#6 Interaktion ohne Smartphone
Shownotes
Darum geht es
Ein Gespräch über das Smartphone als Dauerbegleiter und darüber, wie es uns mit allem verbindet, nur nicht mit uns selbst. Von der altmodischen Klingel über den Suchtdruck beim eigenen Kind bis zu der Frage, was uns überhaupt lebendig macht.
Kapitel
- 00:00:00 Verbunden mit allem außer dir
- 00:00:57 Lieber klingeln als schreiben
- 00:04:19 Mein Sohn will seinen 'Stoff'
- 00:07:00 Das Kind vor dem Bildschirm geparkt
- 00:12:22 Stillen oder wirklich erfüllen
- 00:16:53 Überall dieser Trigger!
- 00:19:33 Interaktion ohne Smartphone
- 00:21:09 "Der Papa ist da"
- 00:23:22 Also bleib ich Single …
- 00:26:09 Kollektiv durch dieses Tal
- 00:29:12 Was macht dich lebendig?
- 00:30:48 Wenn Wissen einfach durch dich fließt
- 00:34:10 Hindurch zu deiner Schatzkammer
- 00:36:29 Die Akasha Chronik
- 00:40:23 Die Tafel von Chartres
- 00:43:03 Das Boot am anderen Ufer
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Produziert von
Soulful Media – soulfulmedia.de
Hör uns nicht zu, guck mich nicht an, mach es aus und sei präsent.
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich sag dir, wo die Frauen heute sind.
00:00:01: Die sind an ihrem Telefon.
00:00:02: Das heißt wenn ich also eine Frau kennenlernen möchte dann muss ich sie über ihr Telefon kennenlern?
00:00:07: Das möchte ich aber nicht!
00:00:08: Also bleib' ich singen... Es ist eine Sucht und das Problem bei der Sucht der digitalen Welt ist dass sie uns unmittelbar in dem Moment wo wir reinschauen süchtig machen.
00:00:17: Wenn wir im Moment irgendwo einer Öffentlichkeit warten dazu stehen ohne ein Smartphone zu greifen und fake irgendwelche wichtigen Nachrichten zu haben Momente der Angst einfach auszuhalten und das zu fühlen, nicht abzulenken.
00:00:27: Nicht wegzudrücken.
00:00:28: Nicht das nächste Real zu sehen, zu liken.
00:00:30: Das ist super selten geworden!
00:00:31: Und während ich dahin gelaufen bin kam mir eben plötzlich dieser Spruch Interaktion ohne Smartphone.
00:00:36: Machst doch einfach mal altmodisch... ganz altmodig die Klingel drücken.
00:00:40: Was soll denn schon passieren?
00:00:42: Aber dieses Suchtverhalten, diese Angst, die ist total stark.
00:00:46: Und gerade deswegen lasse ich es weg weil ich mir denke, dass ist noch nicht gesund.
00:00:49: Wenn du weißt was im nächsten Moment passiert absolut dann bist du tot.
00:00:53: Nicht zu wissen, was als nächstes passiert würde bedeuten.
00:00:56: Das ist das Leben!
00:00:57: Natürlich erlebe ich mich auch immer noch in dieser Suchtverhalten mit Smartphone.
00:01:04: also das ist auch ein ganz präsenter Teil gerade in mir dass sich das als einen sucht Verhalten in mir selber aufgespürt habe von dem Ich merke das lege ich das Ding weg und lasse es liegen und versuche mal Interaktion ohne Telefon ... zu machen.
00:01:24: Dann kommen in mir dieses, ich muss... Ja?
00:01:27: Das ist wirklich diese Sucht!
00:01:29: Ich muss da jetzt ja hingreifen und doch noch schreiben, ich fahre jetzt los.
00:01:34: Ich bin gleich da.
00:01:36: Aber ich merke schon über Jahre hinweg das mit diesen Sachen nicht gut tun.
00:01:41: Kann ich es nicht mal probieren, mich einfach mal nur ins Auto zu setzen und mal ganz altmodisch die Klingel zu benutzen und dann einfach dazu sein?
00:01:52: Und plötzlich geht's.
00:01:54: Aber diese Brücke, du bist da alleine!
00:01:58: Wir sind da tolle Alleine damit mit der Sucht von dem Smartphone wegzukommen.
00:02:09: Beim Rauchen kriegst du wenigstens noch Nikotinpflaster, jetzt das Smartphone-Pflaster...
00:02:15: Ich darf es ja auch noch entwickeln.
00:02:17: Ja
00:02:18: also... Dopaminpflasters
00:02:19: und auch hier eine Warnung vorab, was einem passiert wenn man sich dieser Smartphone-Nutzung entzieht.
00:02:28: Das ist wirklich also das Gleichnis was ich eben aufgeschnappt habe dass mit dem das ist von wie mit Rauchen?
00:02:35: Wenn du mit dem rauchen aufhörst dann fallen dir die die Raucher um dich herum umso mehr auf die dann dich mit Rauch vollblasen.
00:02:43: und das ist mit dem Smartphone genauso.
00:02:46: ja du bist ja jetzt frei vom Smartphone.
00:02:49: ja also du bist jetzt Also kein Stück, ja aber... Ja, du stehst jetzt an der Supermarktkasse ohne die ganze Zeit da rein zu gucken und irgendwas auf voller Lautstärke zu hören.
00:03:02: Aber vor dir und hinter dir macht es oder in der Buchhandlung?
00:03:06: Drei Stühle rechts- und links alle beide am Telefon.
00:03:11: Im Buchhandel.
00:03:12: Und du setzt dich in die Mitte rein mit deinem Buch zum Weseln.
00:03:15: Wie
00:03:16: untypisch.
00:03:17: was machst Du
00:03:17: da?
00:03:17: Genau!
00:03:18: Die fühlen sich schon unwohl – die anderen zwei.
00:03:24: Das ist halt das, was man dann erlebt.
00:03:28: Und einatmen, ausatmen und lächeln auch etwas, was gerade sehr präsent bei mir ist diese sehr simple Übung die man auf eine Kaffee-Tasse drauf schreiben könnte weil die einen wirklich in die Gegenwart bringt.
00:03:45: Interaktion ohne Smartphone nanntest du es vorhin?
00:03:49: Das digitale Gerät, wo du als Zuschauer das auch gerade hörst.
00:03:52: Was wir in der ersten Folge schon viel eingewoben haben ab der ersten Folge.
00:03:57: Öfter mal beiseite zu legen und... ...abzuschalten!
00:04:01: Und sich anzuschalten.
00:04:02: Ich glaube tatsächlich dass diese digitale Geschichte die nächsten mit den nächsten siebzig Jahren wieder kippen wird.
00:04:08: Das kann nicht so weitergehen.
00:04:11: Was nimmst du wahr?
00:04:12: Was ist so deine Beobachtung bezogen?
00:04:14: ich finde Beispiel deines Sohnes bringt es, glaube ich sehr konzentriert auf den Punkt.
00:04:21: Also... Es ist eine Sucht und das Problem bei der Sucht mit der digitalen Welt ist dass sie uns unmittelbar in dem Moment wo wir reinschauen suchte ich macht In diesem Moment sind wir schon dran ja Und Ich kann's wie gesagt beim Sohn gut sehen.
00:04:45: Wie ist das dann wenn wenn du dem Süchtigen sein Stoff vorentelst.
00:04:56: Also der war dann jetzt bei seiner Mutter und da hat er dann wohl viel geguckt im Laptop, und dann kommt er wieder zu mir und ich möchte dass er einfach nur da ist, dass ich einfach nur dar bin, das ich mit ihm zusammen da bin ohne dass etwas zwischen uns ist.
00:05:20: Und er sagt mir, er hat jetzt diese Serie geguckt und der will die jetzt weitergucken.
00:05:27: Ich sage zu ihm können wir nicht einfach da sein?
00:05:29: Können wir... ich möchte auch nicht dass etwas zwischen uns ist!
00:05:32: Ich möchte jetzt kein Smartphone zwischen dir und mir haben.
00:05:35: Ich möchte einfach mit ihr zusammen sein.
00:05:36: Dann zeige ich ihm so.
00:05:39: Er sagt mir aber, er hört jetzt die ganze Zeit von allen Richtungen.
00:05:44: So hat das mir auch gezeigt Hört ihr diese Serie, die er jetzt gucken will?
00:05:48: Kitz keine Ahnung wie sie hieß.
00:05:50: Ja so wird der in der hört sich ganze Zeit nicht sagt Also einatmen ausatmen lächeln das ist wirklich wie mit einem Drogenabhängigen.
00:05:59: dann der Müll jetzt sein Stoff ja und Stehst dann da und der wird auch laut der will unbedingt jetzt seinen Stoff haben Und ich habe die Erfahrung gemacht dass es momentan ist es so.
00:06:16: Wenn dann dieser eine Tag von dem Wechsel vorbei ist, dann fragt er nicht mehr danach.
00:06:23: Also er fragt schon noch manchmal danach ob er jetzt mal da irgendwas gucken kann... Dann fühle ich auch erstmal ganz intensiv, ob das jetzt so ein Moment ist wo man den auch mal gucken lässt weil ich glaube ja auch dass man das denen nicht so einfach wegnehmen sollte, sondern dass irgendwie schaut okay wir haben ja auch früher Fern gesehen oder so.
00:06:44: Also irgendwie und als Kind willst du das ja auch also ich wollte immer nur die Simpsons gucken und deswegen will ich dem das auch nicht wegnehmen.
00:06:52: Ich will aber das Gefühl haben, dass es jetzt gerade der Moment ist in dem das Raum ist, dass er jetzt auch guckt Ja?
00:07:01: Und wenn ich das Gefühl habe dann gebe ich ihm das auch.
00:07:04: und nach kurzer Zeit Hat er das Interesse verloren?
00:07:07: Legt es weg und sagt zu mir, er möchte lieber, dass wir jetzt zusammen, also er möchte eh lieber Fantasiespiele spielen.
00:07:14: Also irgendwas mit den Kuscheltieren die haben dann verschiedene Rollen oder so.
00:07:18: Das ist eh was er viel lieber macht als... Also er spielt auch gerne Uno, MauMau, Schachmühle, also so Brettspiele, Gesellschaftsspiele.
00:07:30: Das verrückte Labyrinth.
00:07:33: Aber Federball draußen!
00:07:35: Total schön, also das könnte man den ganzen Tag mit ihm machen.
00:07:39: Ich finde es auch toll zu sehen wie mein Sohn immer besser Federball spielen kann.
00:07:43: Also richtig gut!
00:07:44: Mit sechs Jahren kann der schon jetzt richtig gut Federball spielt.
00:07:47: und Schach ist auch eine richtig coole Sache.
00:07:51: Das verbaut man sich ja alles wenn du die ganze Zeit dein Kind vor dem Telefon parkst so wie es einer der... Erzieher aus dem Kindergarten, so schön gesagt hat.
00:08:01: Du parkst das Kind vor diesem
00:08:03: Ding.".
00:08:04: Diese
00:08:04: Folge wird gesponsert von deinem Telefon!
00:08:07: Vermutlich hast du es gerade auch in der Hand oder es liegt auf jeden Fall irgendwo in deiner Nähe.
00:08:10: Es verbindet dich mit allem außer mit dir selbst.
00:08:13: Es gibt dir das Gefühl nicht zu verpassen wenn du genau das gerade tust und du endlos hier drin dich verlierst.
00:08:20: Und ganz ehrlich wir können damit alles machen arbeiten lernen uns informieren austauschen den Podcast hier zum Beispiel
00:08:25: hören.
00:08:26: Doch die meiste Zeit, wenn wir ganz ehrlich sind noch, wenn ich ehrlich zu mir bin, nutzen wir es um nicht zu fühlen.
00:08:31: Im Moment nicht zu sein und uns irgendwie zu beschäftigen und zu unterhalten.
00:08:34: Und das krasse ist du genauso wie ich.
00:08:36: Wir wissen da schon dass es keine neue erkenntnis und trotzdem machen wir es jeden tag immer und immer wieder Leg es nicht weg weil ich oder wir es hier im podcast ihr sagen leg es weg Wenn du merkst Es reicht und Du bist wieder dran und möchtest dich mit dir selber verbinden.
00:08:49: und diese werbung Hier genau so wie dieser podcast wird übrigens von zwei menschen produziert von dem einer auch gerne mal ins Handy abtaucht und da viel zu viel Zeit verbringt.
00:08:59: Wo waren wir im Gespräch stehen geblieben?
00:09:01: Das hatten wir in der ersten und zweiten Folge schon erwähnt, dass zum einen dieser Wunsch nach Unterhaltung bei uns, also das ist jetzt nicht nur bei Kindern den haben wir ja hier auch und das Format dient dem vielleicht auch ein bisschen als immer die Einladungen für die Zuschauer oder achtsam zuzuhören Zum anderen bringt das in solchen Situationen, was jetzt erwähnte.
00:09:22: Er kommt von seiner Mutter zu dir und du entnimmst ihm dieses Smartphone, diese erwartete Dopaminbefriedingunterhaltung.
00:09:31: Wie gehst du dann mit den Emotionen und dieser Enttäuschung quasi?
00:09:37: Diese Auflösung der Täuschungen, dass er das bekommt und weiter da sich unterhalten fühlt um also was hilft es da so gut bei dir zu bleiben diesen Übergang zu gestalten.
00:09:47: Hey, es geht auch ohne Bisse wieder glücklich draußen Federausspiel.
00:09:50: Das ist ganz... also vor allem weil du merkst das... Also dieses Sucht in dem Moment der ist noch nicht mal zur Wohnungstür rein.
00:10:00: Der ist noch im Treppenhaus und erzählt mir schon von der Folge die er jetzt gucken will.
00:10:04: oder will das jetzt unbedingt?
00:10:06: Und in mir drin ist dann erstmal dieses was ein Scheiß.
00:10:10: ja ich hol mein Kind von seiner Mutter und er will nur dieses Ding reingucken, anstatt jetzt irgendwie mit mir zusammen zu sein.
00:10:16: So habe ich den aber nicht
00:10:19: abgegeben.".
00:10:20: Also der war jetzt mit mir tagelang zusammen und wir haben einfach eine schöne Zeit gehabt.
00:10:30: Und dieser Druck, den der Abhängige dann auf dich ausübt du bist ja in dem Moment derjenige, der das Suchtmittel zurückhält Ja, und der übt Druck auf dich aus.
00:10:46: Auf der einen Seite geht in mir dann dieser Film ab so was wird jetzt aus dem wenn er irgendwann erwachsen ist?
00:10:52: Also ich kenne das ja selber erst recht!
00:10:55: Dann holst du es dir ja erst recht.
00:10:57: also ich will ihm das nicht vorenthalten oder ihm das Gefühl geben Ich würde es ihm vor enthalten damit er sich dann irgendwann selber den Kick besorgt sondern ich möchte dass wir jetzt einfach zusammen sind.
00:11:09: Und das ist das, wo ich immer wieder versuche hinzulenken.
00:11:12: Ich versuche immer wieder auf den Moment zu lenken und wir sind doch jetzt hier.
00:11:16: Können wir nicht einfach zusammen sein und uns eine schöne Zeit machen?
00:11:20: Das ist so unfassbar schwierig!
00:11:23: Also ich merke auch dass es nicht leichter wird.
00:11:30: Es wird eher schwieriger also der Grad der Abhängigkeit wird größer Und das kennen wir ja von uns selber auch.
00:11:41: Also ich kenne es von mir selber auch und ich habe jetzt sehr angefangen, also Interaktion ohne Smartphone... ...von ein paar Tagen.
00:11:50: erst dann nachdem du deine Veröffentlichung gepostet hast und wir hatten viel geschrieben und danach hab' ich's Telefon weggelegt und ich hatte das Gefühl, ach jetzt nochmal reingucken vielleicht hätte Nico noch mal was geschrieben und dann halt ich aber so das Gefühl Aber eigentlich Ist das schon wieder nur diese Abhängigkeit?
00:12:07: Ist es schon wieder dieses Sucht, die befriedigt werden will.
00:12:11: Und das ist das was diese digitale Welt macht.
00:12:15: Es soll ein Bedürfnis befriedigen.
00:12:18: Du kannst alles bestellen jederzeit
00:12:22: Alles anschauen und alles haben Aber du kannst
00:12:24: dein Bedürfenes nicht erreichen.
00:12:27: Also es ist ein Unterschied, ob du einen Bedürfnis befriedigst oder einem Bedürfen erfüllst.
00:12:31: Dann musst du dieses Bedürffnis immer wieder befriedigen oder immer wieder erfüllen.
00:12:35: Das heißt, du hängst an der Nadel.
00:12:38: Du hast dir jetzt den Schuss gegeben und das Blöde ist aber... ...du wirst dir den Schoss wiedergeben müssen!
00:12:45: Und wenn man mit dem Kontext bleibt tendenziell extremer weil das Level vorher...
00:12:49: Es wird immer schlimmer genau.
00:12:51: Das ist genau das was ich auch eben beobachte ja?
00:12:53: Also diesbedürfnes wird immer größer.
00:12:58: Und dann zu stehen und immer mehr das Versuchen aufzuhalten, ist dann auch immer unangenehmer natürlich.
00:13:09: Du quillst den ganzen Tag und sagst, ey Kiel, guck doch einfach!
00:13:13: Aber beim selber eben auch.
00:13:15: Das wäre zu meiner Frage gewesen da Kinder, dass der Wendtein so mit sechs Jahren extrem viel von uns lernen und uns beobachten.
00:13:24: Ich hatte das jetzt bei den Nichten von meiner Freundin beobachtet.
00:13:27: Die sieht die Eltern und sind mit dem Handy am Tisch, und wird selber das erste Telefon, wo man SMS schreiben kann ... sich dann nach dem Essen gleich versteckt und dieses Nachahmen will so.
00:13:37: Die haben das auch?
00:13:37: Die scheint es irgendwie... ich sehe das!
00:13:39: Ich beobachte das.
00:13:41: Du hast doch erwähnt, dass du die ersten letzten Tage angefangen hast, Interaktion ohne Smartphone.
00:13:45: Wie gestaltest du das für dich, bevor du es deinem Sohn quasi in einen Jetzt-Moment einlädst?
00:13:53: Wie gestaltet ist es dann für dich da diese Sucht und Panik?
00:13:57: Und ich will mehr, vielleicht die nächste Nachricht.
00:13:59: Die nächste Unterhaltung der nächsten Kit.
00:14:00: Einatmen, ausatmen lächeln.
00:14:04: Super, super kraftvolle Präsenz!
00:14:07: Ist das einatmen-aus-atmenlächeln.
00:14:10: Weil das ist wirklich dieses ... Ich muss mir jetzt diesen ... Ich musste reingucken.
00:14:15: Ja?
00:14:16: Und du merkst wirklich... Also wär's schon mal irgendwie ... Ich mein so einen Suchtverhalten.
00:14:20: Das ist dieses ... So ein kalter Schweiß, also diese kalte Abhängigkeit.
00:14:28: Also dieses Zittergefühl auch wenn sich das jetzt vielleicht körperlich nicht äußert ja?
00:14:32: Aber du spürst es!
00:14:33: Du spürste in dir drin ist diese kalten... Dieses kalte Flaue.
00:14:39: Das gut Ja.
00:14:40: und dann aber Einatmen, Ausatmen Lächeln Und immer wieder jetzt in den Presse, in die einen den Augenblick zurückzukommen zu sagen guck mal Jetzt gerade Jetzt gerade wenn ändert das irgendwas, wenn du da jetzt drauf guckst.
00:14:59: Also... Das ändert jetzt nichts!
00:15:02: Du bist jetzt mit deinem Sohn grade hier und es bringt jetzt kein Essen auf den Tisch also nicht unmittelbar.
00:15:09: Wenn dir jetzt gerade was essen willst zum Beispiel dann musst du etwas kochen Ja?
00:15:13: Also du erreichst deinen Bedürfnis nicht Und das ist eine ganz wichtige Sache die ich mir immer wieder dann sage Ich könnte jetzt zum Beispiel ein Bedürfnis.
00:15:26: Das ist ja jede Art von Bedürfeness, also ob das jetzt ein Triebbedürfness ist oder ob es jetzt ein Kleidungs-Bedürfnes ist.
00:15:33: Oder kannst du jedes Bedürffnissen über deinem Smartphone unmittelbar befriedigen?
00:15:39: Aber du erreichst es nicht!
00:15:40: Was bedeutet dann für dich bedürftiges Erreichen und... Wie reichen wir deiner Meinung
00:15:45: nach Bedürfnisse?
00:15:46: Für mich ist das wie, ich habe da also so eine ganz klassische Vorstellung davon irgendwie bekommen von dieser Insel.
00:15:52: Du bist in der Wüste und du erreichst ein Oase!
00:15:56: Du erreist die Oase ja... Also du hast jetzt noch nicht von der Quelle getrunken.
00:16:02: Du hast dich noch nicht im Schatten erholt.
00:16:04: Ja, du hast also deine Bedürfenisse noch nicht befriedigt oder erfüllt aber du hast sie erreicht Und durch das Erreichen dieser Oase fühlst du dich schon.
00:16:15: Ah, endlich!
00:16:17: Ja?
00:16:18: Bin ich da.
00:16:20: So dieses Gefühl in einem Starkwerden zu lassen, dass das das Gefühl ist was über der Befriedigung oder der Erfüllung von Bedürfnissen steht.
00:16:31: Das erreichen der eigenen Bedürffnisse und das versuche ich mir immer wieder zu vergegenwärtigen wenn ich wieder diesen Sucht Dieser Sucht in mir aufspüre diesen Sucht Faktor, der das der wieder immer wieder dieses Bedürfnis befriedigen will.
00:16:49: Ja, dass es bedürfen ist
00:16:53: ja.
00:16:53: Was am Anfang gesagt, das finde ich auch
00:16:54: ein
00:16:55: starker Trigger ist natürlich dann im Umfeld ob's eine Bibliothek ist wo die Menschen links und rechts zum Smartphone sitzen an der Kasse im Bus.
00:17:01: jegliche Wartemöglichkeit wird gefüllt mit Unterhaltung teilweise auf voller Lautstärke.
00:17:05: Es ist ja nicht so dass man dass wir uns mit der Entscheidung zu weniger Smartphone oder nur für die nötigen Dingeklicks weg davon jeglichem Reiz und Erinnerung an dieses Sucht trennen.
00:17:15: Also, wenn man es vielleicht in so eine kleine Unserzimmer zuschließen dann nicht aber sobald wir raus in die Welt gehen werden, wer überall dran erinnert das alles darauf abzielt.
00:17:23: da gibt's diese Suchtbelohnungen
00:17:26: Genau!
00:17:26: Und ich finde da ist eben dieses Beispiel sehr gut um ein bisschen das lockerer zu sehen, weil du kannst niemanden daran hindern dass der in sein Smartphone guckt.
00:17:38: Das muss ja... mich kann jetzt auch keiner daran hinderen!
00:17:41: Ich kann ja jede Seite aufmachen die ich will.
00:17:44: Ja?
00:17:45: Das musst du schon selber wollen und das willst du nicht.
00:17:48: als süchtiger willst du dich freiwillig sagen, ich möchte mein Stoff nicht.
00:17:52: Das musst Du erstmal für Dich selber auch annehmen und dann kannst Du es auch erst mal für die anderen Toleranz oder Verständnis.
00:18:01: Es ist nicht schön, wenn du an der Supermarktkasse stehst und da guckt einer auf voller Lautstärke irgendwelche KI-generierten Oberseiche des Geschwafelschmotts.
00:18:14: Ist nicht schön!
00:18:15: Und wenn du jetzt angefangen hast dich davon zu entwöhnen dann denkst du dir natürlich, boah es ist ja noch größerer Schmutz als sonst.
00:18:24: Aber Dann dieses Gefühl, ich stelle dir vor du bist Raucher gewesen.
00:18:31: Hast jetzt aufgehört zu rauchen und der Neber die raucht jetzt halt.
00:18:34: Klar ist es noch unangenehmer als vorher.
00:18:38: Früher hast du dir einfach auch eine angezündet.
00:18:41: Jetzt kriegst du den ganzen Rauch von dem Nachbarn da ab.
00:18:44: Okay!
00:18:45: So what?
00:18:46: Und dann ist das halt...
00:18:49: Ein weiterer Moment gesponsert von deinem Telefon.
00:18:51: Kurze Frage, wann hast du das letzte Mal mit jemandem gesprochen und warst wirklich da ohne übernachzudenken was als nächstes noch ansteht?
00:18:58: Und vielleicht ist Aufmerksamkeit die aktuell größte Wertschätzung, die wir Menschen uns miteinander gerade schenken.
00:19:04: Wobei wir ganz ehrlich auch selber noch Luft nach oben haben.
00:19:13: Kein oder weniger Smartphones, jeder ist nicht.
00:19:15: Keins ist ja ein wichtiges Medium und ich finde auch der Podcast ist ja digitales Medium wo wir auch das drüber teilen und die meisten Nutzer sehen es vielleicht auch du gerade darüber.
00:19:23: was für dich so der Antrieb der Motivator da anders zu handeln aus diesem gesellschaftlich akzeptierten konditionierten Bild smartphone immer dabei ebener Unterhaltung auszusteigen?
00:19:33: Weil mir diese Abhängigkeit so bewusst geworden ist Ich habe gemerkt dass das mir nicht gut tut.
00:19:40: also wenn ich Jetzt zur Mutter meines Sohnes fahre und vorher schreibe, ich laufe jetzt los.
00:19:49: Ich lauf jetzt zum Auto.
00:19:50: Dann sitze ich im Auto und sage, ich fahr jetzt los!
00:19:54: Dann stehe ich vor der Tür und schreiber, ich bin jetzt da.
00:19:58: Das tut mir nicht gut.
00:19:59: Mir tut das nicht gut.
00:20:01: also bin ich einfach mal... ohne zu schreiben und das Telefon zu Hause liegen zu lassen, zum Auto gelaufen.
00:20:08: Und während ich dahin gelaufen bin, kam mir eben plötzlich dieser Spruch Interaktion ohne Smartphone.
00:20:14: Ja?
00:20:15: Dann laufe ich da hin... Vorher zuhause dachte ich noch, naja es geht ja um unseren Sohn!
00:20:20: Vielleicht schreibe ich doch.
00:20:25: Nein, mach's doch einfach mal altmodisch die Klingel drücken.
00:20:31: Seitdem die Mutter meine Sohnenspanns ausgezogen ist, habe ich bei ihr an der Wohnung noch nie die Klingel gedrückt von außen.
00:20:37: Also macht das doch mal!
00:20:40: Was soll denn schon passieren?
00:20:42: Aber dieses Suchtverhalten, diese Angst, die ist total stark und gerade deswegen lasse ich es weg weil ich mir denke, dass ist doch nicht gesund... ...dass ich mich so fühle.
00:20:53: Ja.
00:20:54: Und das ist auch normales was du glaube ich grad gesagt hast, auch dieser FOMO wie es heißt Fear of Missing Out Die Angst.
00:20:59: Ich könnte ja etwas verpassen.
00:21:00: Jetzt könnt ihr an was mir vorbeigehen.
00:21:02: Ich weiß, das Kind ist dort und ich fahre jetzt mit dem Auto dahin und tue das Kind.
00:21:06: Was kann denn passieren?
00:21:10: Es ist auch nichts passiert!
00:21:11: Ich musste nicht mal aus dem Auto aussteigen oder die Klingel drücken.
00:21:13: Man hat mich schon gesehen von außen.
00:21:16: Und ich habe noch im Auto sitzend die Stimme der Mutter meines Sohnes gehört, die gerufen hat... Der Papa ist da!
00:21:22: Und ich dachte im Auto, es klappt ja prima!
00:21:25: Also Interaktion ohne Smartphone, das läuft super!
00:21:33: Als ob man sich entwöhnt aus einer Sucht.
00:21:36: Und da ist keiner!
00:21:37: Es gibt niemanden, der dir dabei gerade... Ja?
00:21:40: Vielleicht
00:21:40: die Podcast-Folge hier.
00:21:41: Kein Flaster.
00:21:43: Gibt es für dich dann Seichnessos wie einen gesunden Smartphone Nutzung?
00:21:48: Da bin ich noch nicht.
00:21:49: Also da bin ich wirklich noch nicht.
00:21:51: weil also ich glaube wirklich dass das irgendwie komplett kippen wird.
00:21:59: Also ich glaube da nicht dran, dass das bleibt.
00:22:02: also weil die Menschheit ist einmal in hundert Jahren... Entweder sind wir dann voll am Arsch so ja?
00:22:10: Ich glaub ihr auch wirklich.. Die Quintessenz spiritueller Lehren ist eigentlich, dass wir eh schon in einer holographischen Welt leben und diese äußeren Bilder nicht die Wirklichkeit sind.
00:22:27: Und jetzt nehmen wir diese nicht reale Welt und packen die in ein Smartphone.
00:22:34: Ja, weil wir vielleicht den letzten Versuch irgendwie unternehmen uns an dieser Schein Realität zu binden.
00:22:46: Wenn jetzt aber das also wenn jetzt irgendwann ist Strom es aus?
00:22:50: Das Ding ist wirklich nur noch einen Haufen.
00:22:54: Also die meisten Lutz los, also ohne mobile Daten Telefonieren passiert er fast auch nicht mehr.
00:22:59: Das SMS schreiben wir auch nichts, was mache ich dann damit?
00:23:02: Ja einatmen ausatmen lächeln.
00:23:05: Wie siehst du es denn im Kontext dieses Podcasts?
00:23:07: weil der natürlich jetzt hier physisch live kreiert wird aber mit Technik und Co.
00:23:12: digital geteilt und digital verfügbar ist?
00:23:16: In hundert Jahren wird's den auch nicht weggeben!
00:23:19: Das ist ein Argument.
00:23:20: wenn ich bei dir...
00:23:27: Ich dachte auch oft, dachte ich mir zum Beispiel als ich bin ja Single und ich denke mir oft wenn ich jetzt zum Beispiel eine Frau kennenlernen möchte.
00:23:34: Da muss sich die ja dort treffen wo sie ist.
00:23:37: Wo isst ihr denn?
00:23:39: Idealerweise zu dir passend würde ich sagen im Jetzt.
00:23:43: Ja genau aber es sagt dir wo die Frauen heute sind.
00:23:45: die sind an ihrem Telefon.
00:23:46: Ja
00:23:47: Instagram und Co.
00:23:48: Das heißt wenn ich also eine Frau kennengelernt möchte dann muss ich die über ihr Telefon kennen lernen.
00:23:53: Für Datinganfragen wählt ihr nur lacht hundert.
00:23:59: Das möchte ich aber nicht, ne?
00:24:02: Also bleib' ich single!
00:24:07: Wie gut dass sich den Podcast digital teilen und dich vielleicht auch die anderen Menschen selber online finden.
00:24:14: Ja das ist aber so eine Geschichte...
00:24:28: Wünschst du dir, ich glaube die Frage auf deinen Sohn konkretisieren.
00:24:34: Was wünscht ihr für die Menschheit bezüglich Smartphone?
00:24:36: Aber das ist sehr weit!
00:24:38: Was wünschest du dir als Beispiel deine Zone, als Metapher für die Zukunft finde ich weil es auch hier gerade eine Generationsfrage ist.
00:24:45: Also je jünger bist du mehr Smartphone und desto mehr Lärm... also Babys die noch nicht mal wirklich verstehen was die Welt ist werden von diesen Tablet gesetzt und sehen da bunte Pixel.
00:24:55: Ganz genau.
00:24:55: Geparkt Ich fand halt den Begriff von dem Erzieher so gut.
00:24:58: Man parkt da sein Kind, ja?
00:25:02: Aber es lebt er trotzdem jetzt nicht aus also...
00:25:05: Also gerade eben über meinen Sohn und in mir drin dann immer diese Auseinandersetzung kommt eben auch dass du's nicht vermeiden kannst Ja?
00:25:17: Das ist das was du selber schon gesagt hast.
00:25:19: Es ist irgendwie Teil von allem ... meine Banking-App läuft über Smartphone, ich zahme eine Mietübersmartphone.
00:25:26: Also alleine nur deswegen ist es notwendig ja?
00:25:31: Ich bin auch einer der tatsächlich über Smartphones bezahlt... also was halt einfach viel bequemer ist zweimal auf die Seite zu drücken und das Ding dann hinzuhalten.
00:25:40: Ja, bin ich ganz bei dir!
00:25:42: Nicht deswegen bin ich davon überzeugt dass wir da nicht mehr rauskommen sondern eben wegen meinem Sohn glaube ich dass das irgendwo möglich sein muss, das in ein gesundes Maß hinein zu flechten.
00:25:57: Weil ich eben über meinen Sohn sehe, dass es keinen Weg daraus gibt und weil ich immer wieder eben in der Rolle als Vater glaube, dass man einen Weg finden darf.
00:26:09: Das ist so wie andere Sachen die auch zum unserer Welt dazu gehören Krieg Hunger Krankheit.
00:26:17: Natürlich wirst du deinem Sohn oder deine Tochter dein Kind Ein.
00:26:21: du willst, dass der nur glücklich ist.
00:26:24: Ja und das, dass das nicht funktioniert?
00:26:31: Da gibt es einen Teil in mir, der mir das sagen wird, er mir ganz klar sagt ne also Der muss auch durch diese Also Taylor gehen Auch wenn du das nicht, du willst das nicht als Vater.
00:26:44: Und aber Es gibt ein Teil in Mir, der das sagt und dieses Smartphone Geschichte ist eines dieser Täler.
00:26:53: Es ist kein Hoch, es wird uns nicht glücklich
00:26:56: machen.".
00:26:59: Und da gehen wir jetzt durch!
00:27:00: Ich habe das auch so als Gefühl, dass wir gerade kollektiv durch dieses Tal hindurchgehen und das geht jetzt vielleicht noch dreißig, siebzig Jahre sowas?
00:27:12: Und was sind schon Siebzig-Jahre also... Vor vor dreißig Jahren gab es das ganze noch gar nicht.
00:27:20: Ja, ich habe eben letztens erst mal im Sohn erzählt wie das war mit Wählschreiben, das Telefon und früher zum Telefonieren benutzt worden.
00:27:27: Also heute
00:27:30: muss man dafür ein Museum?
00:27:34: Ich hab zurzeit viele Flashbacks so irgendwie wahrscheinlich auch durch den Podcast ausgelöst von meiner Kindheit in der es das nicht gab.
00:27:47: Was es aber gab, war schon immer auch diese unterschwellige Unsicherheit.
00:27:52: Diese unterschwellige Angst.
00:27:53: Ich glaube eben auch dass das ein Teil ist warum ich mir so viel Wissen eben aufgebürdet habe um eben diese unter schwellige unbewusste Angst und Unsicherkeit Das geben sich da die Hand.
00:28:08: Angst und Unsicherheit Um das zu kaschieren.
00:28:12: Das ist auch eine warum ich so eine große ... so ein großes Geschwafel dann mal gemacht habe, um eben... ja also das zu kaschieren.
00:28:21: Also ich hab verschiedene Mittel, sag' ich mal gesucht,... ...um diese Unsicherheit und diese Angst zu kaschen.
00:28:28: Und ich glaube, der Smartphone ist auch nur ein weiteres Mittel, was wir kollektiv nutzen,... ....um unsere Unsicherkeit und unserer Angst zu caschieren!
00:28:35: Absurdass ich mich auch selber beobachte oder auch für dich als Zuhörer,... ...wenn wir in einem Moment irgendwo eine Öffentlichkeit warten, wenn wir irgendwas sind, wo wir nicht wissen,... ...also auf Menschen irgendwo baden einfach.... dazu stehen, ohne ein Smartphone zu greifen und Fake irgendwelche wichtigen Nachrichten zu haben.
00:28:49: Momente des Unwissenden, das nicht idealen Hochster Angst einfach auszuhalten und das zu fühlen, nicht abzulenken, nicht wegzudrücken, nicht das nächste Real darüber zu sehen, zu liken oder die nächsten drei Tipps dazu irgendwo aus irgendeinem Blog-Artikel zu lesen sondern mit all dem zu sein und das wahrzunehmen ist ja super selten geworden!
00:29:12: Durch die erste Podcastfolger hat ... bin ich auf was... Ja, für mich Fundamentales gestoßen.
00:29:24: Das ist... Es ging ja um die Frage, was macht dich lebendig?
00:29:28: Was macht das Lebendige in dir überhaupt aus?
00:29:33: und Ich bin darauf gekommen dass es das ist, dass wir nicht wissen was im nächsten Moment passiert.
00:29:39: Schöne Antwort!
00:29:41: Wenn du weißt was im nächstem Moment passiert absolut dann bist du tot Weil das kannst du mit absoluter Gewissheit wissen.
00:29:51: Und dann kannst du einen großen Wissensbogen tatsächlich daraus schlagen, weil wenn du dann wissen als wie die Vera Birkenbiel so schön gesagt hat Instant Knowledge zusammenfasst.
00:30:05: und wenn du das als Wissen verstehst Dann kannst du den Tod auch eine neue Perspektive geben.
00:30:17: nicht zu wissen was als nächstes passiert würde also sagen, würde bedeuten das ist das Leben.
00:30:28: Man kann auch noch einen Schritt weitergehen und sagen es gibt ein Bereich in dem wir nicht wissen was als nächstes passiert und absolut wissen.
00:30:45: Also beides?
00:30:48: Also den könnte man sich erschließen weil du musst nicht sterben um absolutes Wissen zu erleben.
00:30:58: Das ist etwas was wäre Birkenbild sehr schön eben in ein ihrer Vordhährige auch praktisch anwendbar darstellt.
00:31:08: Also sie erzählt das eben von Nostradamus zum Beispiel, der die Atombomber gesehen hat schon lange bevor es Atombomben gegeben hat und er erzählt, er sieht einen Riesenpilz den die Luft steigt und tausend Millionen von Menschen tötet über mehrere Generationen.
00:31:27: oder Mozart, der eben in einem Brief geschrieben hat, dass er das Stück auf einmal gehört hat und dann hat es tagelang gedauert um das dann auf Papier zu schreiben.
00:31:42: Also es gibt einen Bereich von Wissen, Instant Knowledge wurde es zusammengegeben.
00:31:49: Die Vera Birkenbieter sagt das so schön wie Instant Café.
00:31:52: Ja also ich finde die Vorstellung ist schön.
00:31:54: Es ist ein zusammen gepresstes Wissen Und wenn du in so einem Zustand von Gelöstheit nenn ich das jetzt mal bist, dann kannst du Zugang zu diesem Wissen haben.
00:32:09: Und dazu muss man nicht sterben.
00:32:12: Nachdem Sie wieder hier sind und was wirklich rüber kommt es zählen nur zwei Dinge der Maßstab nach dem Mann sich anfängt zu beurteilen in diesem Umfeld in dem er ist.
00:32:24: Ist erstens Liebe im Sinne von der bedingungslosen Liebe und zweitens interessanterweise Wissen.
00:32:32: Wenn sich mal mit Nostradamus befasst haben, das war einer der großen Seher vor einer langen Zeit, er hat einige Dinge vorausgesagt – das ist ziemlich unglaublich!
00:32:41: Weil dieses Übertreten manche in Meditation entranst auch können muss man nicht sterben dafür?
00:32:47: Und er hat zum Beispiel die Atombombe vorauss gesagt.
00:32:51: natürlich von Atombombem wusste er ja nichts.
00:32:53: Er war ein Mann des Mittelalters.
00:32:55: Was hat er beschrieben?
00:32:56: Er hat beschrieben einen gigantischen Pilz, der in die Höhe steigt und Zehntausende und Hunderttausenden totbringt.
00:33:04: Manchen sofort und manchen erst über die nächsten drei Generationen.
00:33:08: Und vor der ersten Atombombe liest man so ein Text und sagt So ein Scheiß und esoterischer!
00:33:13: Nachdem die Atombomme da war ist uns völlig klar was er beschreiben hat.
00:33:17: Und was auch interessant ist, dass sie dort waren sagen das wissen nicht mehr linear Wort für Wort Buchstabe für Buchstabel vermittelt wird, sondern das ist so eine Art Instant Knowledge wie Instant Café.
00:33:31: Und es erscheint uns sehr schwer verständlich aber wenn Sie den weiten Blick üben dann fallen sie manchmal rein in diesen Zustand wo sie mit einem Schlag über irgendwelche Dinge plötzlich Bescheid wissen dass es ja ein Steins Trick gewesen hat aber Jahre gebraucht es auf dem Papier dann linear zu auszurechnen worum es gegangen war.
00:33:52: Mozart hat geschrieben in einem Brief Dass die Kompositionen, die waren mit einem Schlag da.
00:33:58: Innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde hatte er quasi zeitlos, wenn sie wollen das ganze Stück gehört und dann hat das hinterher, das hat an Stunden und Tage gedauert aufgeschregen.
00:34:08: also Liebe und Wissen.
00:34:10: Das finde ich bringt doch den Bogen zurück.
00:34:11: und dafür darf man vor allem bei Sicht sein und Mit sich sein und nicht vollgeladen mit ganz viel Inputsanz des gesächten Geschwafel von außen und ganz weit weg von dem was vielleicht an Anbindung, an Hellsichtigkeit Kanal schon da ist, der darf halt gereinigt gepflegt und sauber sozusagen sein.
00:34:29: Und wenn die ganze Tür den ganzen Eingangsbereich schon voll gemült ist mit tausend KI Reels und sonst was... Da kommst du nicht zur Schatzkammer durch!
00:34:38: Einatmen auch das atmen lächeln.
00:34:40: Diese Folge wird weiterhin gesponsert von deinem Smartphone.
00:34:43: Es ist doch eigentlich verrückt, wir können in Sekunden schnelle Menschen auf der anderen Seite des Planeten kontaktieren, deren Lebensgeschichte ins Social Media folgen und schaffen das manchmal nicht am eigenen Estisch oder den eigenen vier Wänden mit dem Menschen die uns eigentlich am nächsten sind ein Gespräch aufzubauen um wirklich im Moment da zu sein.
00:34:59: Technologie war nie das Problem nur die Frage wie wir sie benutzen oder ob wir von ihr benutzt werden.
00:35:07: Das sind die Szenedenken.
00:35:09: Michael Jackson hat das mal gesagt, wo er gefragt wurde in Herrn Limousine auf dem Weg zum Konzert, wo wir seine Lieder kommen und er meinte es ist ihm peinlich zu sagen aber er schreibt sie nicht.
00:35:18: Sie fließen durch ihn
00:35:20: In
00:35:21: den Herzen.
00:35:29: muss man sagen, das ist der Moment, dass es dir zu spät wird.
00:35:38: Und das ist, wenn ich dich möchte.
00:35:40: Woher
00:35:42: kam
00:35:43: das?
00:35:43: Du singst in der Baseline, singt das wieder und was passiert dann?
00:35:45: Wie hast du die andere Instrumentation und die Komposition getroffen?
00:35:48: Wie hat es funktioniert?
00:35:49: Die Sache ist... Arten müssen sich in die Art des Musik erinnern.
00:35:55: Gehen sie
00:35:56: nicht
00:35:57: aus der Art des Music.
00:35:59: Nicht die Musik schreiben!
00:36:00: Lass die Musik selbst schreiben.
00:36:03: Das ist ja auch so was, bei vielen Menschen bewundern wir das.
00:36:07: Ich find für einen selber und für dich als Tourer darf's vielleicht die Einladung sein, auch mal Räume zu schaffen wo du nur mit dir bist und deinen Zugang zu dir zu deinem Instant Knowledge zu Videos auch immer nennst Mal zu erfühlen, mal einatmen, lächeln Und für immer wieder bewusst eingeplante Momente.
00:36:24: wenn du dein Smartphone dafür brauchst dann trage es ein aber legst dann weg mal bei dir zu sein.
00:36:29: Die spirituelle Szene nennt das die Akasha-Kronik Ein Ort des Wissens.
00:36:37: Vera Birkenbihl sagt dazu von Menschen, die Nahtoderfahrungen haben und dann wieder zurückkommen dass sie berichten.
00:36:46: einstimmig berichten.
00:36:47: also wenn jetzt jemand zuguckt der Nahtodefahrung hat liefert er Message.
00:36:52: Komm hier talk with us.
00:36:55: Ja komm kommt zu uns red mit uns.
00:36:58: Red mit Nikolai.
00:37:00: ich bin nicht der Mediator.
00:37:08: Also sie berichten einstimmig, dass es um zwei Dinge geht und das eine ist Liebe in Form von Bedingungsloser-Liebe.
00:37:17: Worauf Vera Birkenbiel dann eben auch erklärt was letztendlich das Resonanzgesetz is'.
00:37:25: Und das zweite ist Wissen und da sagt sie, dass das eben nicht lineares Wissen ist sondern Instant Knowledge.
00:37:36: Und dieses, also es gibt ein, ein occultes... wie sagt man?
00:37:48: Ein so, so'n Ur-occultes Buch ja, also wo vieles von abgeleitet ist das sind die Smaragdtafeln von Hermes Trismegistus.
00:38:01: Ja, also dem halt.
00:38:06: Und der schreibt, also wenn man da eben auch breites das anzunehmen.
00:38:13: Dann sagt er es gibt drei Einflüsse die auf dem menschlichen Körper einwirken.
00:38:19: Also auf des Herzes ist der Blutkreislauf dann den Magnetismus und die Akasha.
00:38:33: Schön, ne?
00:38:34: Tief
00:38:35: ja.
00:38:36: Ja so fangen wir jetzt an damit.
00:38:40: Also am besten wieder die Vera Birkenbühle reinziehen und gucken, wie fällt man da am Besten rein in diesen Zustand?
00:38:50: Ja also ich habe das durch meine Jahre im Senklus da.
00:38:54: Habe ich das ab und zu mal erlebt dass sich dann mir den Arschwund gesessen hat.
00:39:00: und dann irgendwann so durch ist man plötzlich in diesem Zustand ja wo man dann irgendwie von einer Sache genau Bescheid weiß Das kennt man ja So.
00:39:14: Und dabei dann jahrelang sich den Arsch dafür wohnen zu setzen...
00:39:18: Das wäre jetzt so ein bisschen meine Frage, was man tun kann, was einen Zuschauern tun kann ohne ins Endclose nach Japan zu gehen?
00:39:26: Was ist eine effektive Methode?
00:39:28: Das ist eigentlich schon eine Paradoxifrage, dass wir Effektivität, Tempo, drei Schritte, zehn Minuten also wieder in den Rahmen suchen um an etwas anzuknüpfen, was wie gesagt nicht linear ist und keine dieser Parameter Beinhaltet, gibt's eigentlich.
00:39:45: Und das Lustige ist, dass Vera Birkenbild tatsächlich in einem ihrer Vorträge eine Methode vorstellt und zwar das Schielen.
00:39:57: So wie sie es dann ihren Vortrag da mit ihren Mitteln darstellt, ist das einer.
00:40:05: Carlos Castaneda schreibt auch in seinen Büchern viel über das Sehen von Energie dass man eben über die Augen eine Verbindung herstellen kann.
00:40:20: Und es gibt ein ... ich sage immer Meditationstechnik dazu, das ist sehr verharmlost ausgedrückt.
00:40:30: Die Tafeln von Chakra!
00:40:32: Ich habe dir das erste Mal gesehen.
00:40:35: Das ist ein Rechteck, einen Quadrat und ein Kreis übereinander in verschiedenen Farben.
00:40:43: Rot und Blau ist rechteckrot und blau.
00:40:46: Das Quadrat Blau und rot, also die Farben wechseln ab und unten der Kreis wieder rot und blauw.
00:40:52: Und man schielt auf diese Tafeln!
00:40:56: Und durch das Schielen... Man muss das erstmal übeln ein bisschen, ja?
00:41:00: Entstehen dann aber irgendwann vier Tafel vor dem Auge.
00:41:05: Du hast da diese zwei Rechteckquadratkreis und dann schielst du darauf und dann hast du plötzlich vier.
00:41:14: Und dann tust du mit den Augen die mittleren beiden zusammenschieben.
00:41:19: Und durch die Farbgebung kriegst du einen violetten Ton.
00:41:24: und als ich das erste Mal, also es ist das erste mal, gleich musst du das auch erst einmal üben.
00:41:28: Also wenn man das übt, dann wechseln auch erstmal so wie Farben.
00:41:33: Man stellt eine Sinkronizität mit den beiden Gehirnhälften her.
00:41:39: Man übt das erstmal ein bisschen geht relativ fix tatsächlich dann.
00:41:44: Und dann hast du diese mittlere Tafel, die einen Violettenton hat und die sticht richtig heraus.
00:41:50: Dies wirkt viel wirklicher als die wirklichen Tafeln, die man sich anschaut.
00:41:54: Und schwuppst bist du in diesem Zustand drin.
00:41:58: Ich wusste das ja nur weil ich jahrelang mir den Arsch abgesetzt habe und manchmal da so reingeblumst bin.
00:42:04: Zufällig denn?
00:42:05: Ja genau!
00:42:06: Und dann bin ich halt verheiratet.
00:42:10: Leben war für mich abgeschlossen und ich diese Tafelsinn in mein Leben gekommen.
00:42:15: Und ich habe mich da zehn Minuten davor gesetzt und dachte, boah!
00:42:19: Dieser Zustand den ich deinem Send-Tempel mir ja so abgearbeitet hab über Stunden, den kriegst du einfach so in zehn Minuten locker.
00:42:30: Ich dachte das ist sehr unfassbar.
00:42:33: Also fupp bist du da drin?
00:42:36: Also es...ich glaube tatsächlich dass das also Ich danke der Vera Birkenbill noch mal, weil sie eben das auch über das Schielen auf eine ganz andere... Also es ist jetzt irgendwo anders hergeholt tatsächlich.
00:42:50: Und ich kann das auch nur als effektivste... Klar, kannst du einfach sitzen und atmen?
00:42:59: Geht auch!
00:43:03: Nur für jemanden, der vielleicht noch ein Hilfsmittel braucht.
00:43:09: Also man sagt ja, um ein Fluss zu überqueren, trotz dem Boot.
00:43:12: Wenn du an der anderen Seite vom Ufer angekommen bist, wär's blöd das Boot zu nehmen und weiterzulaufen.
00:43:20: Aber ich lauf immer noch mit meinem Boot rum!
00:43:22: Ich bin so ein großer Fan von diesen Tafeln geworden, dass ich sie immer noch benutze.
00:43:27: Vielleicht bin ich auch einfach noch nicht am Ufaren gekommen...
00:43:31: Das sind doch perfekte Schlussworte für diese Folge.
00:43:33: Und ich glaube, dass Sie im Anfang gesagt haben die Interaktion ohne Smartphone in einen in eine praktisch anwendbare, leichtanwendbare Übung und Beschäftigung zu leiten.
00:43:44: Nicht sagen jetzt hier so kalter Entzug und ich starte die Wand da und mein Kopf explodiert, sondern, okay, ich versuch's mal mit den Tafeln und allem was wir gesagt haben als andere Erfahrung mit sich selber und man schafft quasi sein eigenes visuelles Bild statt das nur vorgegeben zu bekommen.
00:44:01: Aho!
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