf ein Festival um Ballar mit Alkohol in den Spirituellen Kreisen ist es dann halt die ganze Palette an Drogen, die man so halt da bekommt ... Ja, das ist so für mich ein ganz ...

00:21:34: Du kommst dir danach wieder zu dem Nachbarn oder dazu ... Das ist was du gesagt hast.

00:21:39: Also geh ich irgendwo hinweg.

00:21:41: Dann gehst du aber nicht irgendwo hin weg weil du kommst ja wieder dahin zurück.

00:21:44: Oder gehe ich irgendwo rauf zu ... geht dann auch weiter darauf zu.

00:21:49: Das heißt, wenn dieses Event vorbei ist... ... gehe ich nach Hause und gehe weiter auf mich zu!

00:21:55: Ja das finde ich ein schönes Bild.

00:21:57: Und da ist ja dieses... Auch für mich viel benutzte Basswirt-Integration natürlich ein ganz großes Thema,... ...dass es auch für mich fast schon inflationär benutzt wird.

00:22:05: Aber was finde ich auch ein sehr teilweise stiller Prozess sein kann?

00:22:09: Einfach mit dem Erlebnis zu sein, das... ...zureffekt hier nachwirken zu lassen und wieder selber erleben.

00:22:14: Das kann sich über Jahre hinwegziehen

00:22:17: Das

00:22:18: kann die unterschiedlichsten Events, und die gilt es auch gar nicht zu werden.

00:22:21: Ganz unterschiedliche Dinge in einem Auslösen.

00:22:25: Es braucht Zeit, die zu integrieren.

00:22:27: Vielleicht zieht's Entscheidungen nach sich?

00:22:29: Also wenn ich an meine erste EOSK-Reise denke war schon klar dass ich im beruflichen Kontext mit gewissen Kunden nicht mehr zusammenarbeiten soll.

00:22:35: das habe ich um.

00:22:36: also wenn ich zurück nachdenke hab ich da so ein Laptop gesehen und die Kunden oder was ein rotes X drüber und es hat dann glaube ich eineinhalb Jahre gedauert bis ich wirklich bewusst im Verstand bereit war okay Die Projekte mache ich jetzt nicht mehr weiter, sondern öffne mich jetzt für andere zum Beispiel wie auch den Podcast hier.

00:22:51: Also dass auch viele Impulse, Highlights und Erkenntnisse aus den unterschiedlichsten Retreat-Angeboten Raum brauchen und Zeit brauchen.

00:23:01: Ich habe jetzt die ganze Zeit irgendwie so ein Sinnbild, das wie wenn du einen Kind kriegst.

00:23:06: Das ist ja auch ein Prozess der dann über Jahre hinweg sich immer wieder verändert.

00:23:11: Ja.

00:23:11: Also ob das jetzt Also, so ein Kind zu bekommen oder auf eine Zeremonie zu gehen und dann diese Erfahrung mitzunehmen.

00:23:21: Du nimmst das Kind mit nach Hause und das wächst und verändert sich wird größer und die Herausforderungen, die Ansprüche und alles verändern sich.

00:23:29: Und man selber auch, man selber darf ja immer wieder schauen wo es sind meine Grenzen und kann ich die auch liebevoll Dafür einstehen.

00:23:45: Ja, kann ich immer noch für mein Kind, für diese Sache bereit sein die jetzt da gerade ist aber auch gleichzeitig mich zu schützen.

00:23:59: also dass sich das oft die Erfahrung gemacht hat dass ich das Gefühl hatte Ich bin schon weit über meine Grenze hinaus gegangen und dann Bin ich zunächst mehr zu gebrauchen.

00:24:14: Also viel besser wäre es natürlich, dann schon viel früher zu erkennen, okay hier ist meine Grenze.

00:24:19: Und hier kann ich jetzt liebevoll sagen stopp und bin weiterhin verfügbar anstatt schon lange über meine Grenzen hinauszusehen und für den Rest des Tages nicht mehr zu gebrauchen zu sein.

00:24:37: Wo?

00:24:37: Was ist so für dich ein... Ich würde nicht sagen Warnfakt, aber so ein Filter wo du an deine Grenzen kommst ist ein Körperempfinden.

00:24:45: Es ist ein Gefühl und Gedanke.

00:24:49: Also das ist auf jeden Fall auch ein Körpermpfinden.

00:24:52: also wenn ich weit über meine Grenze gegangen bin dann merke ich auch zum Beispiel dass ich kann nicht mehr richtig essen.

00:24:58: Das ist kein Speichel mehr da als trocken was sich dann esse.

00:25:02: es fühlt sich ja auch ganz komisch an.

00:25:04: Bin schon weit über die Grenze gekommen.

00:25:10: Ich darf das auch immer noch lernen tatsächlich.

00:25:19: Es gibt so ein Buch, meine Grenze ist dein Halt von Nora Imlau.

00:25:24: Das heißt ich glaube es ist eben so einen Elternratgeber eigentlich und das wäre ja toll wenn wir diesen Punkt erreichen könnten dass wir wirklich innerhalb unserer Grenze sind und durch dieses Halten der eigenen Grenze, andere ihren Halt daran finden.

00:25:46: Also das Bild finde ich gut und das ist eigentlich auch so.

00:25:50: was wo ich für mich gerne fühlen würde.

00:25:59: Ja, mir kommt gerade das Bild, dass du vorhin mit dieser Geburt, mit dem Kind, es ändern sich auch die Bedürfnisse, die Grenzen, die Ansprüche von beiden Seiten.

00:26:10: Ich finde, in so Spireteigreis und darauf noch mal zurückzukommen ist es teilweise... Werden Grenzen gerne, finde ich oft weich gewaschen würde ich das nennen.

00:26:20: Neben dem jetzt dass man sich selber öffnet, ist finde ich da oft ein... Soll ich's beschreiben?

00:26:27: Es ist so'n Gefühl zweichgewaschenes Miteinander und alles ist plötzlich rosa rot und irgendwie die wettlichen Themen gibt's ja nicht mehr und

00:26:36: alle tanzen gemeinsam ums Feuer

00:26:38: Genau, am besten nackt und auf irgendwelchen Drogen.

00:26:39: Und es kann ja schön sein für die Menschen.

00:26:41: so, das ist ja keine Frage... Das ist auch

00:26:43: das was wir gerne hätten!

00:26:44: Wir würden die ganze Zeit am liebsten im Nackt ums Feuer tanzen, ja?

00:26:47: Und das wäre die ganze Welt.

00:26:48: also dass er nicht nur irgendein Abenderlebnis oder irgendeiner...

00:26:52: Ja, dann machen wir Joghurt, trinken Kakao und lassen uns gegenseitig massieren und total schön.

00:26:58: Ja, verstehe ich.

00:27:00: Sehr schön.

00:27:02: Eine Erfahrung, die ich bei meiner ersten Ayahuasca-Reise machen durfte, Das war halt privat, das waren nur ich und der Raumhalter gewesen.

00:27:12: Und eines der Erlebnisse die ich da hatte, dass er mich wirklich in meinen Prozessen... Ich will nicht sagen alleine gelassen hat, hat er nicht aber er hat mir meine Raum gelassen.

00:27:27: Und das war eine Erfahrung die ich so vorher noch nicht gemacht hatte.

00:27:30: also wirklich in einem Eigen... Also diesen.

00:27:35: Das ist mein Tanzbereich und da geht keiner rein.

00:27:39: Der lässt mich da jetzt ganz frei tanzen, ist aber präsent, der ist da... ...und das war eine sehr heilsame Erfahrung für mich gewesen.

00:27:48: Eines der größten Geschenke die ich bisher in meinem Leben bekommen habe.

00:27:53: Jetzt hast du ganz früh schon erwähnt wenn ich glaubt haben wir sogar einen Salzburg wahrscheinlich bei unserer gemeinsamen erster Neuwaschgeräte, bei dir dann die zweite.

00:28:00: schon drüber geredet kann ich mich sehr dran Erinnern.

00:28:03: Es ist mir auch sehr präsent geblieben, tatsächlich nicht so erzählt es mir das und dann fällt es wieder runter.

00:28:08: Ich finde dieses Bild und diese Bedeutung also ich habe von Anfang an auch jetzt wo du sagst sehr gefühlt dass es Lebensrelevant glaube ich.

00:28:15: So ist es glaub ich des Wortes am ersten trifft.

00:28:18: Das ist wirklich auch da relevant für das Leben danach.

00:28:21: Nicht nur für die sehr intensive Erfahrung und die sehr dein Tanzbereich und ich tanze damit der Pflanzenmedizin und wow!

00:28:28: Also kann man nicht in Worte fassen sondern auch für das Leben danach den eigenen Raum zu haben und oder eigenverantwortlich zu erschaffen.

00:28:36: Und ich finde, dass ist ja auch wieder ein Indikator sehr vorhin erwähnt hat.

00:28:41: Ich merke, das war mein Tanzbereich zum Beispiel in der Pflanzenmedizin.

00:28:44: Wie kann ich das jetzt übertragen mit erwähnten Tasten?

00:28:46: Den eigenen Zuhause zu schaffen, in mir den Traum zu schaffen meine Grenzen zu finden, zu definieren herauszufinden was drüber geht also... Das ist dann der Scheiße-und-Spur-Geteil wo man überlastet geht, das Essen schmeckt man nicht.

00:28:59: Man ist überschöpft oder müde.

00:29:01: Überreagiert fällt sich vielleicht nicht so wie man es gerne hätte und diese ganzen Feedback-Schleifen kennenlernen, dass ja dann finde ich die Integration, die danach geschehen

00:29:09: darf.".

00:29:09: Ja, man macht sich dann auch immer das... also ich mache mir dann immer das Herz zur Mördergrube wenn ich mir immer denke wieso konnte ich jetzt nicht liebevoll und verständnisvoll damit umgehen was jetzt gerade passiert ist?

00:29:28: Und das hängt mir dann noch Tage nach.

00:29:35: Ja, und mit dem eigenen Raum... Das war ja auch für mich unsere gemeinsame erste Ayahuas-Gereise, aber auch die Erste in einer Gruppe.

00:29:49: Da war ich eben sehr froh darüber, dass ich wusste, dass es diesen eigenen Raum gibt.

00:29:53: Aber ich dachte okay du bist jetzt mit anderen Menschen Und die wissen vielleicht nichts von deinem eigenen Raum.

00:30:02: Und latschen da dann halt einfach mal rein, ja?

00:30:09: Aber ich weiß es und ich weiß auch dass er einen eigentlich hat, dass jeder diesen eigenen heiligen Raum hat.

00:30:16: Das war ja auch so... Ich wusste du lagst neben mir als du was neb bei mir und das war ja noch jemand!

00:30:21: zur linken neben mir.

00:30:23: und als ich den auf dem Parkplatz gesehen habe, da wusste, da hab' ich mir gleich gedacht... Sein Foto hängt hier an der Wand.

00:30:31: Da dachte ich gleich oh je!

00:30:33: Also ich muss mich auf jeden Fall in eine andere Ecke setzen also gar keinen fallen.

00:30:37: dann wurde denn natürlich neben mich platziert ja und habe ständig gemerkt wie de eben sein Scheiß zu mir rüber geschwappt ist und dann jedes mal mich auf meinen Raum zurückzuziehen Mir auch bewusst zu machen, er hat seinen eigenen Raum.

00:30:54: So lange du in deinem Raum bleibst... Du kannst in deinm Raum lachen, weinen, tanzen und dazu musst du nicht in den Raum von jemand anderem rein.

00:31:08: Dazu mag ich noch gänzen!

00:31:10: Das ist natürlich der Underdude rechts von dir.

00:31:12: also ich sehr viel physischen Raum eingenommen habe, weil ich sehr intensive Prozesse hatte und sehr viel körperlich in alle Richtungen gearbeitet hab.

00:31:21: Und das natürlich in einem so eine Pyramide gewesen.

00:31:24: Da ist natürlich also aus Holzschindeln gebaut die war recht knapp bemessen mit den Teilnehmeranzahlenden Musikern.

00:31:30: Also ich habe physisch unbewusst als Teil der Reise auch sehr viel Raum eingenommen und natürlich mich vielen ... verarbeitet, was ich da erlebt habe.

00:31:40: Aber davon kam bei mir nichts an!

00:31:41: Das war

00:31:42: nicht super, das hätte ich ja gar nicht kontrollieren können.

00:31:45: Also die Prozesse in die du da rein bist... Die hattest du erlebt.

00:31:51: und die Raumhalter hab' ich auch erlebt dass sie regelmäßig bei dir waren.

00:31:59: Und versucht haben dich irgendwie auch körperlich wieder zusammenzusetzen.

00:32:09: Aber das geschah alles in deinem Raum.

00:32:13: Und der links neben mir war, bei dem war es anders da.

00:32:17: Da hab ich gemerkt, dass war immer so ... als ob ... Der Versuch immer wieder kam, mal rüberzukommen, irgendwie mal reinzugreifen, irgendwas rauszuholen und ja... Was

00:32:31: dann?

00:32:31: das Bewusstsein für deinen eigenen Raum des Erlebnisses eine Reise vor, die geholfen hat dich dazu?

00:32:37: Ich würde nicht sagen, schützen einfach abzugrenzen.

00:32:38: Ja

00:32:39: ja total.

00:32:43: Also das ist bis heute eines.

00:32:48: wie ich schon gesagt habe der größten und schönsten Geschenke die ich jemals bekommen hab war mein eigenen Raum.

00:33:01: Ganz ehrlich es wäre schon praktisch wenn Persönlichkeiten wirken wie ein Software Update funktionieren würden.

00:33:07: Wir laden die neuste Version runter installieren sie starten einmal neu umsonst ab to date Blöd.

00:33:13: nur, dass wir Menschen eher wie Bäume funktionieren.

00:33:15: Von außen passiert lange nichts, obwohl unter der Oberfläche tiefere Wurzeln geschlagen werden und super viele Prozesse abgehen.

00:33:22: Doch genau in diesen Phasen denken die meisten Menschen – ich inkludiere oft es passiert gar nicht!

00:33:27: Es gibt keinen Fortschritt und irgendwie geht nichts voran.

00:33:30: Also suchen wir nach dem nächsten, nach der Antwort noch ein Buch, noch einen Podcast, noch ein Coaching, noch den Retreat einfach irgendwas damit wir Fortsschritt haben oder sich zumindest so anfühlt.

00:33:40: Dabei war vielleicht jetzt gerade nicht die nächste Erkenntnis dran, sondern die letzte mal wirklich zu erleben und zu integrieren.

00:33:47: Und zu deinem Alltag zu machen!

00:33:49: Dieser kleine Zwischenstopp hier wurde übrigens präsentiert von Geduld weil Wachstum selten laut ist.

00:33:55: So und jetzt schauen wir mal in der Folge weiter ob wir das selber hinbekommen.

00:33:59: nochmal

00:34:00: eine Frage die mir grad kam wenn jetzt jemand die folge hört was würdest ihm als Ratschlag mitgeben um für sich zu entscheiden was er bei diesen Events und Dingen, die ihn vielleicht interessieren.

00:34:12: Vielleicht eine Pflanzenmedizin oder ein Kakao-Asthetikdance, was auch immer?

00:34:16: ... ob es eher aus einem Highlightseeking Ansatz kommt als eher aus dem Highlight suchen diesem Tourismus?

00:34:22: Oder ob er dann zu Hause finden könnte?

00:34:25: Gibt's da für dich so wie ein Indikator, das sage ich mal einen Filter, den man dir vielleicht auch selber mitgeben würdest früher?

00:34:32: Ja, das ist also ... Immer wenn ich in meinem Leben irgendwas ... aufgesucht habe, ob es jetzt das Sinnkluss war.

00:34:40: Ich bestelle mir das jetzt, ich gehe da jetzt

00:34:42: hin.".

00:34:43: Dann war das meistens eher so was wie... Man würde sagen, das war nix.

00:34:49: Aber wenn ich... Ob das jetzt Yoga, Kakao, Pflanzenmedizin?

00:34:56: Die Sachen sind zu mir gekommen!

00:35:00: Also ich hab nicht irgendwann einen Yoga-Kurs besucht und mich zum Yoga-Lehrer ausbilden lassen sondern ... Yoga kam in mein Leben.

00:35:08: Also tatsächlich auch schon früh, meine Mutter hat schon Yoga gemacht als es mit mir schwanger war und ich habe auch ihre Bücherschung und du warst schon früh so mit Yoga.

00:35:15: aber so das ... ... das Wesentliche, das kam dann auch erst... ... als ihr wachsen war dann irgendwann zu mir und Kakao auch ja.

00:35:26: also ich wollte auch schon gerne Kakaos mal irgendwie da, aber als wir uns da gab's ja so Gudi-Bags, ne?

00:35:36: Und es gab noch einen Kakao-Taler, wie ich mir danach absagen lassen.

00:35:39: Der landete in meiner Gullibeck und als ich nach Hause gekommen bin und diese Gulliback aufgemacht habe... ...ich mich selber diesen Kakaotalar gefreut und den dann auch zuhause gekocht.

00:35:55: Die Katze kam alles roch nach Kakaos.

00:35:57: Ich dachte toll jetzt ist der Kakaus zu mir gekommen!

00:36:04: Die Pflanzenmedizin war genauso.

00:36:06: Der Raumhalter kam damals zu mir als neuer Freund, der damaligen Freundin und er wollte sich... Wir haben zusammen im Garten gegessen und ich wusste sofort, ich vertraue dir und du hast Erfahrung und das ist jetzt dran!

00:36:31: Und es war auch für ihn das erste Mal tatsächlich, dass der in den Raum gehalten hatte.

00:36:35: Für jemanden und es war halt dran.

00:36:42: Wenn die Dinge wirklich dran sind wenn sie zu dir kommen natürlich hat man da auch Angst Nimmt auch gerne Ausreden, da zum Beispiel nach Salzburg zu fahren.

00:36:55: Da stundenlang sich ins Auto zu setzen.

00:36:57: Es wird z.B.

00:36:58: auch so aus dem ich dachte... Also es wäre jetzt eine Willkommene-Ausrede da nicht hinzugehen.

00:37:03: Zum Begräbnis meines Vaters hatte ich kein Auto.

00:37:07: Das war ne willkommende Ausrede darin nicht hinzugehen.

00:37:10: Ja das hatte ich dir damals ja auch gesagt.

00:37:12: Ich hatte dir gesagt, also könntest du mich fahren?

00:37:15: Aber eigentlich hätte ich ja jetzt nur willkommen Ausreder.

00:37:17: Also genau dann wenn man merkt Irgendwas in einem sagt Vorsicht, es könnte dich verändern.

00:37:27: Es könnte wirklich deine Sicht auf die Welt und auf dich selber und auf die Menschen und auf das Leben und es könnte alles verändern und du müsstest diese mit dieser Veränderung dann leben.

00:37:41: Du musst nach Hause nehmen muss sie waschen oder haben keine Ahnung, rasieren und duschen.

00:37:49: Du musst immer noch mit dieser Veränderung dann integrieren.

00:37:53: Dann kommt wieder das Wort Integration.

00:37:55: Das ist ein sehr wichtiges Wort tatsächlich.

00:37:58: Also ein sehr wichtiger Bestandteil weil das ist der Teil... Und vorher gibt es diese Angst die sagt ja guck mal.

00:38:05: also wenn du das jetzt machst Es ist wie aus dem Film Matrix, wo du diesen Abschnitt in der letzten Folge rausgemacht hast.

00:38:14: Viele sind nicht bereit vom System abgekoppelt zu werden und das kommt dann.

00:38:24: Du hast dann Angst weil du wirst jetzt vom System abgekoppelten.

00:38:29: Wenn du dafür nicht bereit bist, Wenn du das buchst, so ja ich gehe da jetzt ins Internet und buche mir einen Yoga-Kurs oder ein Ayahuasca Reise.

00:38:39: Kann sein dass du dafür gar nicht bereit bist aber wenn es zu dir kommt und es sehr offensichtlich wird!

00:38:44: Und auch schon die Natur und das ganze... Also alles die Zufälle, sehr Synchronicitäten ereignen sich also alles ist sehr deutlich, dass Ja du bist auf dem richtigen Weg.

00:39:00: Ich habe vor meiner ersten Ayahuas-Gereise eine Tarokarte gezogen.

00:39:05: Eine Einzige und da stand einfach nur ein Wort, ja!

00:39:15: Ich finde du bist mir auch eine Inspiration dieses... ich würde zu meinen Worten geduldig sein.

00:39:21: also das heißt ja auch wenn ich mal deine Antwort so zusammenfasse im ersten Schritt geduldigt seien auch was wir gerade erwähnt haben Präsenz sein, also die Antwort find's nicht im Smartphone.

00:39:31: Auch nicht in diesem Podcast hier.

00:39:33: Nicht auf dem nächsten YouTube, nicht auf der Gaia-Doku sonst irgendwo außen sondern sie kommt im Präsentmoment zu dir.

00:39:41: Klamm auf wenn du auch Brosse mit dir bist und dann ja diesen Vibrotkrumen quasi zu folgen auch in den Nebel zu folge.

00:39:52: Und ich finde was wir vorhin erwähnten hat auch so dieser Für mich ist es so eine Mischung aus Neugier und was du gerade erwähnt hast, Angst.

00:39:59: Also gerade jetzt zum Beispiel Pflanzenmedizin gibt's einen Teil rationalen Teils Ego die... So ne lasst also ich das isch schlecht weil um wenn es in Google eingibst hast du da und KI fragst ganz viele Gründe warum das ganz schlecht ist?

00:40:11: Und auch irgendjemand wird ja auch erzählen dass es ganz gefährlich ist.

00:40:15: Ja Raumhalter sind extrem wichtig.

00:40:17: aber ein anderes Thema.

00:40:18: Ich finde so metaphorisch gesagt den Brotkrumm die sich dann zeigen ... in den Nebel zu folgen wissen, ah da hinten.

00:40:25: Ich sehe da so eine Sonne durchscheinen... ... ich gehe da mal hin aber ich kenne den Weg nicht so genau.

00:40:30: Ich weiß eben nicht wie es danach weitergeht auch nach dem Event,... ... der Weg wird sich danach weiterzeichnet und das eben dann nicht

00:40:36: aufhört.".

00:40:37: Ja.

00:40:38: Ja, Geduld!

00:40:42: Also... ...ich hab zu Hause irgendwie da hat er so Spruchkärtchen oder so Bilddinge an den... ...und einer von denen die ich da hängen habe ist die... Große Siege werden durch Mut errungen.

00:41:00: Größere durch Liebe, die größten durch Geduld.

00:41:13: Den mag ich fast gar nicht ins Zufügen einfach wirken lassen.

00:41:19: und das ist jetzt gerade wenn ich so drüber nachdenke was du gesagt hast finde ich das spannend.

00:41:24: Das hat mir auch mit dem Podcast in Folge zehn hier nicht geplant und dennoch ist es wie ein roter Faden der sich durch alle Folgen durchzieht dich als Zuhörer, als Zuschauer immer wieder zu erinnern.

00:41:37: Im Hier und Jetzt so sein!

00:41:38: Und mit dem zu sein was jetzt da ist abzuschalten bei dir anzukommen... ...und so humorvoll wird es vielleicht auch immer wieder verpacken seit ersten Folgern das vielleicht auch lustig klingen mag ein Podcast ja ein Let Up zu schalten haben wir's jetzt auch live hast du es erlebt?

00:41:51: zum einen aber zum anderen die ernst gemeinte Erinnerung daran dass auch die Antwort hier auch im podcast nicht mir gegeben werden.

00:41:59: lass das Inspiration sein kann aber halt dass es Geduld braucht, also kann sie jeden voll gehören und sagen ich will aber und den Wunsch wahrnehmen und dann damit sein.

00:42:12: Ja ich meine das wird auch so humorvoll miteinander umgehen.

00:42:16: Das ist ja auch ein Grund warum wir das überhaupt machen.

00:42:18: wenn das uns keine Freude machen würde Dann würden wir das hier nicht machen Ja.

00:42:29: Also klar, wir zeichnen das auf, du stellst es ins Internet nachdem du das stundenlang bearbeitet hast.

00:42:35: und aber letztendlich ist es ja für uns jetzt auch irgendwo eine schöne Begegnung die wir haben.

00:42:50: und die Qualität der rote Faden der sich durch alle Folgen hindurchzieht ist auch gleichbleibend.

00:43:01: Es ist wohl gerade dran.

00:43:05: Und das, obwohl wir genau diesen Punkt am Anfang kritisiert haben... Ich merke auch für mich nicht, aber ich glaube, dass es uns beide sprechen.

00:43:13: Wir sind genauso Teil dieser Aufgaben da immer zu prüfen.

00:43:16: All die genannten Punkte und Eckpfeiler und Erfahrungen, die wir machen, ist ja nicht so, dass sie damit abgeschlossen sind und auf Meditationskissen sitzen.

00:43:24: Ah ja, das ist ein Spiritualityrismus.

00:43:26: Du bist zu Hause, sondern es finde ich auch für mich immer wieder einen reinspürenen Reflektierenden dazu lernen.

00:43:33: Ein auch mal weg von auf den Event hingehen zu wollen weil ich gerade irgendwas nicht sehen fühlen will.

00:43:38: Das ist ja nicht so dass ich für mich zumindest davon weg bin, befreit bin drüber hinweg bin, sondern das macht's glaube ich für uns freutvoll und ehrlich, weil wir Teil davon sind also dass er das was wir selber erleben und nicht über andere reden oder über andere herziehen.

00:43:54: Es gibt auch so einen Spruch, du bist nicht besser als irgendjemand anderes.

00:44:01: Du bist aber auch nicht schlechter als jemand Anderes.

00:44:07: Ich finde genau das ist zum Abschluss der Folge für mich ein ganz ganz ganz wichtiger Punkt dass sobald ich mal anfängt dir zu sagen, dass du irgendwo schlechter bist das dir irgendwas fehlt.

00:44:19: Das hat mir in der letzten Folge auch kurz angeteasert Dass du x y z nicht hast weil du die Technik die Transformation was auch immer nicht hast um dann irgendetwas zu machen.

00:44:27: also wenn jemand quasi dich sozusagen damit vollmüllend anschreit ist es ein sehr guter punkt a abzuschalten und b anzuerkennen was du denn schon alles hast weil ich finde diese aus dem mangel musst jetzt die Ausbildung machen Das Retreat-Besuchen, du musst das Event machen.

00:44:43: Du musst ans andere Ende der Welt fliegen weil du hast noch nicht die Erkenntnis, dass nicht die Pflanzmedizin reistet was noch nicht... ...das die Medizin genommen nicht mit dem Stamm gefeiert auf einer ganz neutralen Ebene brauchst.

00:44:55: nur dich, dein Hirn jetzt und alles andere sind wie addons auf deinen Entwicklungsreise.

00:45:01: aber wie du sagst nichts davon ist notwendig.

00:45:05: ich glaube es ist für mich mein Ego hat sich gefreut auch die pflanz medizinreise gemacht zu machen weil ich dachte ich bin da etwas besseres Danach, die Erkenntnis war für einen Ego Teil ernüchternd.

00:45:16: Das was du auch gerade gesagt hast es ist für mich nur eine Erfahrung eines sehr intensiven Aber das fand ich für mich auch sehr heilsam dass das eben nicht besser.

00:45:25: Ich bin einfach nur auf dem Lebensweg wo's tausende Abzweigen gibt halt den Weg grad gegangen hab diese erfahrung mitgenommen und gald den weg weiter Und nichts davon.

00:45:35: Es ist einfach nur eine Erfahrungen ohne das irgendwie zu bewerten.

00:45:40: noch das egal welches event kann eine Erfahrung, eine Bereicherung, eine Inspiration sein.

00:45:46: Aber nichts davon brauchst du, wenn jetzt meine Worte.

00:45:50: Es kann alles ein Anstoß sein!

00:45:52: Alle

00:45:52: großen Meister haben gesagt dass alles schon in dir drin ist.

00:45:58: und also einer zum Beispiel um den zu zitieren lau zee der hat gesagt das einzige was er zu lernen hat es einfachheit geduld und mitgefühl die sind in dir drinnen.

00:46:12: Fast alles Wertvolle in unserem Leben hat eins gemeinsam.

00:46:15: Ob es Freundschaften, Beziehungen, Vertrauen, Charakter sind – sie sind nicht über Nacht entstanden!

00:46:22: Warum also erwarten wir dann von uns selber?

00:46:24: Dass wir über Nacht entstehen und zu Weihnachten verändern und entwickeln.

00:46:29: Dieser kleine Gedanke wurde übrigens präsentiert von Geduld weil vielleicht gerade mehr in deinem Leben sich entwickelt und in Bewegung ist als ihr bewusst ist und du wahrnehmen kannst.

00:46:39: Die haben alle in uns... dass hier auch der Podcast kann Da vielleicht eine Erinnerung daran sein.

00:46:46: Auch die Events, aber ich finde das Bild auch von der achten Folge aufzugreifen.

00:46:51: ist es wie so ein Samen den ich in mir selber pflanze und zur Seminare-Events alles was jetzt in der Folge erwähnt haben kann wie Dünger sein, kann wie Wässern sein?

00:47:00: Kann vielleicht neuer Sonnenstrahl darauf sein.

00:47:03: und dennoch ist die eigene Aufgabe diesen Samen zu behüten, Grenzen zu wahren, zu nähern und wachsen zu lassen.

00:47:10: Und da hilft's nicht dranzuziehen und jemand zu sagen du hast kein Samen sondern Sich zu besinnen.

00:47:14: Ich hab den Samen, ich darf dir in mir pflanzen und das ist meine Verantwortung auch im Alltag mit der Scheiße an der Spucke damit

00:47:21: umzugehen.".

00:47:22: Ja... Und dann wenn man sich selber immer verurteilt.

00:47:26: Man sagt echt noch nicht groß genug!

00:47:28: Ich hätte gerne anders das

00:47:29: und das gerne anders gemacht.

00:47:31: Warum konnte ich da und da nicht liebevoller und verständnisvoller sein?

00:47:36: Warum ärgert jetzt ich mich immer noch darüber, obwohl es ja auch schon wieder in der Vergangenheit ist.

00:47:42: Der Ärger über den Ärger?

00:47:43: Ja genau.

00:47:45: Das... Ich bin nicht besser als irgendjemand anderes.

00:47:52: Ich bin aber auch nicht schlechter.

00:47:55: Ich glaube damit können wir die Podcast-Folge enden.

00:47:58: Folge zehn, die ersten zehn Folgen zum Abschluss gibt's was, wenn du auf den, wo hast ihr schon zweieinhalb Monate hier seit erster Aufnahme oder?

00:48:06: Er ungefähr?

00:48:10: Wenn du da zurückblickst, dann gibt's was, das irgendwie gerade wach ist.

00:48:15: Bei mir ist es einfach ein erstaunen, positives Erstaunene wie schnell die Zeit vorbei geht und dass wir das tatsächlich machen.

00:48:22: Und selbst uns anerkennen.

00:48:24: Ich hab vor der Folge mal mich so eingeben, Folge zehn!

00:48:27: Das war so wow, Folge Zehn!

00:48:29: Kraches Einfach... Wie du sagst ist dran, es passiert.

00:48:32: Gibt's bei dir was?

00:48:33: Wenn du jetzt auf die zweieinhalb Monate zurück schaust... Ja, die

00:48:35: Bereitschaft ist jetzt halt auch mehr unmittelbar zu teilen.

00:48:39: Ich war ja am Anfang eher so.

00:48:40: ich möchte das eigentlich erstmal behüten.

00:48:44: Zwei auch so.

00:48:46: Dieser Samen ist jetzt erst mal gesehen und ich möchte erstmal den schützen und behüte und schauen dass das dem etwas draus wächst oder so.

00:48:53: Und jetzt ist das ein bisschen gewachsen und hat auch schon seine eigenen Wurzeln.

00:48:58: Er hat einen Stamm entwickelt, die ersten Blätter kommen zum Vorschein.

00:49:03: Und jetzt bin ich irgendwie bereit den auch unmittelbar zu zeigen dass der da ist und auch darüber zu reden also mich Menschen drauf ansprechen und das kam jetzt auch wieder vor.

00:49:13: ja was ein Podcast?

00:49:16: Ja und isst er gut?

00:49:17: Ja!

00:49:18: Sonst würde ich den nicht teilen.

00:49:20: sonst Ja der ist gut.

00:49:25: Ja

00:49:26: schöner Punkt.

00:49:27: Ich finde auch die Bereitschaft uns zu Verschenken mit denen zu zeigen was wir jetzt gerade sind, wo wir unperfekt sind.

00:49:33: Ich finde es kommt ja in den ersten zehn Folgen auch schon sehr zum Ausdruck unserer Weiterentwicklung also auch in so einem kurzen Zeitraum wo einfach digital dokumentiert ist nicht nur in mir selber okay vor zwei Monaten habe ich das so gedacht jetzt sondern es online.

00:49:48: Es ist für andere Menschen einsehbar.

00:49:50: diese Bereitschaft damit sichtbar zu sein Mit dem... Auch mit den Fehlern Das finde ich, ist bei mir gerade so ein ganz großes Thema.

00:50:02: Oder einfach präsent mit allem was wir sind und das immer mehr zu verschenken und da zu

00:50:07: sein.

00:50:07: Es hat irgendwie so ein bisschen eine Tagebuchqualität vom eigenen Leben und dass man jetzt irgendwie sehr einfach zugreifen kann sich das angucken kann anhören kann und dann bewegt es also in mir ja sehr viele auch

00:50:19: immer.

00:50:22: Auch das muss nicht für dich als Tourer ein Podcast sein.

00:50:25: aber ich find' es gibt vielleicht irgendeine Ideenimpuls ... ein Projekt, einen Gespräch und Menschen.

00:50:31: Das hier ist ja auch aus der Freude entstanden, weil es dran war.

00:50:34: Und dann fügt sich das so, dass auch die Einladung da ins Handeln zu kommen mit dem was dich gerade bewegt, begeistert, interessiert ... ... denn zu folgen und dann ... ... gehen in den Nebel und schauen, was passiert und sei dein eigenes Ding?

00:50:48: Begeisterung,

00:50:49: Freude und Enthusiasmus.

00:50:51: Das sind wenn... Die drei merkmale erleuchteten Handelns!

00:50:56: Ja.

00:50:57: Und das ging, wie ich ja schon mehrmals erwähnt habe von dir aus.

00:51:01: Die Begeisterung und die Freude unter Intossiasmus aufzunehmen – es kam von dir!

00:51:10: Also von mir aus hättest du diesen Podcast nicht gegeben.

00:51:15: Ja umso schöner die Bereitschaft zu haben von dir auch und dann damit mit auf dieses Intossiastmusfreude Pferd aufzuspringen und loszurennen und zerschauen.

00:51:24: Der

00:51:25: weiß immer noch im echten Leben stattfindet weil ich mit dir zusammen hier bin und wir reden.

00:51:32: Und da gibt's auch als kleiner Teaser, auch schon von uns beiden sehr schöne Ideen.

00:51:37: Auch dieses Format hier weit aus dem Meer und die als Zuhörer ins echte Leben zu rufen.

00:51:41: Das zu gegebener Zeit.

00:51:43: aber das ist ja nicht die Endstation der Podcasts.

00:51:45: es ist der Anfang ein digitaler Anfang von vielen schönen Dingen oder Ideen wie so langsam wo das Pflänzchen des Podcasts und das Miteinander wächst.

00:51:56: Wieso Früchte?

00:51:58: Wenn

00:51:58: er Abschluss kommt dann feiern wir.

00:51:59: Ich

00:52:01: habe aber gewaltig gemacht, was das ist.

00:52:05: Das ist doch ein schöner Abschluss für diese Folge!

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