#11 Warum es 2026 echte Männer braucht
Shownotes
Der mutigste Satz kostet keinen Fallschirm
David erzählt von einer Kindheit fast ohne Männer, Niko von vier Tagen allein im Zelt in den Alpen. Dazwischen die Frage, warum so viele Männer in den Verstand geflüchtet sind und wie man da wieder rauskommt. Eine echt spontane Folge, deren Titel wir vor Monaten aufgeschrieben hatten, bevor uns ein Abend passierte, der diese Folge ausgelöst hat.
Kapitel
- 00:00:00 Warum es 2026 echte Männer braucht
- 00:02:49 Wie Jungs verlernen zu fühlen
- 00:03:34 Aufgewachsen ohne Männer
- 00:07:27 Das Bedürfnis, das nie satt wird
- 00:08:37 Gewalt in der Schule
- 00:13:14 Wohin die männliche Energie flüchtet
- 00:16:16 Die Rolle Mann hinterfragen
- 00:20:20 Rollen nach Eckhart Tolle
- 00:23:30 Nikos Visionssuche in den Alpen
- 00:29:01 Wenn Unterdrücktes zerstörerisch wird
- 00:34:56 Woran du merkst, dass du eine Rolle spielst
- 00:37:33 Nicht funktionieren als Geschenk?!
- 00:42:47 Heute umkehren, statt wieder aufschieben
- 00:48:56 Die Einladung ins Fühlen
- 00:51:34 Die Zeit ist einsam, du nicht!
- 00:56:05 Komm raus aus deinem Verstand
Hinweis
In dieser Folge geht es um körperliche und seelische Gewalt in der Kindheit und um sexuellen Missbrauch. Wenn dich das gerade zu sehr berührt, mach eine Pause.
Erwähnt in dieser Folge
- Eckhart Tolle: Eine neue Erde
- Bewusstseinsebenen nach Hawkins
- Zitat von Ann-Kristin, ihr Podcast Lebens-Funkeln · auf Spotify
Einblendungen & Quellen
- Hotel Matze mit Björn Süfke über das männliche Dilemma
- Jan Delay & Disko No.1 – Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann (Live 2022)
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Produziert von
Soulful Media – soulfulmedia.webflow.io
Hör uns nicht zu, guck mich nicht an, mach es aus und sei präsent.
Transkript anzeigen
00:00:00: Du gehst unerfüllter, unbefriedigter aus dem Strip-Club wieder raus als du reingegangen bist.
00:00:05: Also musst du wieder rein gehen und das Bedürfnis wird immer größer!
00:00:08: Über Kompensation sucht das Internet mit jeglichem Schmatz in Sekunden schnell erreichbar.
00:00:12: Du kannst alles angucken, alles haben oder halt dir in irgendwelchen
00:00:15: Städten
00:00:15: alles holen, alles reinfahren.
00:00:17: Wohin hat sich das Männliche also das Kollektivmännliche hin geflüchtet um zu überleben?
00:00:22: Das ist der Verstand.
00:00:23: da ist die männliche Energie reingegegangen um sich zu schützen.
00:00:27: Ich bin dann zurückgekommen nach diesen vier Tage in den Alten zu sein, alleine.
00:00:31: Ohne Uhr ohne Handy, ohne Außenwild nur mit sich.
00:00:33: und das erste Satz, der ist mir bis heute geblieben ich habe einen Mann gehört.
00:00:36: er erzählen
00:00:37: Das Wissen kann uns nicht glücklich machen.
00:00:40: Das Leben verlangt von uns dass wir fühlen und es können wir miteinander kommen.
00:00:46: raus aus deinem Verstand.
00:00:48: Wir haben für diese Podcastfolge tatsächlich bei der Ideenplanung auch schon ein Titel benannt Und das ist hier in einem ganz ungeplanten spontan neuen Setup.
00:00:59: Ich habe es damals aufgeschrieben, warum zwanzig sechsundzwanzig echte Männer mehr denn je gebraucht werden.
00:01:04: Aber was bedeutet das eigentlich?
00:01:07: An dem besagten Abend als unsere Idee des Podcasts.
00:01:11: Das war schon dran.
00:01:12: und damit herzlich willkommen zu einer spontanen neuen Folge von Nico & David die entstanden ist in dem wir David gerade reflektiert haben, was wir so gestern alles erlebt haben.
00:01:26: Männlichkeit, wir hatten es auch weibliche Feindseligkeit gegen Männlichkeit und was heißt das?
00:01:31: Aber
00:01:31: nicht personalisiert.
00:01:34: Es ist kein
00:01:34: persönliches Frauenangriffsding.
00:01:41: Das muss man immer wieder... Ich zwinge schon anfangt darüber zu reden.
00:01:47: Kommt schon der ganze Schutz, der ganze männliche Schutzpart hoch und das ganze Ding.
00:01:53: Wie ist denn die ursprüngliche Bezeichnung der Folge?
00:01:55: nochmal?
00:01:58: Weibliche Feindseligkeit gegen Männer gegeneinander statt miteinander.
00:02:01: Das hatte ich mir gerade... Ach, das hast
00:02:02: du dir jetzt notiert!
00:02:03: Das habe ich mir noch notiert.
00:02:04: und wie du gesagt hast, geht nicht darum hier einen Geschlecht zu machen und wir zwei Männer schießen als Gegend Frauen oder die Frauen Podcasts im Feminismus-Podcast gegeneinander sondern ich glaube der Wunsch damit möchten wir dich dieser Podcast vorge versuchen mitzunehmen ist ja auch eine These.
00:02:18: wissen auch nicht wohin das führt.
00:02:20: ist genau dieses Miteinander und was es denn für ein Miteunter braucht?
00:02:25: Es eigentlich des heilen von männlichen und weiblichen Energien, die unabhängig von der Person da sind.
00:02:37: Das ist glaube ich das Thema worum es wohl jetzt gerade geht.
00:02:43: Ja, deshalb fahren wir uns heute an einem Tisch.
00:02:44: Dafür haben wir uns auch einen sehr professionell gesetzt.
00:02:49: Ich würde glaube ich mal an den Ursprung gehen wie was wir gerade geredet hatten.
00:02:52: Das Thema ... Ist ja nicht so... Es ist alles doof also wollen jetzt noch nicht irgendwie ist alles doof und glaubst eher die Ergründung und das Bewusstsein schaffen, für dass so her das kommen kann.
00:03:03: Für dich auch als Zuhörer um dann im Hier und Jetzt, worum es geht, eine Verhaltensveränderung einzuladen.
00:03:07: Ich hab das so ein bisschen in der Rahmen, den wir abstecken weil nur irgendwas kritisieren und ja man ändert wenig außer dass du vielleicht kurz beschäftigt bist da kannst doch gerne abschalten.
00:03:17: Wir hatten gerade genannt David, dass Jungs sehr früh lernen raus aus dem Verstand zu gehen.
00:03:23: In den Verstand rein?
00:03:25: Genau, raus aus den Fühlen zu gehen!
00:03:28: Und was ist so?
00:03:29: deine Erfahrungen auf dein Leben?
00:03:31: Lebensanfang zurückblickt hast du es auch so erlebt?
00:03:34: Ja also ich bin viel in dadurch.
00:03:38: kein Vater bei mir die Mutter und die Oma das sind hauptbezugspersonen weibliche Energie und die Nachbarin natürlich, ja.
00:03:48: Und die hatte mal einen Freund tatsächlich und der war anders als andere.
00:03:53: Der hat das sich auch mit mir und meinem Bruder beschäftigt und wir sind zusammen auf irgendwie Merk... so Karusel fahren und sowas gegangen.
00:04:00: also es war irgendwie ganz anders und als er sich von ihr dann auch getrennt hatte kam er zu uns an die Tür und verabschiedete sich von uns.
00:04:09: Ich auch nie vergessen, wir sind danach dann schlafen gegangen und es ging darum, welche gute Nachgeschichte wird vorgelesen?
00:04:15: Und dann wurde die vorgelessen, die mein Bruder haben wollte nicht meineut.
00:04:20: ich habe dann geheult und hab gesagt das wäre wegen der guten Nachgeschichten zwar aber nicht wegen der Gute nach Geschichte sondern weil dieser Mann aus dem Leben gegangen ist und da war das war mal so ein netter guter So ein guter Mann, das ist so was wo hängen geblieben ist.
00:04:39: Und ansonsten waren halt keine Männer da!
00:04:43: Das ist immer dieses Abwesen sein von... Warum sind die Männer nicht da?
00:04:50: Also ich bin ja bei meiner Tochter jetzt auch nicht da.
00:04:54: Also ich glaube es kommt halt zu dieser... der Junge, des männlicher fühlt sich irgendwie bedrängt, also von dir wird auch irgendwie dann unbewusst vorder als wenn Forderungen an dich gestellt.
00:05:13: Vielleicht werden die dann auch in sogenannte bewusste Worte gekleidet vielleicht sind die Worte aber auch gar nicht bewusst gewählt sondern aus dem Unbewussten heraus kommt dann diese Forderung, die sich irgendwie... ...bedrängend auch anfühlen ja?
00:05:31: Also es ist so Es fühlt sich nach einem Angriff, nach einer Feindseligkeit an ist aber eher so eine Forderung.
00:05:41: Ich möchte es möglichst wertneutral formulieren.
00:05:46: Ja und gleichzeitig braucht's halt, finde ich die Worte das auch bewusst ansprechen um dann wusst sein für zu schaffen.
00:05:50: werden sie zum Jahr beendet also jetzt nicht irgendwie dass irgendwas schlechtes sind den Punkt den du gerade am Anfang genannt hast auch wenn ich auf meinen Anfang des Lebens zurückschau.
00:05:58: Die Hauptbezugspersonen waren von Mama daheim, Papa der arbeitet.
00:06:02: Kindergarten, Kindergärtnerinnen, Schule viele weibliche Lehrer also Oma die da war, Opa guck mal um sich schon überlegen so.
00:06:10: Also dass das bewusste erleben viel für mich als kleine Junge auch waren Frauen und viel gelernt wie ich mit denen... Ich würde nicht sagen Auskomma was deren Bedürfnisse sind mich regulier, um eben diese Erwartungen zu erfüllen.
00:06:26: Was ich als Junge bin und was ich sein soll.
00:06:27: Das kann man jetzt.
00:06:28: also kann ich jetzt in Worte fassen.
00:06:29: Für du hast es einfach automatisch passiert.
00:06:31: Konnte ich mich nicht entstellen sagen ah das ist die Erwartung meiner Mutter meine Oma.
00:06:34: deshalb halte ich mich jetzt so dass passiert ja völlig automatisiert und adaptiert über das wie ich versuche.
00:06:39: Und das hatten wir gerade wie so ein Bild in diesem See irgendwie versuchen zu überleben und wenn ich auf eine Insel komme wenn ich mal irgendwie auf meine Bedürfnisse kommen dann mit dem Bogen ins Erwachsen sagen Sein Schlag ist dann eher so ein klassischer Man Cave, Männer Auszeit wo dann für mich diese ganzen unterdrückten Bedürfnisse die ich im Überlebensmodus auf dem See schwimmen nicht haben kann.
00:07:01: Dann nach oben ploppen und jetzt kann ich exzessiv alles befriedigen meine ich.
00:07:07: alle bedürfnisse kann ich mal wahrnehmen weil ich aus diesen Rollen raus bin ... bin ich mal dran.
00:07:14: Und dann führt es, finde ich, nicht auf mein Leben zurück, schnell zu... ... Überkompensationen sucht.
00:07:18: das Internet ist mit jeglichem Schmutz in Sekunden schnelle Erreichbarkeit.
00:07:21: Du kannst alles angucken und alles haben.
00:07:24: oder halt dir in irgendwelchen Städten alles holen, alles reinfahren.
00:07:27: Musst du es aber auch immer wieder von Neuem erfüllen unter Befriedigung?
00:07:31: Also du erreichst dein Bedürfnis nicht nach Nähe und sondern du musst dieses Bedürfsinn.
00:07:37: also, ob du jetzt das über das Internet machst oder über gehst du ins Rotlicht oder in Triplokal und holst dir da dann die weibliche Nähe, musst du da halt wieder hingehen.
00:07:49: Also du gehst da unerfüllter – das ist auch im Internet.
00:07:53: also nachdem du jetzt auf irgendeiner Seite warst und hast irgendeinen Bedürfnis befriedigt ob das jetzt was gekauftes ist oder was Unmittelbar körperliches Dann musst du dort wieder drauf gehen!
00:08:03: Du gehst ja Lehrer raus als du reingegangen bist.
00:08:07: Also, du gehest unerfilter, unbefriedigter aus dem Strip Club wieder raus, als du reingegangen bist.
00:08:13: Also musst du wieder rein gehen um wieder das Bedürfnis... Das ist aber rüber wir auch schon mal geredet haben, dass wird also die des bedürfnisses immer größer und du musst immer mehr bestellen bei Amazon.
00:08:29: ja dann dieses Bedürfen ist immer weiter und das aber genaues Gegenteil passiert.
00:08:37: Ich hatte während meiner Schulzeit, weil du das angesprochen hast mit Lehrerinnen auch.
00:08:41: Ich hatte tatsächlich auch physische Gewalt erlebt in der Schule von Lehrerin und Psychischer.
00:08:48: Krass!
00:08:48: Ja also ich weiß noch wie mich mal... ich dachte auch ich habe doch gar nichts gemacht ne?
00:08:53: Ich hab wirklich das Gefühl ich saß nur am Tisch und hab geschrieben oder so.
00:08:57: aber es kam eine Lehrerin und zog mich am Ohr.
00:09:00: Es war dann auch länger als das andere und zwar knallrot gewesen.
00:09:03: Also es war wirklich, wo ich dachte, wieso?
00:09:06: Was hab' ich jetzt gemacht!
00:09:07: Ja... Und also das war mal physisch und psychisch war so erste Klasse.
00:09:15: Ich bin auf die Toilette gegangen und eben auch dadurch dass ich in weiblichen Haushalten aufgewachsen bin, weil für mich dieses im Stehenpinkeln was ja Jungs eigentlich machen gab's bei mir nicht.
00:09:27: Das halt auch immer gesessen.
00:09:30: Und dann war das so in der Schule.
00:09:33: Das erste Mal giste auf eine öffentliche Toilette und da könntest du mal was Neues machen irgendwie, und es ging so zwei drei Tröpfchen Pipi auf die Schuhe oder auf die Hose.
00:09:45: Es war wirklich nicht viel.
00:09:46: Es waren wirklich nur minimal.
00:09:48: Aber in dem Moment kam einer aus meiner Klasse rein in die Toiletten und ich wusste sofort, der geht pätzen!
00:09:55: Der erzählt jetzt, dass er jetzt irgendwie so... Ich meine wenn ich mir belegt wieviel Pipi bei meinem Sohn in alle Himmelsrichtungen schießt.
00:10:02: Und da waren das wirklich nur so minimal, zahl aber gereicht.
00:10:06: und ich dachte, ich ging ganz waschbecken und spritzte mir sogar Wasser ins Gesicht um.
00:10:11: dann eben vielleicht an der Gedanke es könnte ja Wasser sein.
00:10:15: So gingen die Klasse rein und sofort die Lehrerin vor allem... Ich stand noch da und die war so wir sind hier nicht im Kindergarten.
00:10:27: Ich bin daneben an meinen Tisch gegangen und habe mich dann kleiner gemacht.
00:10:31: So wirklich so neben den Tisch und kleiner gemacht, weil ich mir dachte, ja, das ist nicht im Kindergarten.
00:10:37: Und ich mache mich jetzt kleiner, weil es war ... Wenn dich nie vergessen?
00:10:43: Klar!
00:10:44: Also...
00:10:45: Ich finde es ein ganz wichtiger Punkt, dem wir auch gleich erwähnt hatten, dass das weibliche ... Ach, sie ist ja ein Kollektivsystem als geht's doch da nicht wieder gegen Erziehe oder so.
00:10:54: Dass das weihbliche Oder die Mädchen, denen das fühlen.
00:10:57: Sie sind sich verletzt, der Schmerz ist erlaubt oder es darf sein und die Jungs sollen sich nicht so anstellen, sei kein Weich.
00:11:04: Also diese ganzen Sprüche, die ihr beim Kern auf einer tieferen Ebene eher ausdrücken, werde eine Gefühle?
00:11:09: Nee, Scham schuld!
00:11:12: Und da drückt das mal, funktionier mal, spiel mal die Rolle, seid ihr starke, wenn dich beim Fußball verletzst dann ist nicht so schlimmst, nie halb offen passt schon... Das sind ja alles Beispiele, die wir Männer sicher in der Kindheit über... Erlebt haben, überlebt habe, würde ich fast auch schon sagen.
00:11:27: Und jetzt natürlich mitnehmen ist ja nicht so, dass meine Erfahrungen meiner Kindheit das hat jetzt nichts mehr zu tun.
00:11:32: Es gibt Männer die fahren alleine mit dem Motorrad durch Südamerika Besteigen achtausender Gründen Unternehmen und bekommen Herzrasen wenn sie im Vater sagen sollen Ich hab dich lieb.
00:11:41: Früher dachte ich persönlich Mut hat etwas mit Adrenalin zu tun.
00:11:44: Das heißt ihr auch Mutproben Berge besteigen schnell fahren irgendwo runterspringen.
00:11:49: Hauptsache es sind viel Adventure und Action verbunden.
00:11:52: Je älter ich werde, glaube ich das es oft vor allem die Momente waren in denen niemand gemerkt hat dass man vor anderen Dingen weg gerannt, weggesprungen oder weg geflogen ist.
00:12:01: Ich glaube oft, dass wir Mut mit Risiko verwechseln.
00:12:05: Risiko braucht Überwindung!
00:12:07: Mut kostet manchmal das gesamte Bild des Anderen.
00:12:09: Menschen von dir haben oder du von anderen Menschen.
00:12:12: Weißt Du was sich für mich viel mutiger anfühlt dem eigenen Vater zu sagen?
00:12:17: sich bei einem Freund zu entschuldigen, den eigenen Kindern zu sagen dass man ein Fehler gemacht hat.
00:12:21: Ein Nahe steht Menschen oder Partner zu sagen das man Hilfe braucht.
00:12:25: Oder nach Jahren den Job zu kündigen denen man jeden Montag verflugt.
00:12:29: und das Paradox ist für einen Bungie-Chumping bekommt du Applaus Für Ehrlichkeit bekommst Du oft erstmal richtig Fett
00:12:35: gegen
00:12:35: dich.
00:12:36: Und genau deshalb drücken wir um Männer uns erfolgreich davor.
00:12:38: Wir trainieren unseren Körper, bauen unsere Karriere aus werden erfolgreiche Dinge im Außen.
00:12:43: doch was wir ganz selten trainieren sind die Muskeln wie ich habe dich lieb.
00:12:47: es tut mir leid Ich weiß nicht weiter...ich brauche Hilfe.
00:12:50: Vielleicht braucht unsere Welt nicht mehr laute Männer Alphamails wie es im Internet so schön heißt sondern Männer die sich trauen ehrlich zu sein Verantwortung zu übernehmen, Gefühle zu zeigen, weich zu bleiben und trotzdem in Aktionen zu kommen für die Dinge, die ihnen wirklich wichtig sind.
00:13:07: Dieser Gedanke und diese Unterbrechung des Podcasts wurde übrigens präsentiert von Mut.
00:13:11: Und damit zurück zu zwei Männern, die genau das noch selbst üben.
00:13:15: Also die Frage ist was ist das kollektive männliche?
00:13:17: Das kollektivweibliche im Feld gelöst von den Rollen, die wir spielen.
00:13:25: Was dürfen wir uns anschauen Also und gucken, ob wir das vielleicht in Zukunft anders machen wollen.
00:13:34: Ja?
00:13:35: Also diese kollektive weibliche Energie die im Raum steht ist du als Mann also ich als Frau
00:13:43: habe
00:13:43: das Recht von dir als Mann Die Forderung zu stellen dass du mir Sicherheit gibst.
00:13:50: Und dann kommt da vielleicht noch etwas anderes dazu.
00:13:53: ja so was auch immer von dir als Mann, du hast dann vielleicht die Forderung an die Frau und du gibst mir Nähe dafür.
00:14:04: Und das ist ja auch was wo viele wenn sie jetzt zum Beispiel in Berichte von Männern, die gehen ins Rotlicht nicht um dort sich körperlich befriedigen zu lassen sondern weil sie einfach die Nähe dort schätzen.
00:14:17: Sie dürfen einfach mal jetzt die Rolle Mann fallen lassen und einfach mal das sein was wir sind Diese Überlebensrolle, das ist ja das was du auch gesagt hast.
00:14:26: Du schwimmst dann nur so mit der Nase noch über dem Wasser.
00:14:32: und was passiert wenn du jetzt in dieser Überlebungsrolle bist?
00:14:36: Wohin hat sich das männliche also das kollektiv-männliche die kollektive männliche Energie hingeflüchtet um zu überleben?
00:14:44: Das ist der Verstand.
00:14:45: da ist die männliche energie reingegangen um sich zu schützen Und es kann man als kleiner Junge schon sehr früh.
00:14:52: Also kannst du dich schon früh in den Verstand flüchten und als Mann machst es dann halt, wie du vorhin gesagt hast.
00:14:58: Du baust dir dann zu deiner Heimwerkerwerkstatt, du baust ihr dann so deine Höhle irgendwie im Keller auf.
00:15:03: Und da kannst du natürlich auch jederzeit im Internet alle möglichen Seiten aufsuchen und dein Bedürfnis befriedigen was dann zu immer noch größeren Befriedigungsbedürfnispalette führt.
00:15:15: Das steht jetzt im Raum.
00:15:17: also das ist die Situation in der wir uns kollektiv befinden.
00:15:21: Ähm, was machen wir jetzt?
00:15:26: Das ist ja die nächste Frage.
00:15:28: Die Heimwerke hat bei mir das ganze Technik, da gibt es noch eine Kamera und ein Licht, einen besseren PC-Speicher.
00:15:34: Es gibt's dann auch in den digitalen Raum.
00:15:37: Konzonspieler...
00:15:38: Genau!
00:15:39: Dann wieder Pokémon-Kartensamm.
00:15:40: Also dieses verschiedene Ding.
00:15:41: Und ich glaube nicht so dass alles davon schlecht ist.
00:15:44: Also es gibt sicher die Leute, die das aus Freude und Hobby machen.
00:15:47: Dennoch ist, ich glaub im ersten Teil dieses erste Kapitel der Reflexion abzuschließen, die Frage Ehrliche Frage für sich selber, was ist mein Antrieb?
00:15:57: Also warum mache ich das?
00:15:58: und es ist eher aus diesem Schmerz-Überlebensmodus oder ist es wirklich authentische Freude daran.
00:16:04: Und gibt's vielleicht beide Anteile.
00:16:05: also ich glaube, dass kann nur jeder für sich selbst beantworten.
00:16:07: da gibt es jetzt keine Skala.
00:16:09: wie der Verstand wir können das eine Ordnung wenn nicht so viel davon macht dann ist das sondern wirklich mehr ins Gefühl zu kommen und sich zu verstehen Dass
00:16:16: die Dinge an sich weder gut noch schlecht sind kann man ja auch so, ein Messer ist weder gut noch schlecht.
00:16:23: Du kannst dir damit den Bart schneiden oder jemanden damit
00:16:25: umbringen.".
00:16:26: Das Messer entscheidet jetzt nicht darüber ob das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Messer is'.
00:16:35: Die Frage die sich mir eben auftränkt ist können wir uns selber so ehrlich begegnen dass wir unsere Rollen infrage stellen?
00:16:45: also wie viel von dem was ich als Mann zum Beispiel Bin ist Mann und was ist davon nur eine Rolle?
00:16:55: Und das ja mit Erwartungshaltungen dann in die Welt gerichtet.
00:17:01: Also als Mann kaufst du keine Frauenkleidung, also ich entspreche der Rolle Mann und kaufe Hosen und Hemden und T-Shirts so.
00:17:09: Das ist die Rolle Mann.
00:17:11: So jetzt gehe ich mal aus der Rolle raus und kauf mein Kleid Jetzt zieh ich mein Kleid an.
00:17:16: Geh mal komplett aus der Rolle raus, was passiert dann?
00:17:18: Also die Rolle Mann ist eine Rolle und dasselbe gilt auch für die Rolle Frau.
00:17:24: Die Rolle Frau in unserer Kultur ist zum Beispiel eigentlich es ist so ein anerkanntes Rollenmodell.
00:17:30: Dass du hast jetzt sozusagen das als Rolle Frau sag' ich jetzt mal den Anspruch an die Rolle Man gibt mir Sicherheit Das wird dir ja auch bestätigt, also der hat jetzt dein Bedürfnis nach Sicherheit nicht befriedigend erfüllt.
00:17:52: Ist ja immer zu einer noch größeren Sache und muss das dann immer noch mehr Sicherheit bieten können.
00:17:57: irgendwann?
00:18:00: Und jetzt kriegst du es bestätig, ist er natürlich ein Versager.
00:18:03: Er ist auch ein schlechter Mann!
00:18:08: Und du hast natürlich jetzt das Recht sozusagen eine gewisse... Bösartigkeit.
00:18:16: Es soll nicht wertend sein, es ist nur das Gefühl der Energie die rüberkommt.
00:18:22: Das ist so eine... ...Bösartigkeit, die auszustrahlen.
00:18:27: Weil deinem...es ist ja gesellschaftlich anerkannt.
00:18:31: bei den Amazonen wäre das nicht so.
00:18:33: Also die Amazonen sorgen selber für Sicherheit.
00:18:36: Früher gab's auch das Matriarchat und nicht das Patriarchat.
00:18:39: also da waren die Frauen hatten Die Venus war das Ideal.
00:18:46: Und die Männer waren da, um zu arbeiten und Kinder ... Also, die Frauen haben sich die Männer ausgesucht und es gab's auch mal anders.
00:18:55: Das sind Rollenmodelle, die wir dann in verschiedenen Zeiten, in verschiedenen, sagt man, Epochen des Menschseins erleben.
00:19:06: Und jetzt ist für mich die Frage, wo wollen wir denn eigentlich hin?
00:19:10: Das wäre ein ganz wichtiger Punkt dieses Neben dem Anerkennen, wo wir uns hinentwickelt haben.
00:19:16: Aus Jahrhunderten Beiträgen von Männer und Frauen.
00:19:19: Wir haben das ja alle mit erschaffen.
00:19:21: Es geht nicht darum, dass irgendwie zwei zu einen Mann ... Total!
00:19:23: Also wir erschaffen das immer noch mitten, indem es weitertragen so die Erziehung läuft, so das gesellschaftliche Bild, die Bezahlungen, die Rollenbilder, die Chops also... Das ist auf ganz viele Zahnrätchen, die all dieses Bild jetzt erschaffen haben.
00:19:33: was du gesagt hast Wo wollen wir hin?
00:19:36: Und ich würde noch Einsatz ergänzen, den du vorhin gesagt hast, es gibt keine schlechten Männer aber es gibt auch keine guten Weil wir alle gleich sind.
00:19:45: Es gibt auch keine schlechten Frauen und keine guten, weil es gibt noch Frauen.
00:19:48: Ich glaube wenn mir das als Status quo nicht jetzt nur hören, nicht wieder nur im Verstand begreifen und sagen alles klingt toll, das schreib ich mir auf den T-Shirt und schreib's ans Fenster oder Posts auf Instagram sondern für einen selber inhalieren und sich selber anerkennen.
00:20:02: Ich bin weder schlecht noch gut um dieses Ungleichgewicht zu sagen okay wie wäre es denn auch da wieder aus der Rolle rauszugehen?
00:20:09: Und wenn wir uns mal auf Augenhöhe begegnen.
00:20:11: Was würde da passieren, wenn ich nur heute mit den Menschen, die vielleicht begegne?
00:20:15: Wenn ich dem Podcast hier abschalte, versuche das mal... ...die Werkstelle immer auf ein Level zu
00:20:20: bringen.".
00:20:20: Die Frage nach Rollen!
00:20:23: Das wäre ja das, wenn man jetzt also derjenige, der sich diesen Podcast anschaut.
00:20:28: Ja?
00:20:29: Also die ganze Folge.
00:20:31: Der schaut es sich wahrscheinlich an weil er an dem Punkt ist wo er solche Fragen sich selber bereit Wo er bereit ist, die sich zu stellen.
00:20:43: Also wir spielen verschiedene Rollen in... also ich zitiere ja immer andere und an der Stelle möchte ich das nicht vorenthalten.
00:20:53: es ist eckertoll aus dem Buch eine neue Erde was ich auf jeden Fall auch total empfehlt dass rauf und runter hoch und also über das ganze Leben verteilt sich reinzuziehen Und durchzuziehen Und er geht auf dieses Rollenmodell stark ein.
00:21:16: Wenn ich jetzt mit meinem Chef rede, dann nehme ich eine andere Rolle ein als wenn ich mit dem Hausmeister rede.
00:21:25: Wenn die Bank gehe, dann habe ich ne andere Rolle wie bei dem Arzt bin.
00:21:30: Bei dem Arst bin ich die Rolle Patient und dasselbe gilt auch für Mann und Frau.
00:21:36: Also wir spielen immer Rollen und keine echte menschliche Beziehung kann zustande kommen, wenn wir Rollenspielen.
00:21:45: Wir können uns nicht begegnen.
00:21:49: das ist voll Schade weil wird das schönste was es Leben uns zu bieten hat gar nicht erleben können.
00:21:57: Echte Menschen im echten Leben den zu begegnern mit denen zusammen sein zu dürfen
00:22:06: Ist ja auch ein super Ding, was wir in Folge sieben aufgegriffen haben.
00:22:09: Ob es jetzt die Rollen sind oder dann halt das Smartphone als Vehikel dazwischen... Da findet ihr keine echte Begegnungsstadt sondern ist rein digital.
00:22:17: und da wieder in den Rollen.
00:22:18: Ich bin der und der, ich schreibe das und das, ich bin auf Social Media die und die Rolle, ich erfüll keine Ahnung, was man... ...ich bin der-und-der im Handy spielen, der-un-der am Computerspiel.
00:22:26: also dann sind's halt die digitalen Rollen, die sich so jetzt aus diesem... ich sag mal weltlichen Rollen okay zu übertragen ist.
00:22:32: ein dicklicher ist ja auch da wieder die gleiche Thematik Problematik, dass ich da nur eigentlich wie erschaffene Roboter begegnen und interagieren.
00:22:41: Und der Mensch sitzt dahinter und denkt so was mit mir?
00:22:44: So mein menschliches Ich.
00:22:47: Ja das ist glaube ich auch.
00:22:49: Also warum erschaffen wir diese Rollen?
00:22:53: Ist irgendwas verletzt.
00:22:55: Irgendwas will geschützt werden... ...und wo packe ich es hin?
00:23:01: also in den Verstand.
00:23:03: Das ist ja alles vom Verstand dann geschaffen.
00:23:10: Und wollen wir das wo weitermachen?
00:23:16: Oder wollen was?
00:23:20: einfach mal aufhören.
00:23:21: Einfach mal kein Videospiel mehr spielen.
00:23:23: Aufhören, mit dem ganzen Zeug aufhörn und treffen uns wieder mit echten Menschen.
00:23:34: Weg zurückschauen.
00:23:35: Ich bin immer noch auf dem Weg, auf keinen Fall abgeschlossen ist was mir sehr geholfen hat es aus den Rollen rauszukommen mit Männern von Männer als man anerkannt werden.
00:23:44: Der Bogen dazu war eine Vision suche in Österreich ne Männer-Vision Suche.
00:23:48: Wo er als Vision such heißt der denn?
00:23:50: Es kommt ja aus den vom Indianischen dass man Eine gewisse Zeit raus in die Natur geht alleine ohne Wasser ohne Essen und Mit sich ist und in dieser stille auch bewussten Langeweile Sich selbst begegnet teilweise mit Ritualen.
00:24:02: quasi Als Übergang gestaltet das Junge, Jugendliche ich.
00:24:06: Es ist nicht mit achtzehn gegeben, es kann auch mit sechzig noch ein Junge sein.
00:24:10: Quasi sterben lässt, verbrennt eine Zeremonie macht und dann in diesem Geburtsprozess, in dieser Dunkelheit im Alleinsein des männlichen Mann in sich gebärt.
00:24:19: In unseren Kreisen sind rituelle Übergänge egal ob für Frauen oder Männer etwas was total fehlt.
00:24:26: Das war eben eine Männervision zu suchen.
00:24:27: Ich bin zurückgekommen nach diesen vier Tagen in den Alten zu sein alleine mit allem, ja vier Tage alleine im Zelt ohne Uhr oder Handy.
00:24:34: Ohne Außenwelt nur mit sich und habe dann meine Geschichte erzählt was ich in dieser Zeit erlebt habe.
00:24:40: Und der erste Satz war und er ist mir bis heute geblieben die Geschichte wird von denen den Raum leiten.
00:24:45: Er haben wiedergespiegelt Ich habe einen Mann gehörte erzählt und ich saß danach so Der redet über mich Und er spricht mich als Mann an, in so einem bewussten Rahmen.
00:24:55: Ich erlaube mir vor allem selber das Gesagte zu dem zu machen und mich selbst als Mann Anzuerkennen.
00:25:00: Das wurde dann von drei Leuten, die glaube ich die Geschichte gespielt haben immer wieder erwähnt.
00:25:05: Das ist was, was mich heute dann mir die Erlaubnis gegeben hat, mich selber als Mann zu erkennen – dieses Ritualdendrahmen den ich im Außen gesucht habe!
00:25:12: Ich erkenne mich selber wie ein Mann und mache diesen Switch jetzt nicht wieder eine andere Rolle aber für mich wie so einer Entwicklungsstufe unter Männern mit Männern.
00:25:25: Das merke ich auch mit dir hier im Podcast, dass wir uns als Mann über die emotionalen weiblichen Rollenthemen behalten.
00:25:33: Weil es Männer anerkennen und in Kontakt gehen und nicht nur im Verstand sind und jetzt die nächste Matheaufgabe lösen sondern mit Männern sind!
00:25:43: Das heißt alle Anteile sind.
00:25:44: Kleine Erinnerung zwischendurch Mut sieht oft nicht spektakulär aus.
00:25:49: Mut kann bedeuten, das schwierige Gespräch heute zu führen statt noch wochenlang darüber nachzudenken.
00:25:54: Den einen Menschen dessen Kontakt schon immer wieder öffnen ist einfach mal anzurufen, statt es wieder zu schließen oder die Entscheidung zu treffen und so kommunizieren, die schon lange in dir wartet, die du schon bereit bist eigentlich zu machen aber immer noch kurz vorher abbiegst in dir bequemlich.
00:26:08: Dieser Gedanke wurde unterstützt
00:26:11: von Mut
00:26:12: was sich vorher manchmal viel spektakelärer wichtiger größer anfühlt als es hinterher vielleicht war oder ist?
00:26:19: Ich glaube, das ist auch so.
00:26:19: was mit Nähe.
00:26:20: Das hat eigentlich etwas mit Näher zu tun sich als Mann mit anderen Männern anzuerkennen.
00:26:26: Das ist ein Feld von Nähe und das wahrscheinlich auch... Was mein Gefühl ist der Junge, der sich nach näher sehnt aber dann eben keine Nähe bekommt, sondern am Ohr gezogen wird oder eben auch auf andere Art und Weise irgendwie merkt das da jemand an dir zieht.
00:26:46: Gutes Bild ja!
00:26:48: Und dann die Nähe zu finden aber nicht beim Weiblichen ist es ja dann auch so dass man sucht einen Frühvaterrollen männliche Ideale den man...
00:27:03: Das haben wir beide sehr durch.
00:27:04: also da mein Folge zwei und drei rein hören.
00:27:07: sehr ähnliche Wege gewählt.
00:27:09: Also das merkt man ja schon.
00:27:11: und dann wie gesagt, also ich werde auch oft gefragt warum bist du nicht aus dem Tempel raus gegangen?
00:27:16: Und was soll das jahrelang mit dir machen lassen?
00:27:19: Ja... Ich wollte nicht zurück!
00:27:23: Ich wollte eben weiter gehen!
00:27:31: Es gab für mich keine Möglichkeit, wieder in ein altes Leben zurückzugehen.
00:27:37: Das war einfach nicht möglich!
00:27:45: Ja... die Nähe.
00:27:49: Man sucht dann halt und bleibt da und denkt sich halt hofft.
00:27:54: irgendwie kommt diese echte Nähe dieser Anerkennung.
00:28:00: ich sehe dich irgendwann an wenn dir gegenüber jemand sitzt, der selber eine Bedürfnis oder eine Bedüftigkeit hat und selbst wenn du die dem anderen kennst dann erreicht er sie ja nicht.
00:28:17: Sie wird nur größer und genauso habe ich es im Prinzip erlebt.
00:28:20: Also das ist ... Du bist nicht falsch mit deinen bedürfnissen aber Kann sie das nicht geben?
00:28:35: Das
00:28:36: kann auch dieser
00:28:36: Podcastfolge
00:28:37: nicht gehen.
00:28:38: Auch dieses Bild wie mit dem Samen der Männlichkeit, den Samen des Liebes darf man, kann man nur sich selber sehen, wachsen das und sich selber darum kümmern und all das was wir auch hier teilen können.
00:28:47: Inspiration vielleicht Dünger, Sonnenschein darauf sein, metaphorisch gesagt aber es ist halt eine eigene Aufgabe für dich als Mann wenn du dir wichtig bist ein Mann zu sein, in dem wie es für dich heißt und ich eben eine Rolle zu funktionieren.
00:29:01: Ich bleibe jetzt mal bei der Geschichte.
00:29:05: Der hat eine große Menge an Bedürftessen.
00:29:08: Und er nimmt sich das dann einfach weil er jetzt meint, jetzt bin ich gerade... Jetzt kann ich mir's ja nehmen.
00:29:15: Also ich habe seit fünfzig Jahren schlepp' ich diesen Wunsch Die sind unerfüllten Wunsch mit mir.
00:29:24: Also das ist ja auch ein Kind dahinter, also ein Junge der irgendwo in so einem bayerischen Kughaff aufgewachsen ist, der verbrannt worden wäre wenn er gesagt hätte ich stehe auf Jungs.
00:29:41: Ja.
00:29:42: So...also es hat halt einen ganz anderen Weg gegangen.
00:29:46: Ich denke da immer an Der Rüdiger Dalke, der erzählt im Prinzip genau diese Geschichte nur eben mit einem Priester dann.
00:29:56: Also mit dem katholischen Krieg.
00:29:59: Das ist so der Sepp in Anführungsstrichen, der in so einem urbayerischem Kaff aufwächst und dann merkt er steht auf Jungs es kann auf keinen Fall seinen Eltern oder sonst irgendwie sagen also sagt er ich werde was mache ich?
00:30:15: Ich könnte ins Zölibat gehen.
00:30:17: ja Also geht er ins Zölibat und die Eltern denken, der Sepp ist berufen.
00:30:21: Ja?
00:30:22: Ah, ei!
00:30:23: Der Sepp, toll ja.
00:30:25: Und jetzt wird der Seppe irgendwann mal mit, keine Ahnung, ... ... für den Hort von den Jungs beauftragt ihn zu betreuen.
00:30:33: Und dann kommt das Ganze unter Drückte was er nicht sein durfte... Das kommt dann alles hoch.
00:30:40: Das heißt also ich will nicht sagen, der ist jetzt nicht verantwortlich für das Wasser Tod Aber unsere gesellschaftlichen, wie sagt man es, das konnte gar nicht anders.
00:30:54: Es ging gar nicht an das da.
00:30:56: Also zumindest hat er keinen anderen Weg gesehen.
00:31:00: und jetzt die Fünfzig Buben um sich ja und kann sich einen nach dem andern raussuchen weil sein Bedürfnis ist, er hat es nie erreicht Und jetzt ist er nur bei der Befriedigung und bei der Erfüllung von dem Bedürfnis hängen geblieben.
00:31:17: Ja?
00:31:18: Und jetzt zieht er sich das halt rein ohne Ende!
00:31:21: Ja, vor allem finde ich, dass du das als jemand sagt, dass ihr erlebt hast ja nicht etwas über was du redest sondern redest ja... Du hast ja deines selber Senklosers erlebt da, wie gesagt in Folge zwei noch mehr.
00:31:32: Das finde ich ganz wichtig.
00:31:34: Das find' ich glaube ich für dich nochmal eine ganz andere Differenzierung und eine Kritik von Innen heraus an diesem Konstrukt an dem, was sich da ergibt eben ist.
00:31:45: Ja also Gido Krishnamurti hat gesagt es hat nichts gesundes einer zutiefst erkrankten Gesellschaft angepasst zu sein
00:31:52: und vor allem auch nicht für uns Männer.
00:31:54: Ja genau und es ist egal ob du als Mann jetzt auch auf andere Männer stehst oder ja.
00:32:00: also oder als Mann auf Frauen oder beides oder was auch immer.
00:32:07: Das ist in einer Gesellschaft, die von Rollenmodellen dich dann in eine Rolle zwingt.
00:32:13: Als Mann hast du aber so zu sein oder als Mann musstest dir die Haare kurz schneiden oder was auch immer.
00:32:20: Als man darfst du keinen Rock tragen.
00:32:26: Ja das ist aber in Schottland anders.
00:32:29: also die gesellschaftliche Ordnung bestimmt welches Rollen-Modell du einnimmst und es war ja früher auf verschiedenen Ebenen ganz anders.
00:32:38: Wie gesagt, Homosexualität.
00:32:43: Gabs Gesetze die das verboten haben, durftest du nicht sein?
00:32:47: Ja wieso?
00:32:48: Also ich meine... Das ist ja keine Rolle.
00:32:51: dann!
00:32:51: Das ist was du bist als Mann in dem Sinne.
00:32:57: Das darfst du nicht seien, es darf so sehr nicht sein dass du weggedrücken musst, dass du heiratest Kinder in die Welt setzt und dann mit Mitte sechzig dich über einen Haufen Jungs her machst.
00:33:12: Dann kommt der ganze Scheiß raus, ja?
00:33:14: Und die ganze Familie denkt sich Gottes Willen!
00:33:17: Mein Vater hat das getan,
00:33:19: ja?!
00:33:20: Und mein Ex-Mann, der hat das und das... Also du tust also ein Haufen Leid in die Weltsetzen nur weil du nicht sein konntest was du bist Weil du eine Rolle einnehmen musstest, weil es heißt einen Mann ist halt so.
00:33:38: Der trägt halt Lederhosen
00:33:40: und
00:33:41: kein Dirndl.
00:33:44: Ich glaube das hat auch einen ganz wichtigen Punkt erwähnt.
00:33:50: Beide lange Haare sind beide aus dem immer wieder ausgestiegen als ich würde nicht sagen von mir, dass ich frei von Rollen bin, die erfülle ich definitiv auch immer noch.
00:33:56: Und ich glaube das ist für mich so wie die Frage was der Mensch, was wir in einer vorigen Podcastvorgabe haben, sondern was ist der Mann?
00:34:01: Was bin ich als Mann?
00:34:04: Ich definiere es jetzt mal für mich, lebenslange Entdeckungsprozess.
00:34:07: Ein Abenteuer!
00:34:08: Du bist ein Abenteurer, meine Kollegen.
00:34:10: Ich bin
00:34:10: ein Abnteuer.
00:34:12: Was war für dich?
00:34:13: Ich hatte gerade während von mir so die Visionen zu halten, Weg diese Rollen zu erkennen und ich würde es mal ganz idealistisch nennen, bewusster mann zu sein weil das andere extremer, okay dann bin nicht halt kein Mann.
00:34:24: also unterdrückes Komplex gehen nur in das weibliche fühlen, sahte und gibt's finde ich dieser spirituellen Bubble auch sehr und das ist dann alles sehr... Und ich glaube nämlich und deshalb kritisiere ichs bewusst, dass es eben auch wieder nur extremer Rolle ist indem ich das männliche dann ablehne und sage hier nur ins Weibliche.
00:34:41: Ich fühle oft nicht in der Essenz was wahres ist.
00:34:44: Wenn es für dich ist nur ins weibliche zu gehen, feel free!
00:34:46: Dann mach's authentisch!
00:34:48: Die Frage an dich was war für dich so?
00:34:50: Dein Weg mehr zu deiner Essenz zu kommen um das mal ganz philosophisch zu nennen
00:34:56: Ja, also wann merke ich immer noch, wenn nicht eine Rolle spielt zum Beispiel?
00:35:00: Man bin ich Mann.
00:35:01: So diese Antwort für den Verstand der das auch wieder fragt.
00:35:03: Also ich merk ganz deutlich, wenn ich jetzt z.B.
00:35:06: in einer schönen Frau gegenüberstehe und die jetzt sozusagen für mich gewinnen will ja dann merk ich ganz deutlich dass ich total in Rollenmodelle abdriften könnte.
00:35:21: Und was dann hilft ist halt Präsenz zu sein.
00:35:27: Einatmen, ausatmen...
00:35:33: Lächeln.
00:35:38: Das löst dich durch die Präsens von der Rolle.
00:35:43: Du löst du dich ab.
00:35:45: Da gehst du natürlich das Risiko ein, dass jetzt dein Wunsch nach der Bedürfniserfüllung oder Bedürfsbefriedigung, die du auf dieses Objekt ... riecht das, dass du es dann eben nicht bekommst.
00:36:04: Also das ist glaube ich so ein ganz klassisches Muster wo du erkennen kannst wann du in eine Rolle schliffst.
00:36:10: also du hast jetzt auch eine Erwartung und Bedürfnis... ...dass du auf jemanden anderes projizierst ja?
00:36:19: Und fängst an so.
00:36:21: jetzt spiele ich den Dave, den Fitness Trainer, den perfekten Vorzeigerschwiegersohn um eben dieses Bedürftes befriedigt zu bekommen.
00:36:30: So, wenn du dich dabei erwischst und jetzt in die Präsenz gehst, dann kannst du ... denn besteht natürlich die Gefahr dass diese Erwartungen, die du jetzt hast, dass du es nicht erfüllt, nicht befriediglich und nicht erfüllt kriegst.
00:36:41: Herzlichen Glückwunsch!
00:36:42: Dann bist du nämlich super weit.
00:36:43: ja weil du nämlich erkannt hast das jede Erfüllung und Befriedigung immer nur dazu führt, dass das noch größer wird, dass der Wunsch nach dieser Erfüllung und Betriebe immer größer.
00:36:57: Bist du schon super weit gekommen, ja?
00:37:01: Weil... Du halt dann rausgehen kannst.
00:37:04: Aber die Rolle kommt trotzdem weil ich dir gesagt, du guckst nach draußen, guck auf die Welt.
00:37:09: Du siehst etwas das dir gefällt in der Welt und denkst dir Das was mir jetzt da in dieser Welt gefällt, das erfüllt jetzt mein Bedürfnis oder meine Ja oder befriedigt jetzt mein bedürfenes.
00:37:23: Und Deswegen fange ich jetzt an, Rollen zu spielen um das zu bekommen was ich in dieser Welt gerade gesehen habe.
00:37:33: Mir kam gerade vom Hotel Matzig weiß nicht wie der Gaster heißt dass was du beschrieben hast hier in anderen Worte gefasst dass eine gewisse Hilflosigkeit ein Rausbrechen aus den Rollen eigentlich funktionieren ein totales Geschenk sein kann eben wenn wir es durch Präsenz vielleicht auch Schicksalsschläge Verletzung durch irgendwas.
00:37:53: Die Maschine läuft nicht mehr rund, auf einmal kommt wie ein Stein rein und es stockt und irgendwas mit der Forschzeit bricht.
00:37:59: Das genau dieser Moment ist nicht so wir als Männer versuchen wollten das schneller zu reparieren und die Schwachstelle zu finden und die Maschinen danach mal hundertzwanzig per s mehr geben ums wieder aufzuholen sondern dass genau diese Momente was durch gerade gesagt hast ein Geschenk sind.
00:38:14: hinzuschauen will ich denn so funktionieren?
00:38:16: also das ist dieses moment ja nenn ich's mal Hilflosigkeit des nicht funktionierenden Einladungssinn genau das wahrzunehmen.
00:38:24: Ich bin die ganze Zeit hier auf der linken Spur Autobahn Vollgas ausgebrannt fast, wie ich denn überhaupt diese Autobahn fahre.
00:38:30: Oder wie wär's immer auf dem Parkplatz zu fahren und einfach mal nur kurz...
00:38:33: Einatmen, ausatmen... ...sagen wir ein
00:38:34: bisschen... Alter!
00:38:36: Ich wollte eigentlich keine Ahnung an die Nordsee und jetzt bin ich irgendwo in Marokko gelandet.
00:38:42: Was mache ich hier eigentlich?
00:38:44: Ich glaube das Gefühl, was für uns Männer am allerschlimmsten ist, ist Hilflussigkeit.
00:38:47: Weil das ist wirklich in diesem Prinzip toxischer Männlichkeit ganz oben auch angeschrieben ein Mann weiß immer weiter.
00:38:55: Es geht... Wann sieht man einen männlichen Politiker irgendwie im Fernsehen der auf eine Frage sagt?
00:39:00: Puh!
00:39:01: Das weiß ich jetzt gar nicht.
00:39:03: Das ist ne gute Frage.
00:39:04: da frage ich mal meine Staatssekretärin und dann schreibe ich ihn nochmal.
00:39:07: oder also was ja ein ganz normaler eigentlich normaler Szenarios, das Leben ist voller Hilflosigkeit.
00:39:14: Aber das darf nicht sein im Land der Männlichkeit!
00:39:18: Ich habe mal vor langer Zeit eine Studie gelesen, dass Männer die sich mit dem Auto verfahren haben... Das war noch bevor Navis und Handy so groß sind ... Männer die sie mit dem Autoverfahren haben im Schnitt dreißig Minuten brauchen, bevor sie jemanden nach dem Weg fragen.
00:39:29: Frauen fünf Minuten.
00:39:30: Und wenn man das überträgt, da hab ich auch mal eine Studi gelesen auf psychische Probleme Da hieß es glaube ich Männer, Siebzig Monate nach Auftreten von Symptomen.
00:39:39: Siebzig Monate, also bis sie sich Hilfe holen ... Bei Frauen waren es auch schon, fand ich, acht, neun Monate?
00:39:45: Also da wirklich so über Jahre ... Ich musste
00:39:48: kurz mal nachrechnen und meinte jetzt, woch!
00:39:50: Nein,
00:39:51: das sind sieb ... Es sind ja dann doch viele Jahre.
00:39:54: Ja, also buchstäblich dass wir's einfach so lange mit uns selbst ausmachen beziehungsweise eben auch noch nicht einmal mit uns selber ausmachen würden wirs mit unselbst aus machen.
00:40:03: Also ganz bewusst wäre das ja schon ein Fortschritt Aber wir wehren es ja vor uns selber.
00:40:09: Ich hab mich nicht verfahren, ich suche noch so.
00:40:12: Also insofern ist das für uns in der Beratungslandschaft eigentlich das große Problem sozusagen?
00:40:19: Genau, dass beschrat ziemlich deutlich was in uns in solchen Momenten vorgeht wenn wir anfangen... ...ich erkenne etwas in der Welt, das gefällt mir.
00:40:28: Ich fang jetzt an eine Rolle zu spielen um das zu bekommen damit das mein Bedürfnis erfüllt oder befriedigt.
00:40:35: und Dadurch entsteht genau das... Du fängst jetzt an, aufs Gas zu treten.
00:40:43: Und du gibst... Ja, genau das passiert!
00:40:47: Also ich glaube also wenn man es vereinfacht gesagt würde ich jetzt sagen, du gehst halt voll in die Rolle.
00:40:55: auch dazu musst du auch in den Verstand gehen und aus der Gegenwart raus, aus dem Jetzt raus weil du erwartest ja von etwas was du vielleicht in der Zukunft haben könntest, dass das dein Bedürfnis befriedigt.
00:41:10: Also du musst auch sehr gegenwahrt raus.
00:41:13: Du musst in den Verstand rein.
00:41:15: Du muss da so eine ganz viel Energie aufwenden.
00:41:18: Dein Bild von drückster voll aufs Gas betrifft es glaube ich.
00:41:24: und dann kommt glaub ich genau dieser Verstand der einem sagt zurück drauf ja drück, drück und wenn du Glück hast bricht das System zusammen.
00:41:47: Und wenn du Pech hast, läuft das Blut aus der Nase und du drückst weiter.
00:41:57: Das ist ein gutes Zeichen auf den Parkplatz zu fahren umzudrehen.
00:42:04: tatsächlich es gibt einen kaballistisches Sprichwort Das ist von Werra Birkenbiel aus einem Vortrag von ihr.
00:42:15: Sie sagt, ähm ... Der Rabbi ... Es steht wohl in der Tora, steht das geschrieben.
00:42:21: Ähm, da steht einen Tag vor deinem Tod care um.
00:42:28: und dann sagt der Schüler zum Rabbi Ja aber woher soll ich wissen wann ich sterbe?
00:42:34: Und er sagt der Rabbi genau Deswegen kehre heute um.
00:42:51: Und auch finde ich wenn er verstand es noch nicht versteht muss er auch nicht dass das Handeln dem Verstand eine neue Realität erschaffen kann.
00:43:00: Also, das ist egal was du dir im Podcast hörst, dieses Umkehren anders handeln und etwas anderes machen... Was ich jetzt aus so diese kleine leise Stimme, die vielleicht sagt, ah, vielleicht probiere ich heute mal nicht nur zu funktionieren oder die Rolle immer sein zu lassen oder mal auf den Parkplatz fahren, was immer das für dich auch heißt, das mal zu machen.
00:43:17: Man muss so mutig und so verrückt sein für einen Tag es einfach zu machen!
00:43:22: Sein Mutig haben wir gestern gelernt.
00:43:25: Genau, sei mutig.
00:43:27: Und ich habe keine Angst, sondern sei mutlig und probiere es für dich selber aus.
00:43:31: Du hast einen Bock als einem anderen Mann nicht nur Frau davon erzählen im Positiven, sondern machst es für Dich, für Dein Mann und für Deinen Mann sein.
00:43:40: Gestern
00:43:40: ist auch der Spruch gefallen, Liebe wird aus Mut gemacht, kannst du hier erinnern?
00:43:45: Ja.
00:43:46: Ich muss da ja auch immer dran... An diese Frequenz-Gala, da gibt es den Mut hier.
00:43:56: Und mit dem Mut kommt dann die Änderung zu den höheren ... Ja?
00:44:01: Also das ist... ja!
00:44:04: Liebe wird nicht aus Scham und Schuld gemacht, sondern die Veränderungen kommt hier mit Mut.
00:44:10: Und magst du das Zitat noch an der Stelle holen zu dem ... sagen hast du vorhin gesagt, dass zum Thema Heilen und Leben.
00:44:17: Ich finde, das bringt es sehr auf den Punkt Also um eine Wunde, wenn das Leben ausserum größer wird.
00:44:24: Das muss ich vorlesen!
00:44:25: Hast du Einglück dass ich Ausnahmsweise,
00:44:28: weil ich das Ding
00:44:29: hier an meiner Seite liegen habe?
00:44:31: Ja, weil mich das so wichtig
00:44:32: finde ich.
00:44:33: Aber das war und das war... Ich nehme mir selten Zitate irgendwo raus, also außergewöhnlich wirklich ja dem Trotz der Gut.
00:44:42: Weil ich finde es führt auch immer ganz schnell in dieser spirituellen Persönlichkeitsentwicklung, dass Barbara sich mehr beschäftigt erfüllt man auch als Mann ganz schnell auf.
00:44:50: Ganz viele Leute, die sagen was du nicht hast und es ist schön und gut nur am Ende verkaufen sie dir dann dass sie die Lösung haben und das ist meiner Meinung nach Bullshit im Sinne von Es kann ja auch da Inspiration sein für deine eigene Pflanze, Mann für deinen Baummann nennen was mal so.
00:45:05: aber keiner wird dir die Antwort geben.
00:45:07: Und dass es eben nicht alles jetzt von Scham und Schuld die Aufarbeitung braucht und alles Was war und was ich jetzt jung erlebt habe was wir jetzt auch in der ersten halben Stunde ungefähr angesprochen hab kann dir bewusst werden.
00:45:18: und dennoch braucht es nicht jetzt alles davon zu heilen, sondern du kannst jetzt anfangen hier und jetzt anders zu handeln.
00:45:24: Und dann die Geschichte, die war ab jetzt anderszulehren.
00:45:28: Also dieser Spruch ist ja von der Anne-Christine, die auch ein Podcast hat.
00:45:35: Ich würde mal sagen das ist eine von ihr.
00:45:38: Die schreibt selber viel.
00:45:42: Wie sagt man?
00:45:45: Vielleicht geschützt.
00:45:51: Copyright.
00:45:53: Ich würde es jetzt mal ganz schwer.
00:45:56: Denn manchmal heilt eine Wunde nicht nur dadurch, dass man immer tiefer in sich hineinschaut.
00:46:02: Manchmal heilt sie auch dadurch das Leben um sie herum größer wird.
00:46:17: Das heißt auch im Hier und Jetzt?
00:46:19: Nicht nur zu graven sondern zu leben... Nur
00:46:23: Mut!
00:46:24: Nur mit Mut, deinen Leben zu erleben und vielleicht aus dem einen oder anderen Rollen bilden.
00:46:29: Nein, du musst nicht dein ganzes Leben hinterfragen und völlig los dastehen.
00:46:32: aber ich glaube wenn ich so was für mich immer angehört habe, wenn ich auch jetzt teile... Ich mich selber weiß ja was Impulse sein können.
00:46:38: also wir könnten jetzt eine endlose Liste durchgehen.
00:46:40: aber das ist ja auch nur wieder ein Verstand wenn es Herz sagt okay vielleicht wäre es in der Zeit heute mal irgendwo offline zu gehen mal auf den Parkplatz zu fahren meine Natur zu gehen Die Frau meiner Begehrte nicht hinterher zu rennen, sondern nach meinen eigenen Bedürfnissen zu schauen.
00:46:52: Es gibt ja endlos viele Beispiele.
00:46:54: ist die Einladung für dich als Zuhörer was dein erster Impulse wo du es gehört hast einfach mal mutig danach handeln und schon was passiert.
00:47:03: Noch ein kurzer Gedanke vielleicht ist das Gegenteil von
00:47:06: Mut Nicht
00:47:07: Angst Sondern Gewohnheit die sagt irgendwann mache ich dass Und dieses Irgendwann wenn wir ehrlich sind tut meistens nie ein.
00:47:17: unterstützt von Mut Weil das Leben selten auf den perfekten Moment wartet.
00:47:22: Das Lebe
00:47:24: wird aus Mut gemacht.
00:47:30: Ich weiß, woher das Zitat kommt.
00:47:32: Woher?
00:47:33: Es ist von Neena.
00:47:35: Also Yandilei hat es auch dann gecovert des Lieds und das war dieses irgendwie irgendwo irgendwann.
00:47:49: Yandich finde ich auch... Was du wieder zeigst, was mir kommt gibt ja die verschiedensten Filme Bücher, die das Thema Männer sind.
00:48:19: Schweine kommt mir jetzt Grüne Maier mit seinen Männer.
00:48:23: also es gibt ja verschiedene Künstler.
00:48:24: Die ist jetzt auch kein neues thema.
00:48:26: wird drüber reden dass ist einfach wenn ich es wird Dringender und bei uns war sie heute dran Und es wird auch nicht unwichtiger und die Frauen dürfen das für sich machen.
00:48:35: wir können nur über das männliche aus unserer seite jetzt authentisch reden.
00:48:39: Es ist einfach verdammt wichtig.
00:48:41: da draußen gibt's verdamm viel Ich nenn's jetzt mal so direkt Scheiße, die abgeht, die von Männern und Frauen erschaffen wird.
00:48:47: Also die wir gemeinsam... ist halt jetzt da!
00:48:50: Und jetzt können wir für uns in unserer Welt ein paar Rollen ablegen und vielleicht mehr zu dem finden was wir sind?
00:48:56: Ich möchte an dieser Stelle nochmal ganz deutlich die Einladung an die Männer aussprechen, die gerne auch näher im männlichen Austausch die das bei sich selber auch erkennen, dass sie so im Verstand nicht nur gefangen sind und dann geflüchtet sind.
00:49:24: Aber das Wissen kann uns mich dich nicht glücklich machen.
00:49:37: Das Leben verlangt von uns, dass wir fühlen Und das können wir miteinander.
00:49:44: Wir können miteinander fühlen, wir können diese Nähe fühlen und es ist ein großes Geschenk was Nikolaj und ich haben und wir möchten dieses Geschenkt auch gerne teilen.
00:49:59: Ja ja und das einzige was wir machen können ist die Einladung auszusprechen annehmen Die müsste dann jeder die Einladungen selber Und das habe ich gestern dann auch mit dem anderen Mann, der da gestern noch dabei war.
00:50:16: Ich hab genau darüber gesprochen und das fand es schön.
00:50:22: was er sagte ist gar nicht ein Schritt den du gehen musst wenn die Einladung ausgesprochen ist.
00:50:31: Du musst dich nur nach vorne beugen und dann lässt du dich da fallen!
00:50:38: Genau, genau so ist es eigentlich.
00:50:41: Es ist gar kein Schritt den du mehr gehen musst wenn die Einladung ist ausgesprochen.
00:50:47: wir sind hier und Und du bist da draußen.
00:50:55: also Woop Ja und wie?
00:51:00: die Geschichten die wir erzählen die können nur Wir erzählen und die Geschichte, die du erzählst, die kannst nur du erzählen.
00:51:09: Der David kann nur den David Job machen und der Nikolaj, er kann nur der Nikolaid-Job machen.
00:51:13: und wer auch immer da draußen sitzt und zuhört und sich denkt wo ich habe jetzt auch lange meinen Job gemacht Und Teilen denen ja verbinden fühlen gehen wir doch gemeinsam ins Fühlen
00:51:34: und haben gemeinsame geile Zeit.
00:51:36: Ich hatte gerade so dieses Bild, wie wir auf irgendeinem anderen Planeten sitzen und dann so Funksprüche ins Weltall rauszendet in der Hoffnung, dass sie irgendwo ankommen.
00:51:44: Weil man sich teilweise verloren einsam fühlt – ich glaube das machen wir damit!
00:51:49: Wir wissen nicht wo es bei wem es ankommt, doch kann ich nur bestärken jeder, der das für sich empfängt.
00:51:53: Lass dich da reinfallen!
00:51:55: Trau dich!
00:51:56: Sei mutig!
00:51:56: Ja sei mutig genau weil du gerade die Einsamkeit angesprochen hast.
00:52:02: Das ist was, was mich seit gestern der Herrfahrt, ich höre dann immer wieder so ein solider im Kopf.
00:52:11: Also stellen mal was in den Raum!
00:52:16: Die Zeit.
00:52:18: Sagen wir mal die Zeit ist einsam und wir erleben uns jetzt... ...in der Zeit.
00:52:29: also Wir sind gar nicht einsam sondern die Zeit is' einsam Und dadurch dass wir uns in der Zeit erleben und je nachdem wie sehr wir eben uns durch die Zeit erleben, fühlen wir uns vielleicht auch entsprechend einsam.
00:52:45: Aber wir sind gar nicht einsam!
00:52:46: Die Zeit schon und eigentlich geben wir der Zeitgesellschaft.
00:52:52: Schönes Bild ja.
00:52:57: Das heißt finde ich, wie die Männer dürfen uns auch gemeinsam Gesellschaft geben und dabei nicht nur über andere Reden, aber das was in der Vergangenheit war... ...das Fußballspiel externe Listen an was auch immer sondern über uns dass womit wir eine podcast hier versuchen.
00:53:16: und nein es ist nicht immer easy, es ist auch unangenehm.
00:53:18: Es ist persönlich, das ist anstrengend ja das gehört auch dazu Und es bringt in der zeit Verbindung und Gemeinschaft.
00:53:27: Das ist eine Erfahrung die wir beide ja auch schon gestern Abend machen durften und heute auch wieder sowas ich will das gar nicht
00:53:34: Genau Okay
00:53:37: Aber wir sind ja da füreinander Wir halten uns jetzt beide.
00:53:40: Ich wollte gar nicht dass wir das jetzt wieder aufnehmen.
00:53:43: du hast mich gehalten, du hast es getragen und ich leiste keinen Widerstand.
00:53:52: Ja auch da gestern waren wir...
00:53:53: Gestern war's genau andersrum?
00:53:55: Auf
00:53:55: einem Abend mit Gesängen und Musik und da war ein anderer Mann, mit dem ich in einer Begegnung eben eine Spannung hatte weil ich mir nicht gesehen geführt habe.
00:54:01: also mein inneres Kind war so hey ausm anderen Geschichte Du bist der Scheiße!
00:54:06: Du hast dich nicht respektvoll gesehen.
00:54:08: Ich möchte gerne in der Trennung bleiben das hab' ich auch gesagt.
00:54:09: Mein Ego möchte nach Trennungen bleiben im Abstand Und ich will da jetzt nicht hin Punkt Und das dann wahrzunehmen, sagen, ich entscheide mich für die Liebe.
00:54:17: Ich begegne in Liebe mir selber.
00:54:19: also ich gehe jetzt nicht über meine Grenze und zwing mich dahin sondern dass die andere Stimme sagt okay was passiert wenn ich die Liebe einlade und respektvoll in diesen Raum geh und da bin und das dann teile und auch da keine Erwartung habe an ihn an mich sondern... Da bin!
00:54:31: Und ich glaube sowas kann eben eigentlich nur passieren wenn wir füreinander da sind.
00:54:36: Also gestern Abend weit.
00:54:38: Ich derjenige der gesagt hat also Wir gehen da jetzt hin?
00:54:41: Genau meine erste Nachricht war so nö
00:54:44: Und ja, ich hab dich aber nicht weitergehackt dahin.
00:54:49: Wir tragen uns dann gemeinsam ... Am Ende haben wir uns gemeinsam hingetragen, weil ich war auch so eigentlich.
00:54:57: Hat mir der Tag jetzt schon wieder gereicht?
00:55:00: Also das ist halt was du vorhin gesagt hast.
00:55:02: in der Begegnung von uns Männern miteinander können wir uns halt auch gemeinsam ein Stück weit irgendwo hintragen wo wir gar nicht hin wollen Wo wir es schon merken wollen, das möchte ich eigentlich gar nicht.
00:55:16: Jetzt über das Thema reden zum Beispiel.
00:55:22: Gut dann übernimmt der andere jetzt erstmal so ein bisschen die nächsten zwei-drei Schritte und dann ist man plötzlich wieder bereit und geht wieder mit...
00:55:35: Ich glaube,
00:55:36: es kommt doch schön auch
00:55:37: jede einzelne Folge wenn ich darüber nachdenke, die sich so ergeben hat von der Idee des Podcasts bis ... jetzt zu dieser Folge.
00:55:45: Und das können wir eben... Das ist dann, finde ich, Co-Kreationen,... die uns in der Zeit Erinnerungen schafft.
00:55:52: Verbindung miteinander.
00:55:54: In dem wir nicht jedem nur einsam sind!
00:55:55: Das
00:55:57: sind ja gar nicht einsam.
00:55:59: Es ist ja nur die Zeit, die einsam ist.
00:56:02: Ja?
00:56:05: Gibt es zum Abschluss dieser spontanen Folge
00:56:08: noch etwas
00:56:08: was du einem Mann da draußen mitgeben möchtest?
00:56:12: Meldet dich!
00:56:16: Komm raus aus deinem Verstand.
00:56:20: Ja, und das wäre es eigentlich.
00:56:33: Sei mutig, wirst bei mir.
00:56:36: Sei Mutig für dich!
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